CHILDSLEEP  - Babyschlaf & Kleinkindschlaf verstehen

CHILDSLEEP - Babyschlaf & Kleinkindschlaf verstehen

Transkript

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00:00:01: Herzlich willkommen zu Schalz-Leb, dem Baby- und Kleinkind-Schlaf-Podcast.

00:00:05: Mein Name ist Katharina Schmidt, ich bin Schlafberaterin und Selbstmutter von drei Kindern und ja, ich war schon oft müde und verzweifelt.

00:00:14: Deshalb ist es meine Mission, euch das Thema Schlaf näher zu bringen, damit ihr so viel Grundwissen wie möglich erhalten könnt, denn wissen es macht.

00:00:21: Und je mehr ihr wisst, desto entspannter könnt ihr in eurer Elternschaft sein.

00:00:26: Also macht es euch gemütlich.

00:00:28: Ich freue mich so sehr, dass ihr dabei seid.

00:00:31: Viel Spaß!

00:00:35: Bevor es jetzt mit der Folge losgeht, wollte ich euch noch mal vorab sagen, dass wir heute sehr, sehr ehrlich in der Folge miteinander sprechen wollen.

00:00:43: Mein Gast wird erzählen, wie das Leben mit den Kindern in Dänemark war, mit ihrer Familie und jetzt auch wie sie Norwegen ist und warum vieles vielleicht ein bisschen anders ist, als man es von außen erwartet.

00:00:56: Die Folge ist kein Urteil über die beiden Länder, sondern einfach ein Blick hinter die Fassade aus der Perspektive meines Gastes und was da gut funktioniert, was nicht so gut funktioniert und was man vielleicht manchmal erst später weiß, wenn man dort gelebt hat.

00:01:12: Darüber wollen wir einfach sprechen.

00:01:13: Insofern wollte ich das einfach vorweg schicken.

00:01:15: Du kannst dir aber natürlich das für dich mit daraus nehmen, was dir gut tut und was nicht.

00:01:20: Und ja, mit diesem kleinen Disclaimer starten wir jetzt in die Folge.

00:01:24: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge bei Scheiets Leben.

00:01:27: Ich freu mich, dass ihr wieder mit dabei

00:01:29: seid.

00:01:29: Wie ihr ja wisst, behandle ich oft auch andere Länder, mein Podcast, wie sie mit Kindern umgehen.

00:01:35: Nicht nur Babyschlaf, sondern auch allgemeinen Erziehung, Kindergarten, Schule und das Leben mit Kindern.

00:01:40: Heute hab ich mir wieder eine tolle Expertin eingeladen, die liebe Marion.

00:01:44: Hallo, Marion, schon mal.

00:01:46: Hallo.

00:01:47: Danke für die Einladung.

00:01:49: Ich folge dir schon sehr lange auf Instagram, weil ich war damals auf der Suche nach Skandinavien-Content und ich finde, du bist ja schon so eine der führenden Skandinavien-Kenne-Rinnen, die ich kenne, bei denen ich weiß, dass du hast einen tollen Blog, du hast sehr authentisches Wissen vermittelt und du hast früher auch so Lives gemacht mit anderen Content-Kreatorinnen.

00:02:12: Kreatorinnen.

00:02:13: Und ich fand es immer sehr, sehr toll, was du da einfach so auch an Wissen transportiert hast.

00:02:17: Und von dir weiß ich zum

00:02:18: Beispiel

00:02:18: ganz viel, was ich woanders noch nicht gefunden habe.

00:02:21: Und außerdem hast du in Danemark sehr lange gelebt mit deiner Familie und bist dann nach Norwegen noch mal weitergezogen, was ich auch sehr spannend finde.

00:02:29: Und ich glaube, du kannst eine Menge uns erzählen.

00:02:32: Aber du kannst gerne auch mal selbst noch mal was zu dir sagen, wenn du magst.

00:02:36: Ja, danke für die nette Vorstellung.

00:02:38: Ich bin Marion, man kennt mich im Internet.

00:02:41: So mancher kennt mich unter den Namen Meermund.

00:02:44: Ich bin Mutter von drei Kindern, wobei zwei Norwegen leben und ein sind Dänemark.

00:02:49: Denn ich habe in beiden Ländern gelebt und darum geht es heute.

00:02:53: Ja, ganz toll.

00:02:54: Dein Mann ist ja auch bei dir, ne?

00:02:55: Also ihr seid ja... Ja, okay.

00:02:59: Also erst mal ganz spannend.

00:03:01: Du bist ja auch Lehrerin.

00:03:02: Und wie seid ihr denn eigentlich nach Dänemark damals gekommen?

00:03:06: Wie kommt man auf die Idee?

00:03:08: Das war eigentlich, ich habe ja schon lange die Skandinaviensehensucht und die habe ich schon seit ich ein junges Mädchen bin und die habe ich dann mit in die zweite Ehe, ich bin zum zweit mal verheiratet, die habe ich ja mitgebracht und ich habe meinen Mann die Liebe zum Norden beigebracht, mehr oder weniger, ich habe ihn infiziert.

00:03:28: Ja und dann kamen unsere Zwillinge zur Welt, wir waren also beide, ich beruflich sehr gut eingespannt.

00:03:35: Und dann der ausschlaggebende Tropfen war, dass wir mit unseren Zwillingen einfach dargestanden sind und feststellen müssen, nee, das klappt hier überhaupt nicht so, dass wir Familien leben und Kinder und Arbeit und alles verbinden können, wie wir uns wohlfühlen.

00:03:54: Und dann haben wir gesagt, nee, und dann haben wir uns nach Norden umgeguckt.

00:03:59: So ging es los.

00:04:01: Wow, und dann habt ihr da auch direkt Jobs gefunden.

00:04:05: Ja, wir arbeiten beide in Berufen, die eigentlich auch im Ausland Möglichkeiten geben.

00:04:11: Also mein Mann ist in der IT-Branche drinnen und ich bin, wie gesagt, Lehrerin und ich bin eine Deutschlehrerin.

00:04:17: Und das ist natürlich schon praktisch, wenn man in ein Land sieht, in dem deutschen Pflichtfach ist.

00:04:22: Die Norwegen ist Deutsch.

00:04:23: Deutsch einfach, das sehr verbreitet ist, ist nicht so ein Pflichtfach, die in Dänemark müssen alle, müssen alle ab der fünften Klasse Deutsch lernen.

00:04:32: In Norwegen haben sie die Wahl, das zu tun ab der achten Klasse, wenn sie dann eine zweite Fremdsprache haben wollen.

00:04:39: Das erklärt, warum wirklich vieles auch verstehen, muss man ja wirklich sagen.

00:04:43: Und wie war das für dich dann aber dort mit deiner Familie auch in Dänemark zu leben?

00:04:48: Also warst du Die ersten Jahre super happy und irgendwann nicht mehr.

00:04:52: Oder wie hast du dich geprült in

00:04:54: Dänemark?

00:04:55: Also ich habe da gewohnt, wo ich immer wohnen wollte.

00:05:00: Ich habe das Meer vor der Haustür gehabt, ich musste tatsächlich am Wochenende entscheiden, fahre ich jetzt an die Nordsee oder fahre ich an die Ostsee.

00:05:07: Und an die Ostsee mussten wir zehn Minuten länger fahren, wenn also die Kinder keine Lust hatten, zehn Minuten länger im Auto zu sitzen, meine Kinder hassen Auto fahren.

00:05:15: Dann war die Walder natürlich schnell an die Nordsee, aber da haben sie dann immer gemerkt, weil sie nicht rausgehen konnten, weil sie den Wind nicht leiden konnten.

00:05:22: Und wo ich gewohnt habe, ich habe also ganz nördlich gewohnt von Dänemark.

00:05:26: nördlich von Ulbo und da ist der Wind dann an der Nordsee schon teilweise grausam gewesen und meine Kinder haben so manche Strandbesuche im Auto verbracht, weil sie dann keine Lust hatten und die die Türen nicht öffnen konnten.

00:05:37: Oh, ja, stimmt mit den Türen, ja.

00:05:39: Aber

00:05:39: auf der Ostseite ist der Wind nicht so extrem.

00:05:42: Richtig, das ist anders.

00:05:44: Aber da gibt es halt nicht so hohe Dünen, die Strandabschnitte, die sind nicht so breit und an der Nordseeküste sind die Strände manchmal bis zum Kilometer und noch mehr weit.

00:05:55: Aber an der Ostsee, da sind die teilweise sehr schmal.

00:05:57: Und ja, da gibt es verschiedene Muscheln, aber meine Kinder mochten dann halt den weiten Strand und die Dünnen und wie halt Kinder so sind.

00:06:05: So ein eigenes Ding.

00:06:07: Okay, warst du denn zufrieden?

00:06:10: Man durchläuft ja auch verschiedene Stadien, man durchläuft den Kindergarten, das Schul-System.

00:06:15: Was war da so dein Eindruck von Dänemark?

00:06:17: Wie läuft er begeistert?

00:06:19: Ich war wirklich begeistert, wie gesagt, wir haben in Regensburg gelebt und wir hatten das Problem, wir brauchten eine Kita für unsere.

00:06:26: kleinen Bibis, die waren ja, ich wollte.

00:06:29: nach einem Jahr, habe ich mich damit befasst, wieder arbeiten gehen zu wollen.

00:06:33: Und da war es so schwer, dass man da so Mindestzeiten buchen sollte und dann die Preise für acht Stunden Kita und dann muss man ja die Hinfahrt und Zurückfahrt und ich bin ja Lehrer.

