CHILDSLEEP  - Babyschlaf & Kleinkindschlaf verstehen

CHILDSLEEP - Babyschlaf & Kleinkindschlaf verstehen

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:01: Herzlich Willkommen zu Schalz-Leb, dem Baby- und Kleinkind-Schlaf-Podcast.

00:00:05: Mein Name ist Katharina Schmidt, ich bin Schlafberaterin und Selbstmutter von drei Kindern und ja, ich war schon oft müde und verzweifelt.

00:00:14: Deshalb ist es meine Mission, euch das Thema Schlaf näher zu bringen, damit ihr so viel Grundwissen wie möglich erhalten könnt, denn wissen es macht.

00:00:21: Und je mehr ihr wisst,

00:00:23: desto

00:00:23: entspannter könnt ihr in eurer Elternschaft sein.

00:00:26: Also, macht es euch gemütlich.

00:00:28: Ich freu mich so sehr, dass ihr dabei seid.

00:00:31: Viel Spaß!

00:00:35: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge bei Scheißlieb.

00:00:37: Ich bin heute nicht alleine und ich hab heute auch ein ganz tolles ... Thema mitgebracht, und zwar geht es um queere Elternschaft.

00:00:44: Und da ich darüber natürlich nicht so viel erzählen kann, aber ich die allerbeste Expertin hier habe, habe ich mir die liebe Katharina Wohlrab eingelernt.

00:00:52: Hallo, Katharina.

00:00:53: Hallo, Katharina.

00:00:56: Und ich finde, dass du die Person auf Instagram bist, die am ersten in meinen Augen für dieses Thema steht, aber auch für Feminismus, Frauenrechte.

00:01:06: Und immer, wenn ich deine Beiträge lese, denke ich, ja, man, sie hat Recht.

00:01:09: Aber ich finde, du müsstest viel, viel größer noch sein und viel mehr Reichweite damit haben.

00:01:13: Und ich finde, sowohl die queere Eltern schafft als auch Feminismus wird irgendwie noch sehr schiefmütterlich behandelt bei uns in der Gesellschaft.

00:01:23: Ich weiß nicht, wie es global ist, aber ich finde, das könnte man wirklich noch mal ein bisschen mehr pushen.

00:01:28: Deswegen will ich heute mit dir sprechen.

00:01:29: Wir sprechen auch noch ein bisschen darüber, wie ihr euren Weg gemacht habt in der Elternschaft und mit dem Schlaf, wenn du

00:01:35: magst.

00:01:36: Ja, total gerne.

00:01:37: Älte ich gerne für unsere Zuhörerinnen vor, damit die wissen, was wir sprechen.

00:01:42: Also, ich bin Katharina.

00:01:43: Ich bin dreißig Jahre alt, Mama eines zweieinhalbjährigen Kindes.

00:01:49: Und gemeinsam mit meiner Frau retten wir Tiere.

00:01:53: Im Moment haben wir zwei Tierschutzwunde.

00:01:56: Jetzt in ein paar Tagen holt meine Frau einen Pflegehund, ab der aus der Slobakei aus einem Animal Hoarding Fall kommt, den wir dann aber weiter vermitteln.

00:02:06: Wenn wir uns nicht wie bei unserer Hündin, die hier neben mir sitzt, total verlieben.

00:02:09: Aber ich hoffe tatsächlich nicht.

00:02:12: Genau, und das bestimmt so unseren Alltag.

00:02:15: Und hautberuflich bin ich noch Geschäftsführerin einer Bildungsinitiative, die Mädchen ab der zweiten Klasse in Formatik unterrichtet, um den Gendergap zu schließen.

00:02:24: Cool.

00:02:25: Wie bist du dazu gekommen?

00:02:26: Also wie kommt man auf so eine coole Idee und auch, woher holt man die ganze Kapazität und das so aufzubauen?

00:02:33: Also ich bin tatsächlich nicht Gründerin, ich bin nur Geschäftsführerin.

00:02:36: Ich habe selber Informatik studiert hier in Berlin an der Technischen Universität und ich war eine von fünf Frauen bei einem Studiengang von zweihundert Studis und während dieses Studiums kam halt häufiger die Situation, dass irgendein Prof gesagt hat, okay, welche Gruppe hat noch keine Frau?

00:02:52: Und dann wurde man so zusortiert.

00:02:54: Also du warst tatsächlich ein Zootier in diesem Studiengang.

00:02:58: Und dann habe ich damals die Stellenanzeige gesehen von der Gründerin Nikki, die eine Minijobberin gesucht hat, die an Grundschulen geht und Schülerinnen unterrichteten Informatik.

00:03:08: Ich war dann ihr erster Heier, also ich war die erste Person, die sie angestellt hat.

00:03:12: Dann irgendwann war ich die HA-Managerin im selben Unternehmen und dann vor drei Jahren hat sie Geschäftsführung an mich abgegeben.

00:03:19: Wahnsinn, das ist echt gut.

00:03:21: Und du hast quasi, das hast du studiert und ... Hattest du irgendein Ziel zu sagen, dass ich studiere das?

00:03:28: Oder war das dein größtes Interesse und bist dem gefolgt?

00:03:33: Tatsächlich weder noch.

00:03:34: Das war ein doppelter Studiengang, Soziologie und Medieninformatik.

00:03:39: Und ich wollte Soziologie studieren und habe mich in verschiedenen Städten an verschiedenen Unis beworben und wurde an der TU angenommen in diesem Doppelstudiengang.

00:03:48: Ich musste mir also ein technisches Nebenfach aussuchen, weil es die technische Uni ist.

00:03:52: Und da waren dann halt so Sachen wie Straßenbau oder Architektur oder so.

00:03:58: und eben auch Medieninformatik.

00:04:00: Und dann hab ich so ein bisschen, so ein bisschen hab mich mein Ärger jetzt gepackt, weil niemand anderes das ausgesucht hat als technisches Nebenfach.

00:04:07: Und ich dachte, wisst ihr was, ich krieg das irgendwie hin und hab's so ein bisschen aus Ego, glaub ich, ausgesucht.

00:04:13: Okay.

00:04:14: Genau, und dann bin ich in der Informatik gelandet und hab dann aber gedacht, dass mir das schon irgendwie ein bisschen liegt.

00:04:19: So, das ist ja sehr logisch.

00:04:21: und sehr statistisch.

00:04:23: Und das sind Sachen, die ich in meinem Alltag halt auch viel verwende.

00:04:26: Ich bin auch sehr logisch.

00:04:28: Das ist gut, weil ich dachte gerade, ich glaube, ich würde, obwohl ich auch logisch bin, ich glaube, ich bin eher sprachlogisch.

00:04:33: Ich glaube, ich würde da voll scheitern.

00:04:35: Da muss man ja auch schon mathematisch, denke ich.

00:04:37: Also, das kommt ja irgendwie zusammen, weißt du, wie ich meine?

00:04:40: Ja.

00:04:40: Also, es ist

00:04:40: dann auch cool, dass du gesagt hast, ich will das jetzt, aber dass deine Veranlagung auch passt.

00:04:45: Ja, ich glaube, das war einfach nur Glück, weil in meiner Schulzeit hat sich das niemals herauskristallisiert.

00:04:50: Da wurde ich auf ein ästhetisches Gymnasium geschickt und war dort im Kunstprofil und ich kann halt wirklich einfach nicht zeichnen.

00:05:00: Und ich glaube, hätte man früher sich überlegt, was ich wirklich gut kann und nicht was stereotypisch zu mir passt, dann hätte ich schon sowas in die Richtung gemacht, was mathematisches vielleicht.

00:05:09: Ich bin dann aber eben gestrandet in der Kunst und im ästhetischen Spiel, in der darstellenden Spiel und das war gar nichts für mich.

00:05:18: Okay, also kann man schon sagen, höre ich auch so raus, glaube ich, dass du das so siehst, dass Frauen unterrepräsentiert sind in diesen ganzen technischen Bereichen und so, oder?

00:05:28: Ja, auf jeden Fall.

00:05:29: Also in Deutschland sind im Mintbereich nur einundzwanzig Prozent Frauen.

00:05:33: Und wenn wir uns überlegen, dass wir ungefähr fünf die fünf die Frauen Männer haben, sogar ein bisschen mehr Frauen, dann ist das ein absoluter Witz.

00:05:41: Ja, fällt dir der spontanen Land ein, wenn du sagen würdest, da weiß ich, das ist ganz anders.

00:05:47: Ja, tatsächlich die ganzen östlichen Länder, also so Rumänien, Bulgarien, Polen, da ist es anders.

00:05:55: Da sind mehr Frauen in Tech.

00:05:57: Das ist aber auch tatsächlich ein deutsches Phänomen, weil vor dem Zweiten Weltkrieg mehr Frauen in Tech waren.

00:06:04: Und dann ist plötzlich aufgefallen, okay, das ist ein wichtiges Thema, damit kann man viel Geld verdienen.

00:06:09: Da muss man irgendwie die Führung mitbehalten.

00:06:11: Und dann haben Männer dieses Thema komplett übernommen.

00:06:15: Und seitdem sind wir zu wenig Frauen.

00:06:17: Vor dem Zweiten Weltkrieg waren es genauso viele Frauen wie Männer im Tech-Bereich.

00:06:21: Tatsächlich sogar mehr, weil es gab ja die typische Stelle der Assistentin.

00:06:25: Und alles, was irgendwie am Computer geschehen ist, hat die Frau gemacht, weil sie ja die Assistenz war.

00:06:30: Männer haben sich damit nicht befasst.