00:06:45: Das war einfach mit mir nicht zu vereinbaren.

00:06:47: Zeig mir mal eine Schule, die sagt, okay, du hast Kernzeiten, du kannst von neun bis um zwölf arbeiten, dann musst du aber los, weil du dann zur Kita musste.

00:06:56: und die Buchungspaket, ein Stundenplan ist fix und das ist einfach, es geht nicht, das war utopisch, dann hätte das sehr viel Geld gekostet, obwohl es eine Firmenkita gewesen wäre, dann wurde mein Mann angepflaumt, weil er um sechs Uhr abends gesagt hat, ich möchte nach Hause zu meinen kleinen Zwillingen, die waren da gerade ein paar Wochen alt.

00:07:18: und dann wurde er angepflaumt, alle im Team machen über Stunden.

00:07:22: Und du auch, das kannst du nicht machen.

00:07:24: Ja, und das waren einfach so viele Kleinigkeiten, die uns das alles so schwer gemacht haben.

00:07:27: Und ich sagte, das geht nicht.

00:07:30: Und dann komme ich nach Dänemark.

00:07:32: Und dann waren meine Kinder, also sie waren eineinhalb Jahre alt, als wir angekommen sind.

00:07:37: Und sie wurden dann, nachdem wir uns angewöhnt haben, habe ich mich wieder umgeguckt nach einer Gita.

00:07:43: Und da haben dann die Kinder, in der Früh habe ich die abgegeben.

00:07:48: Und da durfte ich jeden Tag in die Liste schreiben, wann ich mein Kind heute bringen möchte.

00:07:52: und wenn ich schon konnte, dann habe ich bitte dann die restlichen Tage der Woche in den Plan reingeschrieben.

00:07:57: Morgen bringe ich mein Kind um zehn und hols dann um halb vier.

00:08:00: Ich habe also so ein Paket gebucht, fünf und dreißig Stunden in der Woche.

00:08:05: Und ja, das war einfach so super flexibel.

00:08:08: Dann habe ich mich auf die Suche nach einer Arbeit gemacht.

00:08:10: Im Januar begann die Kinder in der Kita und ab März stand ich dann wieder in der Schule als Vertrittungslehrkraft.

00:08:17: Und das war einfach so toll zu machen.

00:08:19: Ja, heute Nachmittag habe ich eine Konferenz.

00:08:21: Ja, dann holst du deine Kinder halt heute erst um drei oder um halb vier.

00:08:26: Und das war für mich perfekt.

00:08:28: Ein ganz anderes, familienfreundliches System in dem Sinne, oder?

00:08:32: Also man geht auf die Familien ein.

00:08:35: Ja, ich muss sagen, das war damals, ... ... im Zwischen gibt es auch wurden die Kitas in den Kindergarten verlegt.

00:08:44: Also als meine Kinder da waren, da waren das separate Räumlichkeiten und Gebäude.

00:08:48: Aber als meine Kinder dann Kindergartenkinder waren, ... Ab drei geht man da in den Kindergarten und da haben sie dann auch einen anderen Kindergarten besucht.

00:08:56: Und da begann man damit die Kindergarten, die Kita-Kinder in dieses Gebäude mit einzubeziehen.

00:09:04: Ob da dann das System noch weiterhin so flexibel war, kann ich nicht beurteilen, aber ich persönlich hatte auch als Kindergartenmutter.

00:09:12: Ich habe meinen Kindern beigebracht, mit den Daumen, da bringe ich dich, da hole ich dich, weil sie keine Uhr sehen können.

00:09:17: Ich mache also zwei Els jetzt gerade in die Karriere, dass ich noch neun und drei Uhr zeigen kann.

00:09:22: und so haben meine Kinder gesehen, neun, drei, sie standen dann vor der Uhr, da kommt die Mama und holt sie.

00:09:26: Ach,

00:09:26: süß.

00:09:27: Wenn ich aber, wenn ich aber das nicht geschafft habe oder wenn ich eh einmal aushatte, weil eine Klasse Fahrt war oder was auch immer, dann habe ich eine SMS geschickt an die Kindergarten-Damen und habe gesagt, okay, deine Kinder sind klare, wenn du kommst.

00:09:42: Wow.

00:09:43: Das war also

00:09:44: für mich ganz anders.

00:09:45: Perfekt.

00:09:46: Ja.

00:09:46: Und wie ging es dir da als Lehrerin dort zu arbeiten?

00:09:49: Du hast ja nun auch dieses System, du hast ja einen Vergleich direkt, ne?

00:09:53: Wie war das?

00:09:54: Ja, also ein ausschlaggebendes Beispiel ist, da war ich... Platt.

00:10:00: Wir standen bei einem Schulfest in der Küche und haben dann abgespült, um die Sachen sauber zu machen an der Schule.

00:10:08: Und meine Kolleginnen saßen alle am Tisch und haben schon Sekt getrunken und Kaffee getrunken, nach der Veranstaltung war es so abends.

00:10:14: Und dann stand die Schulleiterin am Waschbecken und hat ihre Teller und ihre Sachen und alles, was sie halt mitgebracht hat, zu dem Fest abgespült.

00:10:22: Und ich stand auf, um meiner Chefin zu helfen.

00:10:26: Wenn man das halt so tut in Deutschland.

00:10:28: Dann haben meine Kollegen gesagt, nein, du kommst jetzt bitte wieder zurück, die kann selber abspülen.

00:10:34: Und das, das hat mich direkt schwer beeindruckt.

00:10:38: Und so ging es eigentlich die ganze Zeit.

00:10:40: Man ist auch als Chef in der Schule keine Person, die weit hierarchisch über den anderen steht.

00:10:48: Ja, man respektiert

00:10:50: einander,

00:10:51: aber man steht sich auf Augenhöhe.

00:10:54: Und so, das spiegelt sich dann auch im ganzen Lehreralltag wieder.

00:10:57: Weißt du, wenn ich in Deutschland zum Beispiel gehört habe von der Schulleitung, kommen Sie bitte ins Direktorat.

00:11:03: Da fiel mir das Herz in die Hose, denn man kommt nicht einfach so zu einem Gespräch zum Direktor.

00:11:08: Ja, und dann kam ich hier, kam dieselbe Nachricht.

00:11:12: Mir ist jetzt Norwegen, aber es trifft ja auf den ich mag auch zu.

00:11:14: Kommen Sie bitte, kommen bitte ins Direktorat.

00:11:16: Man duzt sich also auch und ich voller Angst dahin gegangen.

00:11:21: Und dann hat sie gesagt, kannst du vielleicht, hast du Lust, nächstes Jahr auch wieder Theater zu unterrichten?

00:11:27: und die so, ja, toll ist.

00:11:30: Und dann habe ich ja das erzählt, dass ich also mit Angst gekommen bin.

00:11:34: Und das war für die unverständlich, genauso gut war, dass Verhältnis dann auch mit meiner Chefin in Dänemark, als ich hier dann erzählt habe, ja, ich muss den Parkgebührer noch bezahlen von dem anderen Gebäude.

00:11:45: Und dann hat sie bloß zu mir gesagt, du Silly hat es dann immer gesagt.

00:11:50: Ja, cool.

00:11:52: Und fandest du dann das Schulsystem auch für deine Kinder sehr, sehr gut und toll?

00:11:56: Weil es ist ja auch immer so gelobt, dass man nicht so viel Druck hat, zumindest bis zur achten Klasse.

00:12:01: Und dass die Klassenverbände von Anfang an zusammenbleiben, die werden nicht getrennt, das sind die Infos.

00:12:07: Findest du es auch so gut oder?

00:12:13: Ja.

00:12:17: Okay,

00:12:18: also... Ich finde es prinzipiell sehr, sehr gut, dass Kinder zusammen bleiben.

00:12:24: Ein Klassenverband ist eine wichtige Sache und die Freundschaften, die man in den skandinavischen Ländern einfach hat, die werden tatsächlich durch diese lange Schulzeit gebildet.

00:12:35: Das macht es auch schwer, wenn man als Zuwanderer kommt, dort Freundschaften zu finden.

00:12:39: Die Kinder schaffen es noch eher, in eine Freundschaft reinzukommen, aber als Erwachsener ist das eben die Crux, weil die Menschen dort sich einfach schon so lange kennen.

00:12:50: Und die brauchen dich dann als neuen Freund nicht mehr.

00:12:52: Die haben schon ihr soziales Netzwerk und das macht es für Erwachsene schwer.

00:12:57: Das ist auch für die Kinder positiv.

00:13:00: Aber wenn sie einfach andere Kinder sind, dann haben die das Problem, dass sie dann nicht so leicht reinkommen und dann andere Schwierigkeiten haben, die man vielleicht so nicht hat.

00:13:11: Also es ist nicht alles so rosarot wie man es auf Instagram vor allen Dingen sieht.

00:13:16: Ja, was hattest du denn?

00:13:17: Freundschaften gefunden

00:13:19: oder?

00:13:20: Ich habe es geschafft, aber das liegt einfach daran, dass ich eine alte Quasseltante bin und ich habe einfach was gemacht, was ich.

00:13:27: allen Auswandererinnen, Männer kann ich keinen guten Tipp geben, die haben andere Sachen, aber gerade Auswandererinnen.

00:13:34: Es gibt in Dänemark so Genbruckshäuser, Genbruck, und die haben teilweise auch so soziale Familienarbeit.

00:13:44: Das heißt, und ich bin da in einen Café gegangen, in einen Damencafé.

00:13:48: Und das war eigentlich geöffnet für Frauen, die in speziellen Situationen stehen daran.