00:06:32: Und seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich das eben komplett verändert und Frauen werden mehr und mehr rausgedrängt aus dem technischen Bereich.

00:06:39: Oh, da krieg ich gerne einen Saal.

00:06:42: Okay, vielen Dank für das Wissen.

00:06:45: Also ich merke es ja selber bei mir in meiner Erziehung mit meinen Kindern.

00:06:51: dass ich mich sehr zusammenreißen muss, die nicht in eine bestimmte Richtung einzuordnen, dass ich dich sage, okay, du bist jetzt sehr jung und du kannst wahrscheinlich besser rechnen.

00:06:59: Und du bist das Mädchen, du magst besser.

00:07:01: Das ist total crazy.

00:07:03: Aber es sind so ... Ja, denken musst du, ich glaub, die kriegt man so von der Generation eingetrichtet davor, oder?

00:07:09: Ja, na klar, damit sind wir aufgewachsen.

00:07:11: Ich bin auch als Einzelkind, als einzige Tochter aufgewachsen.

00:07:15: Und meine Eltern haben mir auch schon relativ schnell mitgegeben.

00:07:18: Wir melden dich zum Ballett an, du gehst zum Reiten.

00:07:21: Da geht das los in einer Kita ja schon.

00:07:25: Dann bin ich ja auch noch in einer relativ traditionellen Kita gewesen.

00:07:28: Das waren die Neunziger, das ist anders als heute.

00:07:31: Da saß ich in einer Kita und dann war es halt auch eher so, die Jungs spielen mit den Autos, die Mädchens spielen mit den Pferden.

00:07:37: Da bilden sich solche Stereotype.

00:07:39: Und um die dann wieder loszuwerden, muss man wirklich hart arbeiten, wenn man eben nicht schon in dem jungen Alter dazwischengeht.

00:07:46: Ja.

00:07:47: Ist dir das aber trotzdem nicht aufgefallen?

00:07:48: Es ist mir nur eine Beobachtung.

00:07:50: Ich kann falsch liegen.

00:07:51: Ich hab schon das Gefühl, dass Jungs auf Räder abfahren, auf Sachen, die sich bewegen und die hocken da alle mit ihren Baggern und Lastern.

00:07:59: Ich hab auch mal schon das Gefühl gehabt, Mädels gehen schon gerne zu so einer Puppe und wickeln die.

00:08:04: Ich hab natürlich auch Jungs gesehen, die das machen.

00:08:06: Aber so die Urtendenz kam mir immer so vor, schon irgendwie angelegt.

00:08:09: Ich würd so sagen, dass das nicht so ...

00:08:11: Das ist tatsächlich nicht bestätigt biologisch.

00:08:14: Es ist eher so, dass wir, wenn wir sehen, dass unsere Tochter eine Puppe in die Hand nimmt und vielleicht hin und her wiegt, sagen wir, oh, wie süß.

00:08:22: Und sie macht das nach, so wie die Mama das macht oder so.

00:08:25: Und wenn unser Sohn sich aufm Fahrzeug setzt, dann bist du direkt so, ja, und schneller, weiter.

00:08:30: Man hat da halt irgendwie so seine Tendenzen.

00:08:33: Und tatsächlich ist es ja so, dass alle Kinder zum Beispiel komplett auf Glitzer abfahren.

00:08:38: Weil's halt einfach cool ist.

00:08:39: Aber bei Mädchen bist du dann ... eher so, okay, wir nehmen die Schuhe, die Glitzern oder wir nehmen, weiß ich, einen Rucksack der Glitzer oder so.

00:08:47: Bei Jungs denkst du zweimal drüber nach und das merken die Kinder.

00:08:50: Selbst wenn du da total hinterher bist, merken die, dass du deine Tendenz hast.

00:08:55: Ich glaube, dass erst mal sowas wie Räder zum Beispiel für alle Geschlechter super interessant sind, genau wie Glitzer.

00:09:00: Oder sowas wie ein Einhorn, wenn du das siehst und was sonst nur Pferde gesehen, dann ist natürlich total... Abgefahren.

00:09:07: Warum hat das ein Horn?

00:09:08: Oder warum hat ein Pegasus Flügel?

00:09:10: So, es ist total wild für die Kinder.

00:09:12: Und auch für Jungs.

00:09:13: Aber den wird das relativ schnell abgesprochen.

00:09:15: Auch vielleicht eben durch die Vorbilder.

00:09:18: Durch Papa, der eher was mit Autos macht.

00:09:20: Und Mama, die halt eher in den Schlaf begleitet.

00:09:23: Du hast voll recht.

00:09:24: Mir fällt auch gerade ein Nagellack tragen.

00:09:26: Bunte Farben.

00:09:27: Da kamen auch Jungs schon auf mich zu und haben gesagt, oh, da kann ich die Farbe auch.

00:09:31: Klar, ich gesagt,

00:09:32: mach doch.

00:09:33: Blöd ist nur.

00:09:34: Und das finde ich jetzt wirklich super schade.

00:09:36: Irgendwann in der Klasse oder in der Gruppe gibt es dann halt so andere Jungs, die sagen, Belle, du hast ja ein rosa T-Shirt an.

00:09:43: Es ist so krass schade, damit wurde dann dieses komplette Konzept.

00:09:47: Farben sind für alle da.

00:09:48: Einfach nackt gilt.

00:09:50: Und ich weiß, dass wieder von anderen Eltern kommt, die das dann ihren Kindern wieder... oder sogar

00:09:55: durch Strukturen in der Kita.

00:09:57: Wenn du da eine pädagogische Fachkraft hast, die denkt, Blau ist Junge und Rosa ist Mädchen, dann ist der Zug halt abgefahren.

00:10:03: Da kannst du zu Hause gegensteuern, wie du möchtest.

00:10:06: Wenn das Kind das... keine Ahnung, wie viele Stunden es in der Kita ist, vier, sechs, acht.

00:10:10: Wenn das Kind das so viele Stunden am Tag mitbekommt, da bist du eigentlich verloren.

00:10:14: Also selbst wenn wir das probieren, wir erziehen zum Beispiel gender-sensible, also wir versuchen, unser Kind in beide Richtungen gleich zu fördern und versuchen, nicht eben diese Mikroexpression zu haben, wenn unser Kind mit etwas gender-unspezifischem spielt oder etwas, was nicht passt.

00:10:32: Und trotzdem können wir nicht alles gegensteuern.

00:10:36: Weil es einfach diese Reizefahren außen gibt.

00:10:38: Und wenn dann die Schule startet, ich glaube, das wird dann natürlich noch mal extremer.

00:10:43: Wird spannend werden, auf jeden Fall.

00:10:45: Ich habe aber da trotzdem dieses gute Gefühl, dass ich mir sage, ich habe ja die Grundlagen mitgegeben.

00:10:50: Und dann kommt es vielleicht noch mal zurück nach dieser, ich sag gar später, das ist ein Pubertätsphase, wo das Kind sich vielleicht daran erinnert und sagt, hey, eigentlich waren das coole Werte, die will ich weiter tragen.

00:10:59: Ja.

00:11:00: Das gute Sieg quasi, so.

00:11:02: Haftlich.

00:11:03: Also ich hab jetzt rausgehört, ihr habt ein Kind und habt es verheiratet.

00:11:07: Hast du denn deine Frau auch kennengelernt?

00:11:10: im Studiengang zufällig oder einfach in Berlin, darf man das fragen?

00:11:13: Ich hab sie richtig klassisch über Tinder kennengelernt.

00:11:19: Aber wahnsinnig.

00:11:19: So wie unsere Generation das macht.

00:11:22: Okay, und das war aber für euch dann einfach gleich klar, wir gehören zusammen.

00:11:26: Und habt ihr euch da von Anfang an auch über so was spricht man?

00:11:29: Ja, aber wusstet ihr gleich, wir wollen auf jeden Fall mal eine Familie gründen?

00:11:32: Oder kam das erst mit der Zeit der Wunsch?

00:11:35: Also tatsächlich haben wir ... So eine richtig Hollywoodreife romantische Kennlernphase gehabt.

00:11:41: Ich war nämlich in Berlin nur für eine Wohnungsbesichtigung.

00:11:44: Ich war mir dann noch nicht sicher, ob ich nach Köln oder nach Berlin ziehen möchte.

00:11:47: Ich war dann in Berlin auf dieser Wohnungsbesichtigung und hatte im Fahrstuhl auf dem Weg zu der Wohnung das Match mit Anna.

00:11:54: Und dann haben wir angefangen zu schreiben, dann haben wir uns getroffen auf dem ersten Date, das dann plötzlich drei Tage ging.

00:11:59: Und nach diesen drei Tagen war uns eigentlich klar.

00:12:01: Die

00:12:01: drei Tage.

00:12:02: Ihr habt euch am Freitag getroffen.

00:12:03: Ich bin einfach da geblieben.

00:12:05: Was?

00:12:05: Wir haben uns zum Essen getroffen, ich bin über Nacht geblieben, dann bin ich einfach noch einen Tag geblieben und einfach noch einen Tag geblieben.

00:12:11: Und irgendwie

00:12:11: war es dann klar.

00:12:12: Also es war dann so, wir gehören zusammen, wir sind dann auch nach drei Monaten zusammengezogen.

00:12:18: Nach ungefähr einem Jahr hat sie mir einen Antrag gemacht und jetzt sind wir fünf Jahre verheiratet und acht Jahre zusammen und unser Kind genau ist zweieinhalb.

00:12:26: Aber wir waren uns von Anfang an einig und ich finde das auch sehr wichtig, weil natürlich so ein unerfüllter Kinderwunsch wenn der die Partnerin keinen hat, schon eine Beziehung zerstören kann.

00:12:39: Weil man da einfach keine ... Die Grundeinstellung ist einfach anders.

00:12:44: Und wir haben beide gesagt, wir hätten gern mal Kinder.

00:12:47: Und haben ... wussten halt auch, was dann auf uns zukommt.

00:12:50: Weil das natürlich bei uns nichts ist, was mal so aus Versehen nebenbei passieren kann.

00:12:54: Nee,

00:12:54: natürlich.

00:12:57: Es interessiert mich, weil ich frag mich gerade, ihr könnt ja beide theoretisch gesehen das Kind bekommen.

00:13:02: Wie habt ihr euch da entschieden?

00:13:04: Hast du gesagt, ich habe da voll Bock drauf, die Erfahrung und sie ist in Ordnung?

00:13:07: Wie habt ihr euch da geinigt, sozusagen, wenn man das so zu fragen kann?

00:13:11: Das war ganz klar.

00:13:12: Anna wollte keinen Kind bekommen und ich wollte ein Kind bekommen.

00:13:15: Also es war von Anfang an quasi.

00:13:17: Das

00:13:18: hatte die Erfahrung

00:13:18: auch.

00:13:20: Und für dich war es aber klar, warum nicht?

00:13:22: Ja, ich hatte immer so diese Vorstellung, dieses Schwanger sein und Mama sein und so.

00:13:28: Und bevor ich angefangen habe, Frauen zu daten, hab ich auch Männer gedatet.

00:13:32: Das heißt, in meinem Kopf war dieses Schwanger sein sowieso schon irgendwie verankert.

00:13:37: Ja.

00:13:38: Dass gar nicht.

00:13:39: die Option war, dass jemand anderes das Kind austrägt.

00:13:42: Okay.

00:13:43: Aber du hast ja auch mal gesagt, auf jeden Fall wollt ihr auch nur bei einem Kind bleiben, wenn nicht?

00:13:47: Ja.

00:13:47: Das ist auch nach wie vor so, ne?

00:13:49: Das reicht bei euch und damit seid ihr vollkommen ... als Familie fertig abgeschlossen?

00:13:54: Ja, ich hatte tatsächlich keine schöne Schwangerschaft und ich hatte auch kein schönes erstes Babyjahr.

00:14:01: Weswegen das eigentlich schon in der Schwangerschaft klar war, es bleibt nur eins.

00:14:05: Und dann nach meiner Wochenbett-Depression, die sich dann eben über ein Jahr zog, habe ich dann erst recht gesagt, okay, ein zweites wird es nicht geben.

00:14:15: Ja, vor allem man weiß endlich, wenn das dann wieder passiert.

00:14:17: Man muss ja das erste Kind da sein und das belastet ja alles in das ganze System.

00:14:22: Da hat Anna aber wahrscheinlich auch gesagt, da bin ich wohl in der Chor.

00:14:26: Das ist jetzt die Erfahrung gewesen.

00:14:28: Total, aufgrund meiner Erfahrung, aber auch weil wir beide das Gefühl haben, wir könnten im zweiten Kind nicht dieselbe Aufmerksamkeit schenken, also einerseits finanziell, weil ein Kind natürlich Geld kostet und andererseits aber auch so von den Ressourcen und von der Kapazität.

00:14:42: So wie wir es jetzt haben, wenn eine von uns beiden nicht mehr kann und einfach sagt, ich brauche eine Pause, dann übernimmt die andere.

00:14:48: Wenn du zwei Kinder hast, ist das natürlich schwieriger.

00:14:50: Ja, und ihr habt ja auch noch Hunde.

00:14:52: Ich finde ja auch, wenn viele mal sagen, ja, das ist ja jetzt auch kein Kind, ich finde schon, die Verantwortung für Tiere ist enorm.

00:14:59: Und wie stellen wir gerade vor, man muss ja auch rausgehen mit den Hunden, man muss den auch ... fördern auf eine gewisse Art und Weise.

00:15:06: Und dann auch mit einem Kind, was nicht schläft, das ist schon knackig, ne?

00:15:11: Ja.

00:15:11: Wahnsinn.

00:15:12: Okay, und was war so dein Eindruck von eurem Umfeld?

00:15:15: Wie haben die so drauf reagiert, zwei Mamas und ein Kind?

00:15:19: Das ist ja jetzt nicht das Standardkonzept.

00:15:22: Wie sind alle mit euch umgegangen?

00:15:24: Haben die euch wohl gut behandelt, normal, ohne viele Fragen?

00:15:27: Oder kommen da noch viele Fragen so?

00:15:30: Also wir wohnen in Berlin.

00:15:31: Das heißt, hier ist das schon relativ Standard.

00:15:35: Genauso wie alleinerziehende Mütter hast du hier auch ganz viel auf Spielplätzen.

00:15:40: Ja, schon immer auch.

00:15:40: Mein

00:15:40: Mutter war alleinerziehend.

00:15:42: Ja, das ist wirklich... Das ist

00:15:44: kein... nichts Besonderes mehr.

00:15:46: Ich

00:15:46: bin ja auch aus Berlin.

00:15:48: Ich kenne eigentlich gar keine intakten Partnerschaften aus.

00:15:52: Das klingt so gemein, ne?

00:15:54: Das Frauen, das Alleine stemmen.

00:15:57: Ja.

00:15:58: Aber dafür finde ich es total

00:15:59: stark.

00:16:01: Ja.

00:16:02: Und ich meine, du musst dich ja auch erst mal trauen oder die Kapazität haben, dich zu trennen, wenn du sagst, okay, so funktioniert das nicht.

00:16:08: Und ich bin ohne diesen Partner besser, dann diese Entscheidung zu treffen.

00:16:12: Oder ich habe auch schon Mamas auf dem Spielplatz getroffen, die über eine Samenbank wie wir ein Kind bekommen haben, aber eben ohne Partner.

00:16:19: Die gesagt haben, ich möchte ein Kind und ich habe keinen Bock, jetzt noch fünf Jahre zu warten, bis ich jemanden finde.

00:16:24: Also bekomme ich jetzt dieses Kind.

00:16:26: Wow, also ich bin ja seit über zehn Jahren in Süddeutschland hängen geblieben und hier, also ich habe echt einen Kulturschock erlitten, hier sind die irgendwie alle zusammen, also Mann und Frau.

00:16:36: Ich kenne jetzt nicht viele queere Paare, auch leider muss ich sagen, aber hier scheint das irgendwie noch so ein bisschen zu funktionieren, dass die Männer da auch bei der Familie bleiben und dann auch ihre Verantwortung übernehmen.

00:16:48: oder es ist einfach so.

00:16:50: religiös, doch geprägt, dass man nicht gehen würde.

00:16:53: Das weiß ich halt nicht, ne?

00:16:55: Aber in Berlin, also, allein anziehen zu sein, war für mich so das Standardkonzept leider, was ich kennengelernt habe.

00:17:02: Du hast aber gesagt, in Berlin ist das jetzt keine große Sache, dass ihr, selbst wenn Mama so ein Kind da guckt, keiner da fragt, auch keiner, und das ist komplett akzeptiert.

00:17:10: Hab da keine ... Also, im Normalfall nicht.

00:17:12: Du hast natürlich immer mal irgendein Jürgen oder irgendeine Heike, die dann doch irgendwas sagt.

00:17:18: Aber im Normalfall ... Es ist komplett akzeptiert.

00:17:22: Und ich meine, wir machen da halt auch kein Riesending draus.

00:17:25: Also wir sind halt einfach zwei Mamas, die mit dem Kind auf dem Spielplatz sind.

00:17:28: Oder wenn ich was gefragt werde und dann sagen, ja, das hab ich mit meiner Frau entschieden oder so, dann sag ich jetzt auch nicht übrigens, ich bin homosexuell.

00:17:37: Und deswegen bin ich mit einer Frau verheiratet, sondern ich spreche darüber, weil es für mich das Normalste auf der Welt ist.

00:17:42: Es ist meine Familie und es ist meine Frau und es ist mein Kind, so.

00:17:46: Und deswegen spreche ich darüber.

00:17:47: Genau so.

00:17:48: Und ich glaube, das macht schon auch einen Unterschied.

00:17:51: Bei manchen Leuten siehst du dann so eine Mikroexpression im Gesicht, wenn du sagst, meine Frau und ich, und dann zuckt da was, und dann denkst du, okay, damit haben sie jetzt nicht gerechnet.

00:18:01: Aber wir erfahren sehr wenig Hass.

00:18:05: Aber es wär ja auch schlimm, wär ja auch vorher kind absolut untragbar.

00:18:10: Wie ist es denn für euer Kind?

00:18:12: Euer Kind kennt ja nur zwei Mamas, sozusagen.

00:18:15: Haben da schon mal jemandes eine Frage, oder ist das noch zu klein, dass es da Fragen stellen könnte?

00:18:20: Doch, tatsächlich vor einigen Monaten hat unser Kind gefragt, wo der in der Papa ist, weil wir die Situation hatten, dass ein befreundetes Kind von uns eben Mama und Papa hat.

00:18:31: Und dann habe ich gesagt, ja, das ist doch der Papa.

00:18:35: Und dann hat unser Kind gesagt, und wo ist mein Papa?

00:18:38: Und dann haben Anna und ich uns sagen geguckt und man so, okay.

00:18:42: So, jetzt geht's los.

00:18:43: Jetzt können wir das erklären.