00:13:53: Also zum Beispiel alleine sind die Mütter, die daran einfach leiden, dass sie alleine sind, dann Ausländer, so wie ich die.

00:13:59: Man ist Ausländer in einem anderen Land.

00:14:01: Das muss ich mal ganz knallhart sagen.

00:14:03: Oder Leute mit Alkoholproblemen oder arme Menschen.

00:14:08: Und die saßen wir dann am Tisch, haben miteinander gebastelt, gestrickt und so.

00:14:11: Da habe ich da Stricken gelernt.

00:14:14: Und für mich war das, ich habe da die Sprache gelernt, weil da einfach Menschen aus allen Schichten, das ist ein Wort, das jetzt gemein ist, aber aus allen gesellschaftlichen Strukturen und Bereichen zusammen saßen und wir haben geredet, aus allen Herren Ländern kamen die teilweise und da dann die Sprache trotzdem zu verstehen.

00:14:33: Das hat mir so in die Sprache geholfen und da habe ich meine allerliebste Freundin kennengelernt.

00:14:37: Das

00:14:40: ist eine wundervolle dänische Familie und ich dass die, die zu verlassen, das fällt mir heute, das tut mir heute noch weh.

00:14:47: Oh, das kann ich mir vorstellen.

00:14:49: Und meine andere Frage, weil ich habe auch dänische Freunde hier bei mir im Ort und die haben schon oft über das Gesundheitssystem geschimpft.

00:14:57: Sie haben mir gesagt, du musst quasi fast schon dem Tode nahe sein, bis jemand dir hilft.

00:15:02: Und manchmal hat man da echt auch Probleme, sich durchzusetzen dann auf.

00:15:06: Telefon, wenn man das Sprach noch nicht mächtig ist, jetzt klar zu machen.

00:15:09: Ich brauche jetzt sofort einen Notarzt.

00:15:11: Hast du diese Erfahrung auch gemacht?

00:15:14: Ich hatte das Glück, dass ich sehr schnell die Sprache konnte und dieses Problem einfach nicht hatte.

00:15:19: Also ich bin erst nach Dänemark ausgewandert, als ich Dänisch konnte.

00:15:22: Weil für mich das einfach klar ist, du kannst in kein Land ziehen und dann vor Ort erst bei null beginnen.

00:15:28: Das ging einfach nicht.

00:15:29: Das ist utopisch.

00:15:30: Wir haben also schon, bevor wir ausgewandert sind, Dänisch gesprochen zwar nur Leih, ein bisschen, aber es hat gereicht.

00:15:36: Ich kenne das Problem nicht.

00:15:38: Ich kritisiere an den ganzen skandinavischen Gesundheitswesen.

00:15:44: Wenn man eine Frau ist in Deutschland, geht man zum Gynäkologen fertig.

00:15:47: Da gibt es gar keine Diskussion.

00:15:49: Du gehst zum Gynäkologen Ende.

00:15:51: In Skandinavien machen diese ganzen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen der Hausarzt.

00:15:55: Und das finde ich jetzt persönlich eigentlich erniedrigend.

00:15:57: Ich mag das nicht.

00:15:58: Ich möchte das nicht.

00:16:00: Du musst dann mehr oder weniger, wenn du Pech hast, hast du einen Hausarzt, der sagt, ich überweist dich nicht zum Gynäkologen, entweder du machst dir deine Vorsorge und untersuchen oder du lässt es bleiben.

00:16:10: Das kann dir passieren.

00:16:12: Wenn der Hausarzt allerdings über viele Patienten hat und genug zu tun hat, dann kannst du eine Überweisung bekommen zum Gynäkologen für diese Untersuchungen oder was auch immer.

00:16:22: Dann hat mich aufgeregt, dass es in Dänemark tatsächlich auch in Skandinavien privat vergnügen ist, Zahnschmerzen zu haben und die dagegen Hilfe zu bekommen.

00:16:31: Und ich habe einen Freund in Dänemark, der tatsächlich im Krankenhaus gelandet ist, mit einem entzündeten Wurzelzahn mit Bakterien im Mund, der war schwer krank.

00:16:42: Und du kriegst hier einfach, wenn du ... Wenn du keine Kohle übrig hast für eine Wurzelbehandlung, also das ist für mich unverständlich, dass man so etwas als Privatvergnügen abtut.

00:16:57: Und die Themen kommen ja irgendwann auf allem mal zu, ne?

00:17:01: Ja,

00:17:02: aber da musst du Geld haben oder eine supergute Zahnversicherung haben.

00:17:07: Und das sind Dinge, die wir erst hart lernen mussten.

00:17:11: Und es fühlt sich nicht gut an.

00:17:13: Das deutsche Gesundheitswesen ist, ich weiß es, in zwei skandinavischen Ländern, das deutsche Gesundheitswesen wird von allen schlecht geredet, ist es aber nicht.

00:17:22: Okay.

00:17:23: Gut, dass du es mal sagst.

00:17:25: Weil wir ja schon bei der Kritik sind, was ist dir denn noch negativ aufgefallen?

00:17:28: Weil es muss ja auch ein Grund haben, dass du gesagt hast, wir gehen aus Dänemark weg.

00:17:31: Noch mal ein anderes skandinavisches Land, gab es so ein paar Hauptmerkmalern, die du gesagt hast, das mache ich nicht mehr mit oder das trägt mich hier nicht mehr.

00:17:41: Die Sache ist die, wir hatten berufliche Notwendigkeit zu wechseln.

00:17:47: Das heißt, es ist nicht so einfach, wie man sich es vorstellt, in Dänemark als Ausländer eine Arbeit zu bekommen.

00:17:55: Es ist in keinem Land einfach, als Ausländer eine Arbeit zu bekommen.

00:17:59: Das ist mal Fakt.

00:18:02: Und die Perspektiven, die man langfristig hat, wenn man Familie mit Kindern ist, die müssen halt da sein, die müssen gegeben sein.

00:18:08: Und bei uns sind die weggebrochen.

00:18:12: Und Alexander hat einmal im Dänemarken neue Arbeit suchen müssen und das war sehr, sehr schwer für ihn wieder was zu finden.

00:18:19: Möchte man eigentlich nicht glauben mehr als in der IT-Branche, er wird überall gebraucht, aber es war schwer.

00:18:25: Und dann kam er eines Tages nach Hause und sagte, ich glaube, ich sehe mich da nicht mehr.

00:18:33: Meine Zukunft in dieser Firma Ich sehe mich da nicht mehr.

00:18:37: Es bestand keine Not.

00:18:40: Für uns war es einfach eine clevere Entscheidung, um wieder Sicherheit und Perspektive zu haben.

00:18:44: Und dann hat Alexander gesucht und wir saßen im Campingwagen.

00:18:50: Auf Lolland, ich habe eine Kooperation damals gemacht für dänische Reiseunternehmen.

00:18:57: Und da saß mein Mann im Campingwagen damals und hat Vorstellungsgespräche mit Norwegen geführt.

00:19:03: Und was da dann kam, das war großartig.

00:19:06: Juli Vorstellungsgespräche und im Oktober hatte dann bereits hier zu arbeiten begonnen.

00:19:12: Und ich war mit den Kindern noch in Dänemark.

00:19:14: Ah ja, also erst mal über die Ferne und du bist dann nachgezogen.

00:19:18: Eigentlich war der Plan, dass ich das Haus derweil in Dänemark verkaufe.

00:19:24: Aber das hat sich leider als Drama entwickelt.

00:19:27: Wer mich kennt, der weiß, das hat drei Jahre gedauert.

00:19:30: Und ich habe dann an Weihnachten einfach gesagt, Alexander, ich möchte nicht, dass ich in Weihnachten, dass du rüberkommst, mit uns hier feierst in unserem Haus.

00:19:41: Ich möchte das nicht mehr.

00:19:42: Ich möchte wieder eine Familie sein.

00:19:44: Dann habe ich beschlossen, mit den Kindern umzuziehen und ich habe dann tatsächlich die Auswahl alleine gemacht, durchgezogen und ja.

00:19:53: Respekt, das stelle ich mir so krass anstrengend vor, so schwer, da lässt man bestimmt sehr, sehr viel Energie auf der Strecke oder?

00:20:01: Und Kilos, ich kam an, Alexander hat mich in den Arm genommen und gesagt, oh Gott, bist du dünn?

00:20:07: Ja, kann ich mir vorstellen, man hat ja kaum noch Zeit für irgendwas, man funktioniert ja nur noch.

00:20:14: Aber hast du dich auf Norwegen gefreut oder bist du da schon realistisch auch angegangen?

00:20:20: oder hattest du da auch noch romantische?

00:20:22: Man hat ja, man auswandert auch immer so ein Gefühl oder so ein Hoffnung, da wird es jetzt vielleicht noch besser oder...

00:20:27: Was soll denn besser werden?

00:20:28: Man hat ja, man hat ja sein eigenes Leben, das hat man, das bringt jeder, jede Familie, bringt das mit und das hat man ja nach wie vor.

00:20:37: Also so romantisiert war ich eigentlich nie.

00:20:41: Und bei der zweiten Auswanderung noch weniger als bei der ersten.

00:20:44: Denn wir arbeiten beide in dem Beruf, dass wir können, was wir gelernt haben.

00:20:49: Und dann weiß man einfach, was auf einen Zug kommt.

00:20:51: Das ist halt nur ein anderes System.

00:20:53: Und wir hatten dann, Gott sei Dank, das Glück, dass wir das System, das Skandinavische ja schon kannten.

00:20:59: Das heißt, unser Umzug nach Norwegen war eigentlich, wenn man so sieht, vergleichweise einfach.

00:21:05: Denn von Norwegisch auf von denen ich auf Norweges zu schwitzen.

00:21:11: Ich habe meinen Kindern eine Woche gedauert an der Schule, eine Woche.

00:21:13: Also, und bei dir?

00:21:17: Ich habe länger gebraucht.

00:21:19: Aber ich konnte trotzdem so, also wir sind am einundzwanzigsten Dezember, zwei tausend, einundzwanzig hier angekommen und die erste, das erste Möte mit der Schulleitung hatte ich am dritten Januar.

00:21:34: Oder zweiter Januar.

00:21:35: Also gleich nach Silvester.

00:21:37: Die Schulleiterin sprach Norwegisch und ich sprach Dänisch und das hat so cool geklappt.

00:21:42: Wir haben einfach miteinander gesprochen.

00:21:45: Und so langsam schleicht mein Dänisch aus.

00:21:47: Also meine Schüler haben mich hier immer gefragt, bist du Dänen?

00:21:50: Die haben mich also nicht als Deutsche erkannt.

00:21:54: Aber inzwischen fragt man mich das nicht mehr.

00:21:56: Inzwischen kommt dann aber der große Erhalte, du kommst aus Deutschland, du bist Deutsche, ich sag ja.

00:22:02: Das verwischt und fließt ineinander über.

00:22:05: Ich hab mal gelesen, dass Norweger und Dänen, dass die Schriftsprache sehr... ist und dass man kann es lesen.

00:22:12: Aber ich hab auch schon oft gehört, dass keiner die Dänen versteht oder dass die alle sagen, das klingt immer so, als wären da eine Kartoffel im Mund oder das wär wie besorgt, dass sie die Laute so verschlucken mit der Zunge, dass sich da viele drüber lustig machen.

00:22:24: Hast du das auch so erlebt?

00:22:26: Ja.

00:22:27: Das inzwischen höre ich das, aber für mich ist Dänisch immer noch ein Klang, den ich vertraut finde und ich möchte, ich kämpfe so darum, mein Dänisch zu behalten, denn ich bin eine, ich finde, Dänisch klingt schön.

00:22:39: Ich liebe diese Sprache und wenn ich nach Dänemark reise, um meinen großen Sohn dort zu besuchen, dann freue ich mich, wenn er aus dem Autoradio Dänisch kommt und das fühlt sich für mich einfach vertraut an und ich mag es.

00:22:51: Andere Leute hier sagen, oh Dänisch, also Dänisch grauen voll, grauen voll.

00:22:55: Und dein Sohn, der wollte aber nicht mit euch mit auswandern?

00:22:59: Nein, mein großer Sohn ist ja schon erwachsen und der war, als wir ausgewandert sind, schon im Studium.

00:23:06: Der studiert also in Ohus.

00:23:08: Und der hat gesagt, Mama, ich möchte nicht mehr auswandern.

00:23:12: Und ich habe mein soziales Netzwerk hier.

00:23:15: Er ist total integriert.

00:23:18: Er war also vierzehn, als wir nach Dänemark ausgewandert sind, für ihn was hart dort anzukommen.

00:23:23: Und ich glaube, das sitzt noch in seinen Erinnerungen, dass er gesagt hat, nein, ich möchte nicht nach dem Ersten erwachsen, der selbst was er tut.

00:23:31: Er lebt also jetzt in Dänemark.

00:23:33: Und ich lebe mit meinen kleinen Kindern hier.

00:23:36: Und du machst genau das Gesicht, das ich auch mache.

00:23:38: Ich find's furchtbar.

00:23:40: Ja.

00:23:40: Mit der H-W.

00:23:43: Andererseits, klar, es ist eine Entfernung, aber man kann sich ja trotzdem mal besuchen.

00:23:47: Und heutzutage ist man ja dank.

00:23:50: Handy, Internet, immer mal wieder schnell auch miteinander im Gespräch.

00:23:53: Soll

00:23:53: ich dir ein Fun-Fact sagen?

00:23:55: Ja.

00:23:56: Von uns aus werden Flixbus nach Kopenhagen.

00:23:58: Ich wohne voll, voll im Nichts, aber bei direkt jeden Tag auf meinem Weg zur Arbeit war ich an der Bushaltestelle von diesem Flixbus vorbei.

00:24:07: Der hält hier bei uns in der Nähe und mein Sohn kommt tatsächlich mit dem Flixbus, sagt der Mama, hol mich ab um fünf Uhr, irgendwas kommt da an.

00:24:15: Ach so.

00:24:15: Ja, cool.

00:24:16: Echt

00:24:17: witzig.

00:24:18: Ja, das ist ja, glaube ich, auch, dass so die Skandinavischen Länder untereinander, ich glaube, man, du hast da irgendwann mal gesagt, das herrscht auch manchmal zum Einkaufen nach Schweden oder das war auch mal zeitweise so.

00:24:28: Immer.

00:24:29: Jetzt

00:24:29: inzwischen wird es weniger, weil die norwegische Krone so schlecht steht.

00:24:33: Aber ich wohne im Grenzland zu Schweden und ich fahre nach Schweden dort einzukaufen.

00:24:38: Früher einige Produkte sind billiger dort und ich mag einfach die Auswahl.

00:24:43: Weißt du, da gibt es einfach Sachen, die es hier nicht gibt.

00:24:46: Ja.

00:24:46: Wusstest du, dass in Norwegen über zweihundert Prozent Käsesteuer existieren?

00:24:51: Das heißt, man kriegt hier eine Käse hier.

00:24:54: Du kriegst hier kaum gute Käsesorten zur Auswahl, aber ich mag gern stinkige Käse.

00:24:59: Und den gibt's hier halt einfach nicht so, wie ich ihn möchte oder Hardkäse aus den alten Bereichen oder so.

00:25:05: Da fahr ich nach Schweden, da gibt's das in Hülle und Fülle.

00:25:08: Ach

00:25:08: was.

00:25:10: Ja, ich hab mal gehört, die Auswahl in norwegischen Supermärkten ist

00:25:12: sehr

00:25:13: begrenzt.

00:25:14: Ja.

00:25:16: Okay, ja gut, das ist ein anderes Thema.

00:25:18: Wie war es dann, abgesehen vom Käse?

00:25:21: Für euch als Familie, ihr kommt jetzt an, ihr seid umgezogen.

00:25:24: Deine zwei Zwillige, die mussten ja dann auch direkt in die Schule gehen, oder?

00:25:29: Ja.

00:25:29: Wie ist denn das gelaufen, fernab vom Spracherwerb, der wurde problemlos vonstattengegen?

00:25:35: In Norwegen kriegen alle Kinder mit einem anderen sprachlichen Hintergrund per Gesetz eine bestimmte Stundenzahl.

00:25:42: Das wird von der Schule eingeschätzt.

00:25:44: Wie viele Stunden extra Hilfe brauchen die?

00:25:46: Und da gibt es einen Moschmos-Lehrer.

00:25:48: Das heißt, da kommt ein Muttersprachenehrer in die Schule.

00:25:51: Oder ist, arbeitet an der Schule.

00:25:53: Und je nach Stundenumfang, das wird also eingeschätzt.

00:25:55: Meine Kinder haben vier Stunden pro Woche bekommen.

00:25:58: Und die konnten aber denisch.

00:25:59: Aber trotzdem, damit sie aufholen können, haben sie vier Stunden in der Woche eine Lehrerin gehabt, die mit ihnen Hausaufgaben macht bzw.

00:26:07: norwegisch weiterübt.

00:26:09: Das haben die hier gekriegt und das steht jeden Kind hier in Norwegen per Gesetz zu.

00:26:14: Jetzt kommen wir zu Dänemark.

00:26:15: Da war das anders.

00:26:17: Meine Kinder waren zwar Ausländer von Deutschen, aber dadurch, dass die in der Kita aufgewachsen sind, hat man die gleichgesetzt.

00:26:24: Und das war gerade während der Corona-Zeit ein Wahnsinn, denn es gibt in jeder Sprache Sachen, die man einfach nicht kann, wenn man kein Muttersprachler ist, wie zum Beispiel das Blaue vom Himmel runterlügen, so Sprachbilder.

00:26:36: Und die mussten während der Corona-Zeit mit diesen seltsamen Sprachbildern arbeiten.

00:26:40: Und wir wussten das nicht.

00:26:41: Und meine Kinder haben da auch geweint damals.

00:26:43: Und da wurde Null-Rücksicht gegeben.

00:26:45: Du sprichst noch dänisch.

00:26:47: Sieh zu, wie du die Aufgaben lösen kannst.

00:26:49: War nicht so cool.

00:26:50: Ja,

00:26:50: das war wirklich so.

00:26:52: Dann habe ich mit der Lehrerin gestritten, habe gesagt, ich bin auch Lehrkraft, sage ich, es kann doch nicht sein, dass du nicht differenzierst.

00:26:58: Ja, das ist so eine Erde in Dänemark, hat sie dann gesagt.

00:27:01: Deine Kinder sprechen dänisch.

00:27:02: Komm.

00:27:03: Der große hingegen, der kam ja mit vierzehn an ins Land.

00:27:07: Bei dem war es schon so, dass die in der Schule alle Hebel gezogen haben, um ihn... intern Möglichkeiten zu bieten, die Sprache zu erlernen.

00:27:16: Da gab es eine spezielle Klasse für Schüler, die einfach keinen passenden Sprachlichen Hintergrund haben.

00:27:22: Aber in die Klasse kam ein Sohn nicht, weil sie gesagt haben, der kommt aus dem europäischen Kulturraum, der hat die Buchstaben und die Zahlen, die man hier so verwendet.