00:18:45: Aber wir haben diverse Kinderbücher, wo verschiedene Konstellationen drin sind, wo auch zum Beispiel die Oma mit zu Hause wohnt oder wo jemand eben alleinerziehend allein begleitend ist oder wo jemand mit sehr vielen Geschwistern lebt oder so.

00:19:01: Im Hintergrund hinter dir läuft gerade ein Eichhörnchen unseren Baum hoch.

00:19:05: Ach süß.

00:19:06: Deswegen bin ich eventuell ein bisschen abgelenkt.

00:19:08: Das ist ultra schön, wenn das darum läuft und das Futter frisst.

00:19:13: Es gibt verschiedene Konstellationen und auch unsere ist ja nicht die einzige.

00:19:17: Wir wollen auch unserem Kind nicht beibringen, dass es nur zwei Mamas gibt oder nur zwei Papas, sondern es gibt ganz viele Konstellationen und Familie ist das, was du eben als Familie empfindest.

00:19:27: Und das heißt, euer Freundeskreis ist wahrscheinlich auch sehr vielfältig aufgestellt, sodass man das euer Kind von Anfang an kennenlernt, alles darf sein und nichtses vorgeschrieben.

00:19:38: Genau, also wir haben tatsächlich sehr viele heterosexuelle Freundinnen.

00:19:41: Also man stellt sich immer so vor, dass queere Paare nur mit queeren Paaren befreundet sind, so ist es nicht.

00:19:47: Aber wir haben... Ja, auch Männer im Freundeskreis, das war eine Frage, die uns von der Psychologin vor unserer Kinderwunschreise gestellt wurde.

00:19:56: Da musst du ja so ein paar Pflichttermine machen und einer davon war eine Psychologin.

00:19:59: Und die wollte sicher gehen, dass wir auch Männer in unserem Umfeld haben.

00:20:03: Und da dachte ich so, na ja, ich hab einen Vater, das ist ein Mann, und wir wohnen in der Hauptstadt Deutschlands.

00:20:11: Ich glaube, hier leben genug Männer, als dass unser Kind diesen Kontakt schon findet.

00:20:16: Wenn man da so abgescannt,

00:20:18: wenn man den...

00:20:19: Ja, tatsächlich.

00:20:20: Es ist ja viel gemein, ne?

00:20:21: Wenn man und Frau sich entscheiden, gibt es ja da auch keine Psychokontrolle und manch einer bräuchte das vielleicht.

00:20:26: Ja, also wir hatten den Termin mit der Psychologin, dann hatten wir den Termin mit dem Jugendamt, auch zur Adoption, ne?

00:20:32: Anna musste ja unser Kind adoptieren.

00:20:35: Da hatten wir mehrere Gespräche, auch vor einer Richterin und so.

00:20:39: Die vom Jugendamt hat schon auch eigenartige Fragen gestellt.

00:20:42: Dann hatten wir einen Termin mit einer anwältlichen Beratung.

00:20:49: Genau, und dann hat die Gespräche im Kinderwunschzentrum.

00:20:52: Das ist aber echt viel.

00:20:54: Das ist ja ein Workload.

00:20:55: Und das müssen wir auch alles selber zahlen, ne?

00:20:58: Es ist nicht so, als würde das von irgendjemandem übernommen werden, keine Krankenkasse zahlt das.

00:21:03: Sondern wir haben das alles selber gezahlt, inklusive eben auch der Samenheime, die man natürlich bezahlen muss.

00:21:09: Und der Insemination an sich sind wir da schon auf eine hohe fünfstellige Zahl gekommen.

00:21:16: Wahnsinn, das alles für ein Kinderwunsch und diese ganzen ... Also es fühlt sich jetzt für mich gerade unfair an, was ihr da auch euch genommen habt sozusagen.

00:21:26: und dann bringt ihr ja auch noch Werte in die Welt, die echt richtig sind, wohingegen sich das Standardpaar einfach nur einschalten darf und loslegen darf.

00:21:36: Tatsächlich, also ich meine alle, die einen Kinderwunsch haben.

00:21:40: sollten auch die Möglichkeit haben, ein Kind zu bekommen.

00:21:44: Gleichzeitig finde ich aber, und das wird ja jetzt auch bei Tieren an einigen Bundesländern eingeführt, dass man einen Tierführerschein oder einen Hundeführerschein machen muss, wo man erstmal so grundlegend seine Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellt.

00:21:57: Und ich finde ganz ehrlich, das sollte es auch für Kinder geben, dass man einfach erstmal so sich vielleicht auch aufstellt und sagt, okay, Im Notfall.

00:22:06: Ich bin krank.

00:22:08: Ich habe einen Unfall.

00:22:09: Wer nimmt das Kind?

00:22:10: So was musst du zum Beispiel beim Tierschutz ja beantworten, wenn du ein Hund adoptierst.

00:22:13: Wer nimmt den Hund, wenn ich krank bin?

00:22:15: Ja.

00:22:15: Beim Kind fragt das keiner.

00:22:17: Und ich glaube... Also ich meine gerade zum Beispiel alleinerziehende oder allein begleitende Eltern, die haben ja einen Umfeld.

00:22:23: Also selbst wenn die keinen Partner, keine Partnerin haben, haben die ja irgendwie Eltern, Freundinnen, Bekannte, andere Mamas und Pappas, die haben ja auch jemanden, der das hinternehmen würde.

00:22:33: Niemand ist ja komplett alleine und dann leben wir in einem guten Sozialsystem.

00:22:37: Aber einfach so eine grundsätzliche Einordnung.

00:22:40: Was passiert dann mit dem Kind?

00:22:42: Hast du dir Gedanken gemacht?

00:22:43: Was passiert, wenn bei dem Screening rauskommt, das Kind hat eine Trisomie?

00:22:48: Was entscheidest du dann?

00:22:49: Solche Entscheidungen, die triffst du ja tatsächlich erst, wenn es so weit ist.

00:22:53: Und ich glaube, dass viele Eltern so was schon vorher sich anschauen und überlegen müssten, um irgendwie diese Entscheidung Kind einfach ein bisschen besser treffen zu können.

00:23:05: Ja, ich glaub, da fehlt einfach generell das Bewusstsein.

00:23:08: Und

00:23:09: da sind viele einfach auch gar nicht genug vorbereitet.

00:23:12: Der wundliche Kind kommt so schnell, das ist so schnell gemacht.

00:23:16: Und dann ist man total überwältigt von all dem, was da auf einen zukommt.

00:23:19: Ich glaub, ihr wart ja auch überwältigt von all dem, was da noch so kam.

00:23:24: Ja.

00:23:25: Magst du da vielleicht mal deine Gedanken zu teilen, was dich so am allermeisten überrascht hat in eurer Elternschaft mit eurem Kind?

00:23:34: Also ich glaube, dadurch, dass bei uns der Kinderwunsch ja eben durch diese ganzen Termine und so begleitet wurde und dann ja auch diese ganzen Sorgen, die man hat, werde ich jetzt schwanger oder nicht?

00:23:46: und was passiert dann?

00:23:46: und kann ich mir noch einen weiteren Versuch leisten?

00:23:48: und so durch diese ganze Arbeit, in Anführungszeichen, die wir da reingesteckt haben und Ressourcen, war dann der Punkt, als ich schwanger war und es mir schlecht ging, ich darf nicht leiden, weil ich so gerne ein Kind wollte.

00:24:03: Und ich hab das dann auf Social Media, hab ich darüber gesprochen, wie schlecht es mir geht.

00:24:07: Und wir haben so viele Leute geschrieben, ich soll doch gefälligst darüber schweigen.

00:24:11: Ich würde nämlich die Schwangerschaft für ganz viele Menschen Mardik machen.

00:24:15: Und gleichzeitig gibt es so viele Menschen, die wollen ein Kind.

00:24:18: Und ich wäre jetzt so undankbar.

00:24:21: Wirklich?

00:24:22: Ganz viel.

00:24:22: Ich hab sehr viele Nachrichten bekommen.

00:24:24: Wir sind auch sehr viele Leute entfolgt in der Zeit.

00:24:27: Und ich glaube, damit hab ich nicht gerechnet.

00:24:30: Also, dass erstens, dass es mir so schlecht geht.

00:24:33: Und zweitens, dass ich darüber nicht sprechen darf.

00:24:35: Und dasselbe war dann eben in meiner Wochenbett-Depression, die ja eben über das gesamte erste Jahr dann ging, dass ich auch darüber nicht richtig sprechen durfte, weil auch da Leute gesagt haben, jetzt will ja keiner mehr Kinder bekommen, deine Dwegen, weil du das so schlimm machst, das erste Jahr.

00:24:50: Dass das meine Erfahrung war und das es für mich einfach furchtbar war, das hat niemanden interessiert.

00:24:54: Und auch da kam dann wieder, sei doch dankbar, du hast ein Kind.

00:24:58: Das lebt, das läuft, das spricht.

00:25:02: Und mittlerweile bin ich auch dankbar für unser Kind.

00:25:04: Aber das erste Jahr war eher so ein Survival-Modus.

00:25:08: Kann man quasi sagen.

00:25:10: Unter anderem wahrscheinlich auch wen im Schlafmangel.

00:25:12: Der tut auch seinen übrig ist.

00:25:13: Genau,

00:25:14: ja.

00:25:14: Wir hatten keinen gut schlafendes Kind.

00:25:17: Das weißt du ja.

00:25:17: Ich hatte ja bei dir eine Beratung.

00:25:21: Tatsächlich ...

00:25:23: Um

00:25:23: diese Zeit letztes Jahr, wir waren nämlich auf Für.