00:27:34: Und der lernt das schon.

00:27:35: Und dann haben die Lehrer einfach alles versucht, um ihm zu helfen.

00:27:39: Die Dänisch-Lehrerin hat sich nachmittags wenn die anderen Dänisch hatten hingesetzt und hat dann mit ihm Deutsch gelernt.

00:27:45: Also er hat auf eine andere Art und Weise Support gekriegt, um die Sprache zu lernen.

00:27:49: Und es ging ganz fix bei ihm, natürlich.

00:27:51: Aber hier in Norwegen ist es ganz einfach ein Gesetz.

00:27:54: Denk, da gibt es keinen.

00:27:55: Da müssen wir ja nicht überlegen, wie es machen.

00:27:57: Das ist so.

00:27:57: Bäm.

00:27:58: Klingt jetzt irgendwie erst mal besser und fairer in meinen Augen.

00:28:01: Das würde ich nicht sagen anders.

00:28:03: Für meine Kleinen war es... war es schwieriger, weil man sie einfach gleichgestellt hat.

00:28:08: Man könnte sagen, ist es so schlimm, wenn man jemanden gleich behandelt?

00:28:12: Individuell verschieden, nicht wahr?

00:28:15: Und wie findest du sonst die Beschulung in Norwegen?

00:28:19: Du hast ja in Deutschland auch unterrichtet.

00:28:22: Das heißt, du weißt ja auch ungefähr, wie das Schulsystem funktioniert.

00:28:25: Wie findest du Schule in Norwegen im Vergleich, weil man es mal grob runter sprechen kann?

00:28:32: Die Antwort ist ganz einfach gegeben.

00:28:35: Wo wohne ich?

00:28:36: Ich lebe in Skandinavien und ich gehe nicht mehr zurück nach Deutschland.

00:28:39: Also halte ich das Skandinavische Schulsystem für besser.

00:28:42: Es hat seine Fehler und es hat seine Schwächen.

00:28:45: Ganz eindeutig.

00:28:46: Es hat seine Schwächen.

00:28:49: Wenn es dich interessiert, können wir darüber auch sprechen.

00:28:51: Aber ich habe mich für mich beschlossen.

00:28:53: Nein, ich gehe nicht mehr zurück und ich möchte meine Kinder auch nicht mehr an eine deutsche Schule schicken, weil es ist hier einfach, weil ich es hier besser finde.

00:29:00: Auch das ist meine eigene Entscheidung, aber ich finde es hier besser.

00:29:04: Ja.

00:29:06: Und wenn du mal Dänemark und Norwegen vergleichen müsstest, wer Norwegen für dich auch der klare Sieger?

00:29:12: Ja.

00:29:13: Ja.

00:29:14: Nur im schulischen Bereich oder auch noch in anderen Bereichen?

00:29:18: Wenn wir über Schule sprechen, auch im schulischen Bereich, dann sage ich jetzt mal so, in Norwegen erlebe ich, sowohl beruflich als auch privat, dass hier mehr Individuum erlaubt ist.

00:29:29: Das ist jetzt ein bisschen mystisch formuliert, aber in Derjenemark ist es so, dass man eher alle gleich haben möchte und alle gleich behandeln möchte.

00:29:39: Und es gibt nun mal Menschen, die passen nicht unbedingt in dieses Gleichheitssystem.

00:29:46: Da gibt es Menschen, die eine Diagnose haben.

00:29:49: Da gibt es Menschen, die einfach Fähigkeiten haben oder Eigenarten haben, die einfach ... gefördert oder einfach behandelt, behandelt mit Anführungszeichen werden sollten, unterstützt werden sollen.

00:30:01: Und ich erlebe, dass da hier einfach in Norwegen das System mehr Individualität erlaubt und auch möglich macht.

00:30:11: Das ist aber echt toll, weil man hört ja generell, wenn Spanien, Avian alle sind gleich und das ist ein wichtiger Grundsatz.

00:30:18: Ich höre jetzt zum ersten Mal, dass man in Norwegen quasi Ausnahmen zulässt.

00:30:21: Also hier gibt es tatsächlich einen individuellen Appleringsplan.

00:30:24: Das bedeutet, wenn du einen Kind mit speziellen Bedürfnissen hast, dann wird da mit einem beratenden Organ der Kommune, das heißt der pädagogische, psychologische Ratgeberorgan, die kommen dann in die Schule, beobachten die Klasse und das Kind in den Klassenverband und die sprechen dann Empfehlungen aus, damit die Schule Maßnahmen einleiten kann.

00:30:51: um die umzusetzen.

00:30:53: Bei vielen Schülern wird dann auch die Psychiatrie, gerade bei Autisten oder so, die Psychiatrie mit eingebunden.

00:31:00: Das gibt es so auch in Dänemark.

00:31:03: Das System ist gleich.

00:31:05: Was aber hier der Unterschied ist, in Dänemark bestimmt das Rathaus mehr oder weniger darüber, was mit deinem Kind passiert.

00:31:14: Und hier sind Ärzte.

00:31:16: Ach was.

00:31:17: Ja, das heißt, in Dänemark ist es tatsächlich, damit du dein Kind in eine Psychiatrie überweisen kannst, müssen Dokumentationen gemacht werden mit diesem ratgebenden Organ, der Schule und so.

00:31:29: Und wenn diese Dokumente nicht richtig oder aktuell sind, aber in einem bestimmten Zeitraum, dann können die Ärzte in Dänemark tatsächlich, also die Psychiater, Psychatrien sagen, nein, wir werden dich jetzt nicht untersuchen, weil die Dokumentation veraltet ist oder nicht vollständig ist.

00:31:45: Dann wird dein Kind abgewiesen und dann fängst du wieder von vorn an.

00:31:48: Und hier in Norwegen ist das ein bisschen anders.

00:31:50: Da haben eigentlich gerade für diese besonderen Kinder das Gesundheitswesen mehr Macht, sag ich jetzt mal.

00:31:58: Ist irgendwie interessant, weil Bänemark ist ja irgendwie hier eigentlich gar nicht so ein Thema angeblich, aber an dieser Stelle hängt es dann doch.

00:32:05: Da steht und fällt, in welcher Kommune du wohnst, welche Infrastruktur vorliegt und was für einen Sales-Behändler du hast.

00:32:12: Wahnsinn, okay, das kann einen glaube ich frustrieren, weil man da ja auf jeden Fall ein Ziel hat und es wird einfach nicht erreicht, das glaube ich.

00:32:21: Ja,

00:32:21: und das ist dann der Unterschied.

00:32:23: In den immer gibt, habe ich das nicht erlebt, dass man da so einen individuell Obleidungsplan haben, dass also ein Kind in einer Klasse andere Sachen erarbeitet oder erlernt, eventuell auch in Kleingruppen rausgezogen wird.

00:32:37: Ich persönlich, ich weiß nicht, ich bin ja jetzt auch schon eine Weile weg oder vielleicht bin ich dem nicht begegnet als Lehrkraft, aber ich habe es nicht gesehen.

00:32:44: Hier sehe ich das dauernd.

00:32:45: Ich stehe in einer Klasse, ah, der Schüler ist jetzt, der bekommt jetzt norwegisch extra Unterricht, weil dem und dem, der es da fehlt und der nicht einen normalen Unterricht zum mitkommen kann, der hat jetzt individuelle Beschulung in den Sachen.

00:33:00: Mal ganz hart gesagt, wenn man ein Kind hat, was starke Inklusion bräuchte, hätte man wahrscheinlich in Dänemark Probleme.

00:33:07: Probleme nicht,

00:33:09: aber

00:33:10: man muss Kraft haben.

00:33:16: Stichwort Familienfreundlichkeit.

00:33:19: Findest du sowohl Dänemark als auch Norwegen als extrem familienorientiert und freundlich, auch im Vergleich zu Deutschland gern?

00:33:26: Ja, man sagt.

00:33:29: Okay, weil man das ja mal so lobend hört, hier ist alles einfacher.

00:33:33: Kinder

00:33:34: sind willkommen, die dürfen laut sein.

00:33:36: Das hast du auch so erlebt.

00:33:38: Ja, absolut.

00:33:40: Und was ich ganz besonders toll finde, ich habe nie das Gefühl, dass meine Kinder, also noch kleiner waren, jetzt sind sie ja Teenager, jetzt werden sie sowieso stiller.

00:33:48: Aber die, wenn geblödelt haben, meine Kinder sind ja Zwillinge und Zwillinge schaukeln sich da gern mal hoch.

00:33:53: Und dann ist man doppelt so laut als eine andere Familie.

00:33:57: Aber da haben wir nie irgendwie so, hey, können Sie nicht mal Ihre Kinder zur Ruhe blingen?

00:34:02: Oder, hey, wir wollen hier in Ruhe essen?

00:34:06: Oder diese Belehrung, können Sie Ihr Kind jetzt nicht aufheben, wenn das im Supermarkt an Boden liegt und schreibt, hey, haben Sie den, kaufen Sie ihm halt das Überraschungsei oder was man da so immer.

00:34:15: Solchen Dingen bin ich nie begegnet.

00:34:17: Niemand in Skandinavien käme auf die Idee, dein Kind zu erziehen.

00:34:24: Man hält sich aus.

00:34:26: Das tut man nicht.

00:34:27: Das geht einem hier einfach nichts an.

00:34:29: Ja, ist angenehm im Zusammenleben, denke ich.

00:34:33: Aber was ist, wenn etwas Stimmers passiert angenommen und jemand würde öffentlich ein Kind ein bisschen grober anpacken?