00:25:26: Das heißt, es muss Dezember gewesen sein.

00:25:27: Ach so, oder Anfang Januar.

00:25:29: Ich dachte,

00:25:29: wir haben genau noch Silvester geredet.

00:25:31: Ihr wart gerade auf Für.

00:25:34: Genau,

00:25:34: auf Für.

00:25:35: Da sind wir immer über Silvester.

00:25:37: Genau, weil wir noch nie ein gut schlafendes Kind hatten.

00:25:40: Ein Kind, das mit sehr viel Körperkontakt zu

00:25:43: mir...

00:25:44: und sehr viel Bewegung eingeschlafen ist und dann nachts das auch gefordert hat und ich eigentlich die ganze Nacht nur gewippt, geschaukelt, gesungen, gestillt habe und sehr, sehr, sehr wenig geschlafen habe.

00:26:00: Ja, das ist extrem heftig.

00:26:02: Was würdest du sagen?

00:26:03: Wie war bei euch die Aufteilung so generell für diese ganze Elternschaftlast?

00:26:09: War das auch alles eher bei dir geschultert, weil dein Kind dich so gefordert hat oder hat deine Frau auch immer versucht, damit zu unterstützen?

00:26:17: Weil ich erlebe das halt in meinem Standard.

00:26:19: Beratung, wo dann Mann und Frau sind, dass der Papas komplett raus.

00:26:23: Keine Chance.

00:26:24: Es wird einfach die Mama als Hauptbezugsperson genommen.

00:26:27: Und jetzt seid ihr beide Mamas.

00:26:29: Würdest du sagen, da gibt's einen Unterschied?

00:26:30: Oder warst du auch alleine zuständig?

00:26:33: Also tatsächlich sehe ich jetzt einen Unterschied.

00:26:36: Jetzt, wo unser Kind abgestillt ist.

00:26:39: finde ich schon eher, dass es eine faire Verteilung ist.

00:26:41: Dadurch, dass ich gestillt habe und unser Kind es sehr viel eingefordert hat, habe ich eigentlich vor dem Zeitpunkt, wo unser Kind drei Monate alt war, bis zweieinhalb die Nächte komplett alleine gemacht.

00:26:52: Meine Frau hat sogar im anderen Zimmer geschlafen mit den Hunden, damit die Hunde nicht unser Kind noch wecken.

00:26:59: Das heißt, ich war sogar tatsächlich örtlich alleine mit unserem Kind.

00:27:02: Und jetzt, seit unser Kind abgestilltes, seit dem Sommer, kann Anna viel mehr übernehmen und macht tatsächlich auch abends manchmal die Einschlafbegleitung.

00:27:11: Und dann sitze ich so alleine auf der Cout und gucke so eine Serie, was ich halt zweieinhalb Jahre nicht gemacht habe, weil ich halt wirklich jeden Schlaf begleitet habe über Stunden.

00:27:19: Ich lag daneben.

00:27:20: Ich bin um siebzehn Uhr mit ins Bett gegangen.

00:27:22: Ich konnte nicht aufstehen.

00:27:23: Und jetzt sitze ich hier vom Fernseher um einundzwanzig und dreißig und denke so, so, was gucke ich jetzt?

00:27:29: Ja.

00:27:29: Das heißt, du warst aber komplett, auch du warst so eingebunden und so gefesselt ans Bett.

00:27:34: Hättest du noch Nähe von deiner Frau ertragen oder war auch das

00:27:37: Unfall?

00:27:38: Nee.

00:27:38: Warst

00:27:39: auch obergeht, total?

00:27:40: Natürlich total, weil ich den ganzen Tag angefasst wurde.

00:27:44: Ja.

00:27:45: Und auch erst jetzt, also ich meine, ich hab unser Kind gestillt, bis es zweieinhalb war.

00:27:49: Und das war tatsächlich meine eigene Entscheidung.

00:27:52: Also toll

00:27:53: finde ich übrigens, Respekt.

00:27:54: Ja, dafür bin ich ganz,

00:27:56: ganz toll.

00:27:57: Immer gehofft, dass unser Kind sich selber abstellt.

00:27:59: Das ist halt bis sieben, sechs Jahre kann das schon gehen, wenn man die lässt.

00:28:04: Da das nicht passierte, hab ich dann in unserem Urlaub im Sommer, wir waren vier Wochen in Dänemark, und dann hab ich in diesen vier Wochen gesagt so, und jetzt stelle ich ab.

00:28:12: Von dem Moment, als wir dieses Ferienhaus betreten haben, hab ich gesagt, ab jetzt stelle ich nachts nicht mehr und hab dann tagsüber halt dreimal und dann am nächsten Tag zweimal und dann nächsten Tag einmal so, dass wir ausschleichen lassen.

00:28:25: Und unser Kind hat das erstaunlich gut angenommen und wirklich irgendwie vier, fünf Nächte nach dem Abschluss hat es durchgeschlafen.

00:28:31: Nach zweieinhalb Jahren das erste Mal durchgeschlafen.

00:28:38: War das mit so einem lachenden und weinen Auge oder warst du eigentlich nur happy über deine Entscheidung?

00:28:44: Bis zu dem Moment, als ich abgestillt habe, dachte ich, ich werde nur happy sein.

00:28:48: Und beim letzten Mal stillen war ich dann schon echt ein bisschen traurig.

00:28:52: Und jetzt tatsächlich, wenn ich Babys sehe, die gestillt werden.

00:28:57: alle Menschen, die schon mal ein Baby gesehen haben, das gestillt wird, kennen das wahrscheinlich, wenn der Mund so nuckelt.

00:29:03: Und der so, du siehst so diese Innigkeit und diese Verbindung und du siehst so einfach dieses Vertrauen und dieses Schluckgeräusch, was wir ja damals ja auch bei unserem Kind hatten.

00:29:12: Und da denke ich dann so, oh Gott, ich muss weggucken, nicht, dass ich wieder Milcheinschuss bekomme.

00:29:19: Also das ist schon so ein Moment.

00:29:21: Das ist auch rechtlich leicht, wenn nicht so das Abstehen.

00:29:24: Man weiß, es könnte eigentlich nicht der beste Weg für alle sein, aber das dann Final auch zu beschleinern, ohne rückfällig zu werden, ist schwierig.

00:29:33: Und auch, wenn man es nicht immer toll fand, es ist total verständlich, dass man traurig ist darüber.

00:29:37: So ein bittersüßer Abschied, oder?

00:29:39: Total.

00:29:40: Und es ist ja so eine sehr einzigartige Verbindung.

00:29:43: die meine Frau ja nicht hatte mit unserem Kind, die niemand hatte mit unserem Kind.

00:29:46: Ich war der absolute Self-Space.

00:29:48: Und jetzt teile ich mir den Self-Space mit Anna, was natürlich gut ist, aber gleichzeitig mir schon ein bisschen weh tut, wenn ich nicht mehr die Nummer eins Person bin.

00:29:57: Kann ich auch verstehen.

00:29:59: Weil du gesagt hattest, du warst auf jeden Fall auch Overtouch und überladen.

00:30:02: Wie viel Verständnis hat deine Frau dir da entgegen gebracht?

00:30:05: Weil ich höre natürlich in meinen Beratungen immer, dass es für die Männer so schwer ist, zurückzustecken.

00:30:10: Und ich will jetzt gar nicht sagen, Männer

00:30:12: sind da

00:30:12: einfach als Frau, Frauen sind da einfach als Männer.

00:30:15: Vielleicht ist es auch wieder nur so eine Genderding, was ich im Kopf hab, aber ich würde mir jetzt einwählen, dass eine Frau ... dass irgendwie doch besser verstehen kann, wenn man da gerade keinen Bock hat und sagt, ich bin platt, wie war das für euch?

00:30:26: Anna hat das immer verstanden und versteht das

00:30:28: auch.

00:30:29: Ja, das Wahnsinn, weil ich finde, ich werde gar nichts gegen die Männer da sagen, jetzt auch zuhören.

00:30:33: Für Männer ist es ganz, ganz schwierig zurückgewiesen zu werden, weil die das Gefühl haben, meine Frau liebt mich jetzt nicht mehr, obwohl man dem Mann erklärt, ich lieb dich über alles, aber ich kann nicht.

00:30:43: Die Ressourcen sind auf null.

00:30:45: Und das Kind hat keine Priorität.

00:30:47: Deswegen finde ich es toll, auch wenn Partner und Männer sagen, Schatz, ich stehe immer hinter dir, egal was es ist, ob man oder Frau, ich finde, man muss da einfach auch mal Probacken zusammenknäfen und sagen, wir schaffen das.

00:30:58: Aber das ist doch so spannend, dass Menschen einfach, dass ihr Ego und ihren Selbstwert davon abhängig machen.

00:31:05: Ja voll.

00:31:05: Also, dass sie nicht selber sagen, ich bin viel wert und mir geht es gut, ich brauche dieses von außen nicht.

00:31:12: So.

00:31:13: Anna weiß es ich sie liebe, sonst wären wir nicht mehr zusammen.

00:31:16: Wir sind halt einfach in einer Generation, wenn du nicht mehr glücklich bist, dann gehst du.

00:31:20: Wir

00:31:20: sind bewusst miteinander zusammen, wir entscheiden uns jeden Tag füreinander.

00:31:24: Sie würde niemals das Körperliche mir vorhalten und sagen, so, jetzt ist der Zeitpunkt, jetzt brauche ich irgendwie wieder ... mehr von dir.