00:34:40: Hier gibt es sowohl in Dänemark als in Norwegen die Möglichkeit, die Familien anonym beim Pendant zum Deutschen Jugendamt anzuzeigen.

00:34:50: Ah ja.

00:34:53: Da habe ich irgendwann mal was gehört, dass in Norwegen war das kann einfach jemand, da wahrscheinlich war das wieder irgendeine Headline, die nur Skandal erzeugen wollte, dass sie einfach vorbeikommen könnte, die Kinder wegnehmen können, wenn du gewisse Rahmenlinien nicht brach, dass das ist aber auch nicht so, oder?

00:35:07: Das können sie auch in Dänemark.

00:35:10: Also davon liest man nichts in Dänemark.

00:35:12: Ich kenne zum Beispiel eine Dame persönlich, der hat dieses System verboten, noch einmal schwanger zu werden, weil sie sonst das Kind wettnehmen und zwar dann beide.

00:35:19: Wie viele Kinder hat ihr das?

00:35:21: Nein,

00:35:21: weil das Zweite durfte sie ja nicht haben.

00:35:23: Die Kommune hat ihr das.

00:35:24: Ja.

00:35:28: Also das, was man aus Norwegen hört und wo sich alle fürchten über Norwegen, das gibt es so auch in Dänemark.

00:35:35: Ach was, okay.

00:35:37: Ich weiß nur über Dänemark, da kann ich jetzt auch was Falsches sagen, dass die den Ureinwohnern, das ist von Grönland, Ja, das ist auch ganz schlimm.

00:35:46: Da bin ich aber gar nicht tief in der Materie und da sieht man manchmal so... Ja, das habe ich nie verstanden, warum das gemacht wird, aber es ist irgendwie so ein...

00:35:56: Weil eben, der Test mit Gleichmacher ist, die können diesen Sprachtest nicht machen und die können auch, die haben auch andere Mimiken und Gestiken und andere kulturellen... aber die müssen halt diesen Erziehungstest machen und wenn sie den nicht bestehen, dann werden sie ihnen einfach die Qualität abgesprochen, die Fähigkeit abgesprochen, für das Kind richtig zu sagen.

00:36:19: Jetzt sind wir wieder da, wo ich war, das Individuum.

00:36:21: Ja, ja, ja.

00:36:25: Die Hätten es halt gerne, alles ist toll, alles ist gut, aber wenn du dann anders bist, dann kann das verdammt schwer sein.

00:36:32: Das macht ja niemand mit Absicht.

00:36:34: Nee, natürlich nicht.

00:36:35: Aber das ist, ja, wenn man natürlich sehr individueller Typ ist, dann ist man in Dänemark wahrscheinlich nicht an der richtigen Adresse vorabempfänglich.

00:36:43: Und du hast ja gesagt, das ist trotzdem beides ja kinderfreundlich, auch um das Betschland, was ja schon mal schön ist, dass Kinder da willkommen sind.

00:36:50: Das kann man ja gar nicht anders sagen.

00:36:52: Aber jetzt noch mal eine andere Frage.

00:36:54: Man muss ja auch Familie bezahlbar machen.

00:36:56: Also Familie muss man sich auch leisten können, findest du das?

00:36:59: Weil ich habe das Gefühl, die dänischen Preise sind schon sehr hoch im Vergleich zu Deutschland.

00:37:04: Ist das Norwegen sicherlich auch alles nicht so preiswert?

00:37:07: Findest du es auch gleichwertig teuer in den beiden Ländern?

00:37:09: oder gab es da auch Vorteile irgendwo?

00:37:15: Ich finde es in beiden Ländern eigentlich okay, man muss der Wissen des Kindergelds in Skandinavien niedriger als in Deutschland, man kriegt da weniger.

00:37:27: Aber es gibt halt, wie gesagt, viele Sachen für Kinder, die einfach umsonst sind.

00:37:34: Zum Beispiel mussten wir weder in Dänemark noch jetzt in Deutschland extra Ausgaben haben für Schulsachen, für Ausflüge.

00:37:42: Ich weiß noch, meine Kinder sind in der Kita.

00:37:46: In der Kita sind die mit denen mit dem Boot bei Olba auf diese Insel gefahren und haben dann mit den Kindern dort Eis gegessen und ein Picknick gemacht.

00:37:55: Und dann sind sie wieder zurück, mit dem Zug dann nach Buenos Aires hochgefahren.

00:38:00: Und dann habe ich einfach nur einen Brief gekriegt.

00:38:02: Also morgen fahren wir dahin.

00:38:03: Zieh deine Kinder bitte richtig an.

00:38:05: Und ich musste da gar nichts machen.

00:38:07: Die haben alles, das war so schön.

00:38:10: Und genau das, das... Ja, man kriegt weniger Kindergeld.

00:38:13: Ja, es ist

00:38:14: teuer dort.

00:38:15: Aber man kriegt auch dafür so viele Sachen zurück, die einfach toll sind und für meine Kinder bombastisch waren.

00:38:21: Meine Kinder durften hier vor zwei Jahren in Schielager fahren.

00:38:25: Und das einzige, was wir als Eltern machen mussten, war für ausreichende Wolkleidung sagen, dass die halt warm sind und die Schießachen einfach haben.

00:38:34: Aber sowohl die Ausstattung, die Übernachtung, alles, wir haben da nichts bezahlen müssen dafür.

00:38:40: Und weißt du, das finde ich Das macht das Leben lebenswert.

00:38:43: Das sind Erinnerungen, die meine Kinder haben, die sie nie vergessen werden, über die sie sich freuen.

00:38:49: Sie lieben es, dass man hier als Kind sein darf, schreien darf, sie kriegen Unterstützung.

00:38:54: Und, weißt du, die werden wurden auch immer angelächelt.

00:38:57: Und das sind einfach so Sachen, das möchte ich für meine Kinder einfach haben, dass sie das erleben dürfen.

00:39:03: Ja, das klingt ganz toll.

00:39:04: Und dein älterer Sohn, wenn der euch mal besucht, merkt der einen Unterschied.

00:39:10: Nein, ich glaube nicht.

00:39:15: Ich glaube, in Schweden ist es noch ein bisschen stärker.

00:39:17: Die Schweden sind ja absolut kindenerisch.

00:39:19: Wir in Schweden sind, weil die Kinder haben da schon so oft Süßigkeiten bekommen an der Kasse.

00:39:25: Aber das haben wir auch in Dänemark bekommen.

00:39:27: Zum Beispiel in Dänemark können jetzt in vielen Läden so Strümpfe über den Tiefkulteken.

00:39:31: Also wer jetzt in Dänemark Urlaub macht, dann Weihnachten, da sieht's Strümpfen über den Kühltecken in Supermärken, weil jedes Kind in Dänemark an den Adventsonntagen, weil da haben wir die Geschäfte immer offen, da bekommt da ein Geschenk von dem Marktleiter, die tun da die Strümpfe befüllen und die kriegen da an den vier Adventsonntagen gegen die Geschenke.

00:39:51: Weißt du, das sind so Kleinigkeiten.

00:39:53: Ja, das macht was.

00:39:55: Manchmal sind es die Kleinigkeiten, einfach Wert, etwas aufzugeben, weil man so viel... Also,

00:40:01: das kann ich ganz gut nachvollziehen.

00:40:04: Aber es hat dich nie gereizt, oder den Mann und dich nach Schweden zu gehen.

00:40:08: Das war jetzt gar keine Option.

00:40:10: Oder doch?

00:40:12: Doch, wir haben tatsächlich auch geguckt, was gebetet uns Schweden.

00:40:16: Aber die Arbeitszeiten in Schweden sind vierzig Stunden und die Arbeitszeit aus Dänemark waren siebenunddreißig und in Norwegen ist siebenunddreißig fünf.

00:40:25: So die Ausrunde.

00:40:29: Für uns stehen die Kinder einfach an erster Stelle.

00:40:31: Du hast

00:40:32: ja Norwegen jetzt auch gefunden.

00:40:34: Was heißt, ihr bleibt auf jeden Fall auch erst mal.

00:40:36: oder sagst du, man weiß nie was kommt?

00:40:38: Das kann man nicht sagen.

00:40:40: Wir persönlich wollen nicht mehr auswandern.

00:40:43: Wir wollen hier bleiben, aber du weißt ja nie, was passiert.

00:40:46: Natürlich.

00:40:48: Wie ist denn das mit dem Visum?

00:40:51: Das ist ja Norwegen ein bisschen anders, oder?

00:40:53: Du musst ja dann wahrscheinlich einen Job haben, damit du...

00:40:56: Nein, ich bin EU-Bürger.

00:41:00: Nein, es gibt verschiedene Gründe, um in einem Land bleiben zu können.

00:41:06: Das kann sein, dass du selbst genug Geld hast.

00:41:08: Es gibt ja Leute, die sind einfach reicher oder haben einfach ein Einkommen aus dem Ausland und damit können sie sich die Aufenthaltsgenehmigung haben.

00:41:19: Wenn du einen Job hast, ich bin zum Beispiel eingereist als EU-Bürger.

00:41:23: Weil mein Mann hier eine Stelle hatte, aber für mich hat es gereist.

00:41:26: Mein Mann arbeitet hier, hat einen Beruf, ich komme aus der EU, fertig und deswegen bin ich hier.

00:41:30: Und nach fünf Jahren hole ich mir, weil ich ein EU-Bürger bin, einfach das permanente Aufenthaltsrecht in Norwegen.

00:41:38: Die unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung für Dänemark ebenfalls.

00:41:42: Das ist so.

00:41:43: Die ist aber jetzt verfallen, weil ich schon zwei Jahre nicht mehr wohne, aber ich hole mir das auch wieder für Norwegen und ich darf dann hier bleiben, weil ich aus der EU bin.

00:41:52: Einfach leben, kann,

00:41:54: muss

00:41:55: sich versorgen.

00:41:55: Also als Sozialhilfeentfänger einreisen, da muss man schauen, ob das geht.

00:42:01: Ich glaube nicht.

00:42:02: Aber auch nicht.

00:42:03: Nee, und dann Staatsbürgerschaft, kann man das auch noch bekommen?

00:42:08: Ja, kann man.

00:42:09: Willst du das dann auch?

00:42:10: Ich?

00:42:11: Ja, ich meine, das muss man.

00:42:12: Ja,

00:42:12: toll.

00:42:12: Ja,

00:42:13: wahrscheinlich, wenn man denn der Sprache mächtig ist und gut lernen kann, man muss ja wahrscheinlich auch sehr viel auswendig lernen und sich sehr viel Wissen aneignen, aber das ist ja... Nee, auch nicht.

00:42:22: Okay.

00:42:23: Da muss man ein Staatsbürgerschaftstest machen.

00:42:25: Ich weiß, durch die Fjordlebe, die hat dem ja gemacht.

00:42:29: Und auch meine Freundin hier, ich habe ja auch eine andere Freundin, die das gemacht hat.

00:42:33: Das geht ganz schnell.

00:42:35: Wie hat sie gesagt?

00:42:36: Was?

00:42:37: Nicht

00:42:39: so viel.

00:42:40: Okay.

00:42:41: Ich kann aber, ich nagle mich bitte nicht fest.

00:42:43: Nee, auf

00:42:44: keinen Fall.

00:42:44: Aber

00:42:45: ich habe jetzt ungefähr so einen Rahmen, was da auf einen zukommt sozusagen.

00:42:49: Aber

00:42:49: da musst du die Geschichte des Landes kennen, die politischen Grundstrukturen wissen.

00:42:56: Aber ich komme aus einer Demokratie.

00:42:58: Für mich persönlich ist das jetzt nicht so schwierig, das System Demokratie zu begreifen.

00:43:02: Aber diese Staatsbürgerschaftstests richten sich auch an Menschen aus der ganzen Welt und die kommen vielleicht aus anderen Systemen.

00:43:11: Also, wenn jetzt jemand auch nach Norwegen oder nach Dänemark auswandern möchte, gibt es noch irgendwas, was du dem mit auf den Weg geben würdest, vor allem wenn sie Kinder haben?

00:43:20: Ja, es gibt euch eine Kommune, die Geld hat.

00:43:26: Es gibt, man kann einsehen, welche Kommunen eher ärmlich sind und welche Kommunen eher mehr Verfügung haben.

00:43:33: Denn je mehr Geld eine Kommune hat, umso mehr Angebote findest du dort vor, sei es über Ärzte, sei es über Freizeitangebote.

00:43:45: Ich finde das wichtig, dass man nicht nur guckt, aber ich möchte ein Haus am Meer haben.

00:43:49: Wenn man Kinder hat, muss man sorgen, haben die eine Schule in der Nähe, die sie besuchen können, gibt es Gymnasium, gibt es Äftersgolen, gibt es eine Universität als Familie, Vorrang zum Haus am Meer.

00:44:05: Wo du sowieso nicht wohnen darfst, denn du darfst in diesen Ferienhäuser an den Strand überhaupt nicht wohnen.

00:44:10: Ach so.

00:44:12: Okay.

00:44:16: Okay.

00:44:17: Das ist interessant, weil ich glaube viele Träume von diesem Haus am Meer und von dieser Weite und von diesem Urlaubsgefühl, was man ja dann auch ein bisschen wahrscheinlich hätte, wobei im Alltag verfliegt das.

00:44:29: Das ist es ja eben.

00:44:30: Du darfst.

00:44:31: viele gehen ins Ausland und haben einfach dieses Bild vom Urlaub vor den Augen und das ist ja auch wunderschön.

00:44:37: Im Urlaub in Skandinavien gibt es was Schöneres.

00:44:40: Nein, aber wenn du dann einen Alltag mit Kindern bewältigen musst, ist es schon praktisch, wenn man dann nicht erst eine dreiviertel Stunde fahren muss, um irgendwo was zu erreichen.

00:44:53: Oder wenn man einen Arzt braucht in der Nähe.

00:44:56: Ja,

00:44:57: wenn es dringend ist.

00:45:00: Und das Urlaubsgefühl ist einfach nicht da, wenn das verfliegt nach ein paar Monaten.

00:45:05: Aber er auswandert mit Kindern.

00:45:07: Hat die ersten paar Monate, der steckt so voller Adrenalin.

00:45:10: Das ist ein richtiger Rausch nach dem Auswandern.

00:45:12: Das ist wirklich so.

00:45:13: Du siehst

00:45:14: jeden Tag nur das Tolle.

00:45:16: Deine Kinder strahlen.

00:45:17: Alles ist rosa rot.

00:45:18: Und dann irgendwann macht es Bäm.

00:45:21: Und dann kommt die, dann ist die rosa rote Brille plötzlich weg.

00:45:25: Und dann stehst du vor einem Berg von Aufgaben, du sollst Fragen beantworten, von denen du nicht mal wusstest, dass man sowas überhaupt jemals fragen könnte, weil es das einfach als Pendant in Deutschland nicht

00:45:35: gibt.

00:45:38: Ja, es ist gut, dass du das mal sagst, weil so ein Auswendungsprozess, den kriegt man auch nirgendwo beschrieben, was das innerlich mit einem macht und was man da durchstehen muss für Phasen.

00:45:47: Das ist halt irgendwann, wahrscheinlich fällt man dann wirklich kurz mal runter und dann muss man sich...

00:45:52: Jetzt kommt später.

00:45:54: Also zuerst kommt die Realitätsklatsche, dann ist die Rosa Brille weg und dann kämpfst du dich durch den Alltag.

00:45:59: und dann, bei manchen kommt es eher, bei manchen später, dann beginnst du plötzlich zu vergleichen.

00:46:05: Das macht man vorher.

00:46:06: Vorher vergleicht man positiv.

00:46:07: Alles ist besser.

00:46:08: Aber dann beginnt der realistische Vergleich und der ist schwer zu ertragen.

00:46:12: Plötzlich wird ja klar, oh, ich bin jetzt ja alleine.

00:46:14: Mein Alltag muss so und so strukturiert, wenn meine Kinder sind.

00:46:17: Ich muss meine Kinder die Kita bringen.

00:46:20: Was tu ich, wenn mein Kind in der Kita krank ist und ich aber nicht da bin?

00:46:24: Wer kümmert sich?

00:46:25: Wer holt mein Kind ab?

00:46:26: Das sind so Sachen, an die man vorher nicht denkt.

00:46:29: Und dann steht man plötzlich vor diesen Aufgaben.

00:46:31: Und dann beginnst du zu vergleichen.

00:46:33: Und dann beginnt plötzlich die Sehnsucht nach dem Vertrauten, das weg ist.

00:46:36: Und dann vermisst du deinen Familiennetzwerk.

00:46:38: Du vermisst deinen Freundesnetzwerk.

00:46:40: Du vermisst es wie einfach es war, irgendetwas in Deutschland beispielen.

00:46:44: Logopäde.

00:46:45: Dein Kind brauchten Logopäden.

00:46:47: Was macht man in Deutschland?

00:46:48: Du weißt es.

00:46:49: Weißt du, was du in Dänemark machen musst?

00:46:51: Nein.

00:46:54: Nein, du musst zur Schule.

00:46:56: Was Schule organisiert, die kontaktiert dann eben dieses PPT-Organ, PPT-Organ an der Kommune.

00:47:02: Und die kommen dann, schicken dir dann sowohl einen Physiotherapeuten oder einen Logopäden an die Schule.

00:47:08: Dann wird dein Kind an der Schule untersucht, ob es eine Sprachausbildung braucht.

00:47:12: Mein Kind zum Beispiel konnte den Schlaut nicht sagen, konnte es nicht.

00:47:16: Und dann habe ich gesagt, ich habe den Logopäden gekriegt, dann weiß ich das, wie das geht.

00:47:20: Und dann habe ich gesagt, nein, der Schlaut ist im dänischen so selten, den haben wir eigentlich nur bei Schellen.

00:47:24: Aber man kann das dann bekommen.

00:47:26: Geht

00:47:28: das dann wenigstens schnell oder ist das ein ewiger Prozess?

00:47:32: Bei Digitalisierung ist der nochmal ganz vormitt dabei.

00:47:35: Ja, das ging dann nach einer, weiß ich nicht mehr.

00:47:38: Okay.

00:47:39: Aber faktisch, wir haben den nicht gekriegt.

00:47:41: Mein Kind kann heute noch nicht so ganz Sauberes sagen, weil in der dänischen Sprache der Schlau so selten ist, also der hat gelispelt als Kind, das ist jetzt weg, aber das kann er immer noch nicht so toll.

00:47:54: Okay.

00:47:54: Hat er nicht gekriegt damals.

00:47:56: Wahnsinn.

00:47:57: Das ist diese Realitätsklatsche, die man einfach hat.

00:48:00: In Deutschland weiß man, ach, wenn das und das ist, muss ich da und dort hin.

00:48:03: Und das fehlt.

00:48:04: Das hast du nicht.

00:48:05: Und mit Kindern kommt einfach so viele Sachen, die Situationen, die man einfach nicht unbedingt jeder weiß.