00:31:37: Das erlebe ich jetzt auch in Gesprächen mit meinen Freundinnen und auch von Bekannten gehört, dass viele Frauen sich dazu zwingen, mit ihren Männern ein Team zu werden.

00:31:49: Das finde ich schlimm.

00:31:50: Also quasi keiner spricht es aus, dass es gezwungen ist.

00:31:54: Es ist so eine ... unausgesprochene Verabredung, der Mann weiß, sie macht es jetzt noch mehr zur Liebe und die Frau weiß, ich mache es jetzt, damit ich jetzt ein paar Tage wieder Ruhe habe und ich sage dir, dass wir eigentlich auch mal einen Beitrag auf Insta-Wert oder so, weil das ist ein Konzept, das lebt, ich würde fragen, jede zweite, dritte Partnerschaft.

00:32:11: Das ist doch schlimm.

00:32:13: Es

00:32:13: ist so.

00:32:13: Das

00:32:13: ist doch, wenn du mal drüber nachdenkst, allein wenn dein Partner unausgesprochen weiß.

00:32:18: dass du das gerade nicht machst, weil du große Lust auf ihn hast, sondern weil du das nur machst und damit er drei Tage die Schnauze hält.

00:32:26: Das ist doch wirklich ganz ehrlich, das ist doch Abuse.

00:32:30: Natürlich.

00:32:30: Weil du

00:32:31: willst doch... Du willst doch, dass deine Partnerin Bock auf dich hat.

00:32:35: Du willst doch nicht mit jemandem intim werden, der keine Lust auf dich hat, weil wenn du das willst, hast du ein ganz anderes Problem.

00:32:41: So, dann sprechen wir sehr schnell über Machtmissbrauch und über sexualisierte Gewalt.

00:32:46: Aber wenn du willst, dass deine Partnerin Lust auf dich hat, dann entschuldige mal bitte, dann komme einfach irgendwie anderthalb zwei Jahre klar.

00:32:54: Du bist einfach gerade nicht die wichtigste Person in diesem Haushalt.

00:32:58: Ich find das so schlimm.

00:33:00: Ja, so ist es wirklich, was mir erzählt wird, was mir zugetragen wird.

00:33:04: Und was ich wirklich auch jedes Mal, wenn ich's höre, da kann ich auch gar nicht groß rat geben, weil, guck mal, diese Partnerschaft basiert ja darauf, dass sie sich der Sache hingibt und er immer wieder so bekommt.

00:33:15: und sobald man diesen Kreislauf durchbringt, fällt ja auch so ein Gerüst zusammen.

00:33:19: Und da haben die Frauen massive Angst vor.

00:33:23: Und das ist wirklich krass.

00:33:24: Also, ja, deswegen hab ich dich mal gefragt, wie das bei euch war mit dem Obertag.

00:33:28: Nee,

00:33:28: ich glaube ganz ehrlich.

00:33:31: Wenn Anna gesagt, nee, ich finde, und das müssen wir wirklich normalisieren.

00:33:34: Ich hab keine Traumpartnerin, ich hab eine stinknormale Partnerin, die mich zu Sachen zwingt, die ich nicht machen will.

00:33:41: Überlegt

00:33:41: immer, tatsächlich.

00:33:44: Auf einer Frauen,

00:33:45: die irgendwie vier Wochen nach Geburt ... schon wieder intim werden, wo ich so denke, du hast so eine große Wunde in

00:33:52: dir.

00:33:52: Ja,

00:33:53: ja.

00:33:53: darf die vielleicht erst mal wieder zusammenwachsen.

00:33:55: Wenn du so eine große Wunde auf deinem Bauch obendrauf hättest, dann würde das ja jeder verstehen.

00:34:00: Aber weil sie in dir drin ist, wird das nicht so ernst genommen.

00:34:04: Ich finde das, also, natürlich alle, die Lust haben nach drei Wochen.

00:34:08: Okay.

00:34:09: Hier

00:34:09: hab ich auch schon gehört, Wahnsinn, aber

00:34:10: ja.

00:34:11: Aber wenn du nicht Lust hast, dann bitte, bitte stresse ich nicht.

00:34:14: Also, unser Kind ist zweieinhalb.

00:34:16: Und ich muss ganz ehrlich meine Lande brechen und sagen, wir sind seitdem nicht mehr intim gewesen, weil wann ... Also, wenn unser Kind daneben liegt, auf gar keinen Fall?

00:34:25: Nee.

00:34:27: Das finde ich wirklich schlimm.

00:34:28: Und gleichzeitig, ihr habt ja gerade alle gehört, ich habe jeden Schlaf begleitet bis zum Aufwachen.

00:34:34: Wann hätte das passieren sollen?

00:34:35: Unser Kind kam erst mit zwei in die Kita.

00:34:38: Da war keine Zeit dafür und vor allem auch kein Kopf.

00:34:41: Wir waren eher bei, wir müssen alle Bedürfnisse erfüllen, alle müssen satt sein, alle müssen keinen Durst mehr haben, alle müssen draußen gewesen sein heute und alle müssen schlafen.

00:34:52: Und wenn das irgendwann, keine Ahnung, wenn unser Kind drei oder vier ist, wenn das dann irgendwann alles soweit erledigt ist, dann können wir darüber nachdenken.

00:34:59: Aber bis dahin habe ich ja auch gar nicht den Kopf dafür.

00:35:03: Ja, habt ihr auch mal irgendwie euch so Auszeiten genommen, außer man muss ja nicht immer ein Team werden, man kann auch einfach mal ein Date wieder haben oder so, da sagst du, nee, das ist mir auch noch zu früh, dass ich da irgendwie jemanden extern hole, der da aufpasst.

00:35:14: Oder habt ihr da auch die Auszeiten euch geschaffen?

00:35:18: Also abends generell gar nicht, weil wir ja auch erst seit kurzem das so haben, dass Anna unser Kind ins Bett bringt und halt noch keine andere Person.

00:35:25: Aber wir hatten eine Zeit lang, als wir unser Kind nicht in der Kita hatten, hatten wir eine Babysitterin.

00:35:31: die dann nachmittags mal so zwei Stunden mit unserem Kind unterwegs war oder so.

00:35:35: Und meine Schwiegermama hat für vier Wochen im Sommer uns unterstützt.

00:35:39: Die wohnt im Ausland und ist dann hierhergekommen, weil wir unser Kind ... Wir haben einen Kita-Wechsel gemacht und hatten dann vier Monate dazwischen Zeit und hatten unser Kind dann vier Monate zu Hause.

00:35:50: Auch knackig.

00:35:51: Ja, tatsächlich.

00:35:53: Und dann hatten wir unsere ... Meine Schwiegermama hier und die hat auch unterstützt.

00:35:58: Und wir waren auf alle Fälle schon mal zusammen frühstücken.

00:36:01: Und wir waren vor einer Woche oder vor einer halben Woche zusammen morgens noch mal einen Kaffee oder für mich einen Scheid trinken.

00:36:09: Also wir pirschen uns da langsam wieder ran, Zeit für uns zu zweit zu haben.

00:36:14: Wird zu sagen, dann kommt auch wieder dieser Spargel hoch, dass man das Gefühl hat, das Leben kehrt wieder zurück durch solche Kleine.

00:36:20: Auf

00:36:21: jeden Fall.

00:36:22: Es gibt ja tatsächlich diesen Vergleich mit... den Flamingo-Mamas, die ihr Pink verlieren, wenn sie Mamas werden.

00:36:30: Und ich hab das Gefühl, unser Kind ist zweieinhalb, jetzt so langsam kommt mein Pink zurück.

00:36:36: Erst mit dem Abstillen tatsächlich.

00:36:38: Und ich will überhaupt nicht stillen, verteufeln.

00:36:40: Das war schön, zweieinhalb Jahre.

00:36:41: Aber für uns war der Zeitpunkt dann einfach gekommen.

00:36:44: Und seitdem

00:36:45: ...

00:36:45: So, ich gehe alle zwei Tage wieder zum Sport.

00:36:48: Ich war ewig nicht beim Sport, durch das immer mit dem Kind sein.

00:36:51: Ich gehe wieder regelmäßig zum Sport.

00:36:53: Ich räume mir die Zeiten ein.

00:36:55: Ich treffe mich mit Freundinnen ohne Kind.

00:36:58: Ich gehe wieder reiten.

00:36:59: Ich verbringe auch wieder Zeit alleine zu Hause, was ja auch irgendwie so ein krasser Luxus ist.

00:37:05: Und ich glaube erst, wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse erfüllt haben, dann können wir wieder ... Dann können wir wieder in die Verbindung miteinander gehen.

00:37:16: Und der Spark, der kommt tatsächlich durch ganz andere Sachen wieder.

00:37:20: Damals fand ich irgendwie sexy, wenn sie Sachen mit ihren Händen gemacht hat.

00:37:25: Sie hatte damals ein Dumpling-Restaurant.

00:37:27: Und wenn sie Dumplings gefaltet hat, fand ich total sexy.

00:37:30: Und heute finde ich sexy, wenn sie mit unserem Kind ruhig ist.

00:37:35: Und wenn sie ... Unser Kind versteht und sich die Zeit nimmt und sich ohne ihr Telefon zu unserem Kind hinsetzt und eine Stunde Lego mit unserem Kind spielt.

00:37:43: Dann hab ich einen Spark.

00:37:45: Dann denke ich so, richtige Frau ausgesucht.

00:37:47: Das verändert sich einfach.

00:37:48: Vielleicht find ich auch irgendwann wieder ihre Hände sexy, aber

00:37:51: im Moment

00:37:53: ist es eher so dieses ... Das kommt ja

00:37:54: so in den Wellen und so.

00:37:55: Mein Kind wird gut versorgt von ihr.

00:37:58: Und das gibt mir so dieses, okay, richtige Anteilung getroffen.

00:38:04: Auf jeden Fall würdest du auch ein letztes Message rausgeben.

00:38:07: Es braucht einfach Zeit und man darf darauf vertrauen, dass die Beziehung wieder in die alte Frische ist.

00:38:12: Aber vielleicht auch einfach anders, wie du gerade gesagt hast.

00:38:16: Und das darf ja auch anders sein.

00:38:17: Wir sind jetzt eine ganz andere Familie.

00:38:18: Wir haben ganz andere Prioritäten.

00:38:20: Wir haben hier Playmice auf dem Tisch neben dem Computer liegen, der irgendwie halb nass ist.

00:38:25: Wir haben spielen gestern auch ein Bluey-Set mit so einem Korb voller Stifte.

00:38:30: Das sind Sachen, die haben sich einfach verändert.

00:38:33: Ja.

00:38:33: Und gleichzeitig hab ich gestern unseren Tannenbaum geschmückt und unser Kind halt, wow, gesagt.

00:38:38: Und das war so, okay.

00:38:40: So dafür macht man's halb.

00:38:42: Dafür macht

00:38:42: man's, ja.

00:38:43: Lebt was Eltern auch

00:38:45: bei euch?

00:38:45: Wenn ich fragen darf, eure Eltern, habt ihr Großeltern?

00:38:47: Nee.

00:38:48: Nee, meine Eltern wohnen in Schleswig-Holstein und meine Schwiegermamme in Singapur.

00:38:52: Wow.

00:38:53: Okay, aber Schleswig-Holstein ist ja auch das glücklichste Bundesland, oder?

00:38:58: Habe ich mal gehört.

00:38:59: Ja,

00:38:59: ich glaube, das ist die Nähe zum Meer.

00:39:02: Ist die Nähe zum Wasser, oder?

00:39:03: Bestimmt.

00:39:04: Wobei, die Leute sind ja auch schön.

00:39:07: Bayer ist ja auch nicht schlecht mit dem Alpen und mit dem CDU.

00:39:10: Ja, die haben viele Seen.

00:39:11: Ja,

00:39:11: also... Kann ich

00:39:12: mir schon vorstellen.

00:39:12: Das ist nur die Politikscheiße.

00:39:15: Das ist was anderes, ja.

00:39:17: Aber

00:39:19: zurückwolltest du nie.

00:39:20: Du bist schon in Berlin super happy und auch... Also ihr seid ja da ansässig und ihr seid ja da auch, ihr habt da euren Umkreis, eure Freunde, wahrscheinlich auch die Jobs nämlich an.

00:39:31: Du wolltest nie zurück nach Schleswig-Holstein, weil die Nähe zum Meer macht ja auch immer was mit allem.

00:39:35: Nicht zurück nach Schleswig-Holstein, aber wir wollen irgendwann vielleicht mal auswandern.

00:39:40: Okay.

00:39:41: Also wir lieben Berlin über alles und vor allem so die ganzen Möglichkeiten.

00:39:45: Also du kannst tatsächlich hier morgens aufwachen, kannst sagen, okay, heute will ich Axt werfen.

00:39:52: Oder heute will ich Schlittelaufen und du hast einfach twenty-fünf Angebote.

00:39:56: Du kannst alle möglichen Karten essen.

00:39:59: Ja, genau.

00:40:00: Ja,

00:40:00: ich hab das gut essen.

00:40:02: Ja, also die Gastro fehlt mir immer noch.

00:40:06: Als ich hier unten ankam, hatte ich die Auswahl zwischen einem Italiener, einem deutschen Restaurant und chinesisch.

00:40:14: Und ich war halt so krass.

00:40:16: Ja, ich glaube, ich koche dann zu Hause.

00:40:20: Ja, thank you, but no thank you.

00:40:23: Ja, das fehlt mir, muss ich sagen.

00:40:24: auch und ich war ja auch schon viel in der Welt umhergereist und es hat mich immer, am Ende nach jeder Reise habe ich immer gesagt, ich bin froh, wenn ich nach Berlin nach Hause komme, weil irgendwie an Berlin komme ich nicht daran und jetzt bin ich lange weg.

00:40:38: sehe ich auch schon die Schwachstellen von Berlin mehr.

00:40:41: Die, die mir früher alle vorgeworfen haben, wo ich dann immer weh mit verteidigt habe und gesagt habe, aber Berlin ist halt Berlin.

00:40:47: Und wo ich jetzt auch sage, ja, es ist schon voll.

00:40:49: Es ist schon leider viel zu dreckig an manchen Orten.

00:40:52: Die Leute sind schon nicht bewusst oder achtsam genug mit ihrer Umwelt.

00:40:55: Es macht mich auch schon sehr traurig, wenn ich nach Berlin komme, wie sich alles so verändert hat.

00:40:59: Aber vielleicht ... war das auch schon immer so, dass Berlin schon immer dreckig war.

00:41:04: Ich glaube, man hat eine rosa rote Brille.

00:41:06: Die ersten Jahre hat man eine rosa rote Brille in Berlin, weil man einfach von diesem ganzen Angebot so begeistert ist und denkt, du kannst... Zu Fuß findest du immer ein Laden der faire Mode verkauft.

00:41:17: Du findest immer ein Laden der Kaffee mit Hafermilch verkauft.

00:41:21: Du findest immer ein gutes Restaurant zu Fuß im Umkreis.

00:41:26: Das sind schon die absoluten positiven Eigenschaften von Berlin.

00:41:30: Und ich glaube, wenn die rosa rote Brille dann irgendwann ab ist, dann denkt man so, okay, jetzt ist meine Zeit in Berlin vielleicht auch um.

00:41:37: Und jetzt mache ich vielleicht einfach Platz für jemanden, der noch eine rosa rote Brille hat.

00:41:42: So, ja.

00:41:43: Also, meine war trotzdem, ich bildet mir ein.

00:41:46: Ich war ja oft am Kolbitzplatz, auf dem Spielplatz als Kind.

00:41:49: Das war meine erste Hut.

00:41:52: Und ich bildet mir ein, war dort nicht nach Urin gerochen.

00:41:56: Und da lagen auch nicht irgendwie Glas-Splitter überall verteilt.

00:42:00: Ich bildet mir ein, also in den Achtziger, neunzigern, meine Kindheit war schon noch ein kleines bisschen gediegen oder einfach auf.

00:42:09: Aber vielleicht wusste ich das als Kind auch nicht richtig einzuschätzen.

00:42:12: Vielleicht darf

00:42:13: man das nicht so wahr, ne?

00:42:14: Ja, genau.

00:42:15: Aber es ist nicht mehr mein Berlin quasi.

00:42:17: Aber es ist okay, weil ich bin ja auch weggegangen.

00:42:20: Aber du würdest Berlin auf jeden Fall auch, höre ich raus, hinter dir lassen für was Neues.

00:42:25: Die beide würde das machen.

00:42:27: Ja.

00:42:28: Aber

00:42:28: ist es bei euch motiviert mit, ihr wollt einfach einen Ortswechsel oder ist es eine politische Entscheidung, oder will ich das noch fragen darf?

00:42:36: Oder ist das einfach auch, weil die bedeutsche Politik kann ja auch oft unzufrieden machen?

00:42:41: Ja, also tatsächlich ist es hauptsächlich motiviert durch, wir hätten gerne mehr Platz, aber für mehr Tiere.

00:42:49: Und das ist was, was man sich in Berlin nicht leisten kann und außerhalb von Berlin nicht will wegen der politischen Situation.

00:42:58: Ja.

00:42:59: Und deswegen ist es dann eher woanders.

00:43:02: Ja, gut, in Deutschland, du hast recht, in Deutschland ist es ja in Städten wie Köln oder Berlin perfekt für euch als Familie.

00:43:10: Ja, aber

00:43:11: im Speckgürtel oder weiter draußen ist es halt auch wieder, ja, ich verstehe schon was du meinst.

00:43:17: Okay, ja, bin ich gespannt, wo ihr einen Weg macht und was da noch kommt.

00:43:21: Du bist es ja wahrscheinlich mit deiner Community auch teilen.

00:43:24: Na klar.

00:43:26: Gibt es noch was, was du rausschicken möchtest, vielleicht an Paare, die jetzt gerade zuhören und sagen, ich fühl mich dafür verstanden oder... Wir wollen vielleicht auch ein Kind, da wir trauen uns nicht, dass du da vielleicht noch einen Tipp hast oder so ein Lebensratsschlag, wenn dir da was frontal einfällt.

00:43:42: Also ich glaube, was wir auf alle Fälle noch mal sagen müssen bezogen auf unser Gespräch eben gerade, dass wenn du das Gefühl hast, dass dein Partner, deine Partnerin dich zu etwas zwingt, was du nicht möchtest, auch wenn es unterbewusst ist, dann bitte such dir Hilfe.

00:43:58: oder schau, dass du dich trennst, weil das ist keine Beziehung auf Augenhöhe.

00:44:02: Und ich finde, dass das absolut nicht normalisiert werden sollte, dass man mit jemandem intim wird, der das erwartet, wenn man es selber nicht will.

00:44:10: Ich glaube, das ist das absolut Wichtigste, wo die Menschen rausgehen sollten aus dieser Folge und vielleicht auch nochmal drüber nachdenken und sich nochmal überlegen sollten, okay, ganz kurz, habe ich das gestern Abend nur gemacht, weil mein Partner das wollte?