00:48:11: Aber man kennt immer jemanden, der einen kennt, der das schon hat und dann weiß man es, was man tun muss.

00:48:15: Das weißt du im Ausland nicht.

00:48:17: Ja, voll.

00:48:18: Das würdest du auf jeden Fall sagen, Leute, guckt euch in den Kommunen vorher um.

00:48:22: Geht da realistisch ran, vielleicht auch lernt die Sprache, wäre auch nicht verkehrt.

00:48:27: Ich lerne es dann schon, wenn ich da bin irgendwie im Alltag, aber ja, das ist so ein realistischer Tipp.

00:48:33: Und

00:48:33: wenn man ein Kind hat, das besonders ist, dass man da dann einfach eine Dokumentation mitbringt, die vollumfänglich ist, wohl genau drin steht das und das hat das Kind, das und das braucht das Kind und lasst es übersetzen auf Dänisch.

00:48:49: Damit erspart man sich einfach Viel Zeit im System.

00:48:53: Ja,

00:48:54: gerade bei Kindern ist Zeit wichtig.

00:48:57: Hast du recht, ja.

00:48:58: Ja, Marie, und ich danke dir für den sehr, sehr guten Einblick.

00:49:03: Ich freue mich aber, dass du deinen Ort gefunden hast jetzt und dass du glücklich bist und angekommen bist mit deinen Kindern, deiner Familie.

00:49:10: Weil so soll das ja sein, nach all den Mühen und all den Taten, die man da auch voll bringt, sag ich mal, beim Auswandern, Respekt.

00:49:19: Ich sag so, es war's wert.

00:49:20: Ich meine, die gehen gerne zur Schule, stell dir mal vor, meine Gesäule gehen gerne zur Schule.

00:49:27: Was will man mehr?

00:49:28: Ach so.

00:49:29: Du gehst auch gerne zur Arbeit, oder?

00:49:31: Du bist ja nun auch Lehrerin mittlerweile wieder, oder?

00:49:33: In Norwegen.

00:49:33: Ja, ja.

00:49:34: Ja.

00:49:34: Dir macht auch Spaß, oder?

00:49:36: Ja.

00:49:37: Ja, toll.

00:49:39: Ja, ich wünsche dir auf jeden Fall alles alles Liebe und Gute und ich freue mich sehr, dass du dir die Zeit genommen hast.

00:49:45: Ich danke dir für die Einladung.

00:49:47: Ich habe jetzt niemanden Angst gemacht.

00:49:49: Ich bin halt jemand, der gerne die Wahrheit sagen möchte.

00:49:52: Ja, und das ist auch wichtig.

00:49:53: Und ich werde dich auf jeden Fall in den Schaumnoten verlinken.

00:49:55: Dann kann man dich auf Instagram finden.

00:49:57: Ich werde deinen Blog verlinken.

00:49:58: Da hast du auch ganz viele tolle Sachen geschrieben und wissenswertes.

00:50:02: Der schläft gerade meinen Blog.

00:50:03: Ich habe keine Zeit dazu.

00:50:04: Ich habe so

00:50:05: viele Einträge auch gemacht zu Dänemark unter anderem oder Norwegen ja auch.

00:50:10: Da kann man wirklich sehr, sehr viel nachlesen.

00:50:12: Und da hast du sehr so viel Mühe gemacht, sollte man sich auf jeden Fall mal angucken.

00:50:17: Danke.

00:50:18: Dann ja, wünsche ich dir jetzt noch einen schönen Tag.

00:50:20: Danke eben.

00:50:21: Alles Gute für euch.

00:50:22: Danke.

00:50:25: Ich hoffe, die Folge hat dir gefallen.

00:50:26: Ich bin Marion, sehr dankbar für ihre Erfahrungen und für all das, was sie mit uns geteilt hat.

00:50:32: Ich würde mich natürlich auch freuen, wenn du einfach mal ein Feedback dazu gibst.

00:50:36: Kannst mich gerne jederzeit anschreiben über info.schalzlieb.de.

00:50:41: Du kannst natürlich auch bei Spotify mittlerweile kommentieren oder gerne einfach über Instagram auf schalzlieb.katerina schmitt.

00:50:48: Ich musste kurz überlegen, wie ich heiße.

00:50:51: So oder so findest du alle Links, auch von der Limarion, wo du sie erreichen kannst, unten in den Show notes.

00:50:56: Und ja, wenn du eine Schlafberatung benötigst, weil du das Gefühl hast, du kommst grad nicht weiter mit den Themen, die du zu Hause habt, dann meld dich doch gerne auch über unser Kontaktformular auf schalzlieb.de.

00:51:09: Die Anfrage wird wirklich innerhalb von... Ja, acht, vierzig Stunden, aber noch viel früher beantwortet.

00:51:15: Und dann gebe ich da mal eine persönliche Einschätzung, ob mein Team und ich da überhaupt helfen können.

00:51:21: Und dann hörst du auf jeden Fall ganz schnell von uns.

00:51:23: Und die Einschätzung wird absolut ehrlich sein.

00:51:25: Wenn wir nicht helfen können, werden wir dir das auch sagen.

00:51:28: Und ich dann gegebenenfalls auch Wanders hinverweisen oder auch einfach noch mal sagen, hab noch ein bisschen Geduld.

00:51:33: Das klingt eigentlich so, als würde sich das bald wieder von alleine legen.

00:51:37: Das mach ich auch immer.

00:51:39: Ja, und wenn du jetzt noch kurz ... Eine Minute hast, dann würde ich mich freuen, wenn du mal ganz nach unten in die Shownotes guckst, da ist ein Google-Link.

00:51:46: Und wenn du mir da fünf Stellen auf Google schenken könntest, wäre ich dir sehr dankbar, weil mir das einfach die Möglichkeit gibt, tatsächlich organisch gefunden zu werden über Google von Eltern oder Familienmitgliedern oder auch interessierten Menschen am Thema Babyschlaf, Kinderschlaf, die nicht weiter wissen.

00:52:02: Und ja, dann werde ich Ihnen schneller ausgespielt.

00:52:05: wenn du mir da fünf Sterne geben kannst.

00:52:07: Ich würde mich von Herzen freuen.

00:52:09: Ich freue mich immer bei alle Bewertungen, die ich immer so in der Woche bekomme.

00:52:13: Da hüpft immer mein Herz ein bisschen auf.

00:52:15: Ich kriege mich immer natürlich so eine Push-Nachricht aufs Handy und dann sehe ich wieder, oh cool, wieder so eine Bewertung.

00:52:20: Also vielen lieben Dank an alle, die es schon gemacht haben.

00:52:22: und auch vielen Dank, wenn du dir da die Zeit nimmst.

00:52:25: Und ganz wichtig, natürlich auch, wenn du diesen Podcast abonnierst, dann gibst du natürlich dem Algorithmus bei dem Podcastanbieter auch damit ein Zeichen, dass dir die Inhalte wichtig sind.

00:52:35: Und dann werde ich natürlich auch viel mehr Eltern gezeigt, die vielleicht bei den Podcast denken, ich will da mal was reinhören oder mich mal ein bisschen mit dem Thema weiterbilden, weil ja, Babyschlaf ist ja manchmal noch so ein bisschen stiefmütterlich behandelt.

00:52:48: Auch Kinderschlaf und manchmal ... geht man da jahrelang wirklich durch schwere Phasen und weiß sich nicht zu helfen.

00:52:56: und das muss ja nicht so bleiben.

00:52:58: und bei mir ist ja wirklich ganz viel gratis, nahezu alles.

00:53:00: Der ganze Podcast ist hier gratis für euch, alles wissen auf Instagram.

00:53:05: Deswegen berieset euch bitte gerne damit, damit ihr da keine Sorgen mehr habt und teilt auch gerne mit allen Interessierten oder manchmal auch Unwissenen.

00:53:14: Hilfesuchenden Menschen meinen Wissen, damit ja jedem geholfen werden kann.

00:53:18: So.

00:53:19: Jetzt wünsche ich euch ein ganz tolles Start in das Wochenende.

00:53:22: Auch dann einen kommenden schönen Advent.

00:53:26: Weihnachten rückt ja näher und damit natürlich vieler auch der Stress.

00:53:30: Bei uns übrigens auch.

00:53:31: Und ja, man ist einfach nur froh, wenn bei Weihnachtsfällen vor der Tür stehen.

00:53:36: Ich weiß noch nicht, ob ich über die Weihnachtsfeiertage Podcastpause mache.

00:53:39: Ich bin mit der Contentplanung tatsächlich ehrlicherweise immer total spontan.

00:53:44: Also die Sachen, die ihr auf Instagram seht oder auf TikTok dichter postet, die kommen immer voll spontan.

00:53:49: Ich wach morgens auf, ich habe eine Idee und ich poste das.

00:53:52: Ich habe also keinen Contentplan, der für Wochen schon festgeschrieben ist.

00:53:55: Und so mache ich es auch mit dem Podcast.

00:53:57: Ich habe eine Idee, ich spreche was rein und dann erscheint der Podcast.

00:54:02: Ja, so weit und vor, ist plan ich das gar nicht deswegen.

00:54:04: Also wenn ihr nichts von mir hört, bin ich in meinen wohlverdienten Weihnachtsferien.

00:54:08: Und ja, vielleicht kriegt ihr aber doch eine Folge.

00:54:10: Ich guck mal, so oder so würde ich euch jetzt ein ganz, ganz tolles Wochenende.

00:54:14: Bleibt gesund und fit und vor allem schlafen gut.

00:54:17: Tschüss!