00:44:22: oder habe ich das gemacht, weil ich Lust drauf hatte?

00:44:24: Ich glaube, das ist was, wo wir ... alle noch mal drüber nachdenken sollten, auch für unsere Kinder.

00:44:29: Weil die sollen auch nicht mit diesem Vorbild aufwachsen, vor allem die Mädchen nicht, dass sie so was machen, damit jemand anders glücklich ist.

00:44:38: Ja krass, ist gut, dass du das noch mal sagst und vielleicht ist auch gut, dass wir das hier mal aufgegriffen haben.

00:44:42: Ich hab das ehrlicherweise auch noch nicht so viel gehört im Podcast, dass das ... thematisiert wird oder es wurde schon, dass wir noch nicht zugetragen wurden.

00:44:50: Aber ich hab das Gefühl, dass es auch so ein bisschen no-go drüber zu sprechen.

00:44:53: Man spricht nicht drüber, wenn man in der Schwangerschaft unglücklich ist.

00:44:56: Man spricht nicht drüber, wenn man irgendwie eine Wochenwerte Depression hat, weil es ist ja so ein Bird-Thema, red nicht drüber, erzählt es nicht heben.

00:45:03: Und ich kann es auf gar keinen Fall jemandem sagen, wenn ich mit meinem Partner, meiner Partnerin schlafe, weil ich es nur demjenigen zur Liebe mache oder derjenige zur Liebe, weil es für mich ja auch unangenehm, weil ich zeige ja, dass ich schwach.

00:45:15: Wirke oder dass ich da nicht konsistent bin in meiner Entscheidung.

00:45:19: Super Schade ist.

00:45:21: Dabei macht man es ja eigentlich wahrscheinlich aus einem Mechanismus heraus, wenn man immer was retten will oder wenn man die

00:45:26: Gebließer

00:45:27: ist oder so.

00:45:28: Vielleicht hat es auch schon immer so funktioniert.

00:45:30: Vielleicht hat das gar nichts mit dem Kind zu tun.

00:45:32: Vielleicht war die Beziehung schon immer so.

00:45:33: Er hat erwartet, er bezahlt nach dem Essen.

00:45:37: Also, ne?

00:45:38: Wird heute Abend ... wird man noch intim.

00:45:42: Und sie denkt, na ja, hat ja das Essen gezahlt.

00:45:45: Das sind ja auch so Glaubenssätze, die wir seit unserer Kindheit in uns tragen, wahrscheinlich in uns tragen, also zumindest so aus unseren Generationen noch.

00:45:52: Und das ist was, was wir auf alle Fälle brechen sollten für unsere Kinder.

00:45:56: Ja, mach doch mal einen Beitrag noch dazu, vielleicht

00:45:58: ist das... Mach doch mal einen mit mir.

00:46:00: Ich hätte dich Bock drauf.

00:46:02: Ja?

00:46:02: Ja, okay.

00:46:03: Den war gleich nochmal drüber.

00:46:06: Ja, es hat mich sehr inspiriert, mit dir zu sprechen.

00:46:08: Es war schön, dass du heute da warst.

00:46:10: Ich hoffe, dass jeder, der das jetzt gehört hat, was für sich mit rausnehmen konnte.

00:46:14: Ich finde, man kann immer offener durchs Leben gehen, auch mit dem Wissen, was man so hört, wenn sie erst mal für einem neu ist, noch mal drüber nachdenken.

00:46:21: Was kann ich da für mich einfach mit anwenden?

00:46:23: Und ich finde es einfach richtig cool, wie du was du dir mit deiner Frau aufgebaut hast.

00:46:28: Und ich bin gespannt, wo ihr noch landet jetzt.

00:46:32: Ich danke dir für die Einladung, hat mir sehr großen Spaß gemacht.

00:46:35: Ja,

00:46:35: sehr gerne, was freut mich dann.

00:46:36: Vielleicht ja sogar noch Fortsetzungsfolge.

00:46:39: Gerne.

00:46:39: Dann

00:46:41: haben wir ein tolles Wochenende.

00:46:43: Du auch.

00:46:44: Tschüss.

00:46:44: Tschüss.

00:46:46: Die Folge hat mir super viel Spaß gemacht.

00:46:48: Ich hoffe, dir hat es auch gefallen, uns beiden zuzuhören.

00:46:51: Und vor allem, finde ich, kann man von Katharina unfassbar viel lernen, so viele Impulse mitnehmen.

00:46:57: Und man darf immer auch einen offeneren Blick haben, wenn man so durch die Gesellschaft geht.

00:47:02: Ja, also ich bin ... ganz beflügelt quasi und ich hoffe, dass du jetzt noch ein schönes Wochenende hast.

00:47:10: Steht ja sozusagen vor der Tür.

00:47:11: Ich hoffe, ihr seid alle fit und gesund.

00:47:13: Bei mir war es jetzt letzte Woche nicht so prickelnd, weshalb auch wieder mal eine Woche Pause war, leider Gottes.

00:47:18: Aber ihr habt ja so viele Folgen, die ihr euch anhören könnt, damit man mich da quasi gar nicht vermissen könnte, falls man das überhaupt tut.

00:47:28: Und wenn ihr gerade mit dem Thema Schlaf nicht weiter kommt und wirklich in der Sackgasse steckt, dann bitte stellt uns eine Kontaktanfrage über meine Internetseite www.scheitzlib.de.

00:47:40: Es kommen wirklich innerhalb von vierundzwanzig, maximal achtundvierzig Stunden eine Antwort von mir, in der ich einschätze, ob ich, ja, ob wir als Team, mein Team und ich, ob wir helfen können, ob der Fall quasi zu lösen ist.

00:47:55: Falls nein, würde ich das auch sagen.

00:47:58: Und Folge mir auf jeden Fall gerne auf Instagram.

00:48:01: Die Links sind alle in den Shownotes.

00:48:03: Folge auch Katharina.

00:48:04: Die freut sich bestimmt auch über ein paar neue Gesichter.

00:48:07: Du kannst mich auch auf TikTok finden.

00:48:08: Da poste ich auch immer alles, was ich so teile von meinen Beiträgen.

00:48:12: Und ja, das Allerwichtigste.

00:48:15: Sei doch so nett und guck mal den Shownutz ganz unten.

00:48:18: Also jetzt ist wahrscheinlich Katharina als letzter Link hinterlegt.

00:48:21: Aber sei doch mal so nett und geh mal auf den Google Link, den ich da reingepackt habe.

00:48:26: Da würde ich mich wirklich über fünf Sterne von Herzen freuen, wenn du mir da ja eine volle Bewertung geben kannst, eine positive.

00:48:34: Du kannst.

00:48:35: gern was schreiben, auch nur die fünf Sterne.

00:48:37: Ich freue mich auch immer bei alle, die mir was schreiben.

00:48:39: Damit hilfst du mir einfach, dass man mich leichter finden kann bei Google.

00:48:42: Es gibt so viele unseriose Angebote im Bereich der Schlafberatungen.

00:48:47: Und ja, wenn du auch gar keine Beratung bei uns brauchst und so besser, aber vielleicht haben die ja meine Inhalte auch schon geholfen.

00:48:53: Ich kriege ja immer ganz viele nette Nachrichten.

00:48:56: Hauptsächlich natürlich über Instagram von FollowerInnen, die mir sagen, dass ich sie gestärkt habe, dass es ihnen durch die Eltern schafft.

00:49:05: geholfen hat, zu verstehen, wie Babyschlaf funktioniert, wie Kleinkernschlaf funktioniert und ja, dass man sich damit auch ein bisschen gestärkt geführt hat, weil es Kursieren hat.

00:49:14: wirklich so viele unsinnige Mythen und Wünsche von der Außenwelt, da kann man gar nicht immer stark genug sein.

00:49:24: Und ja, ich finde es einfach toll, wenn man mich gleich finden kann und einfach ein paar Beiträge konsumiert, ist ja alles gratis auf Instagram und ist sich einfach ein bisschen ja sicherer und Ja, ja, abgeholt fühlt.

00:49:37: Also, ich hätte das wirklich gebraucht, als ich mein erstes Kind bekam.

00:49:40: Aber da gab's wirklich gar nichts.

00:49:42: Ich hab's ja schon so oft gesagt, stell dir vor, ihr seid unglücklich, und jeder sagt, das muss jetzt mal klappen, und du googelst das, und du findest, ja, mit sechs Monaten schlafen alle Babys dann durch.

00:49:53: Was macht man dann?

00:49:54: Entweder ist man stark genug, um auch ein bisschen aufs Bauch geführt zu hören, um diesen ganzen Schlaftraining zu sehr sich zu widersetzen, oder ... Ja, man wird irgendwie dann doch Opfer von irgendwelchen falschen Versprechungen.

00:50:09: Deswegen würdet ihr damit wirklich ganz viel Gutes tun, wenn ihr mir da fünf Sterne gebt.

00:50:13: Jetzt wünsche ich euch aber ein ganz tolles Wochenende, hab ich ja auch schon mal gewünscht.

00:50:18: Ich hoffe, ich kann nächste Woche wieder mit einer Podcastfolge auf euch warten oder euch damit erfreuen.

00:50:25: Es ist immer manchmal ein bisschen unplanbar mit den Krankheiten.

00:50:28: Deswegen wünsche ich euch nur allerbeste Gesundheit.

00:50:31: Bleib fit und gesund und

00:50:32: vor allem

00:50:33: schlaft

00:50:34: gut.

00:50:34: Bis bald, tschüss!