00:00:01: Herzlich Willkommen zu Schalz-Leb, dem Baby- und Kleinkind-Schlaf-Podcast.
00:00:05: Mein Name ist Katharina Schmidt, ich bin Schlafberaterin und Selbstmutter von drei Kindern.
00:00:10: und ja, ich war schon oft müde und verzweifelt.
00:00:14: Deshalb ist es meine Mission, euch das Thema Schlaf näher zu bringen, damit ihr so viel Grundwissen wie möglich erhalten könnt, denn wissen es macht.
00:00:21: Und je mehr ihr wisst, desto entspannter könnt ihr in eurer Elternschaft sein.
00:00:26: Also, macht das euch gemütlich.
00:00:28: Ich freu mich so sehr, dass ihr dabei seid.
00:00:31: Viel Spaß.
00:00:35: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge bei Scheißleb.
00:00:38: Ich freu mich sehr, dass ihr heute wieder mit dabei seid.
00:00:41: Heute hab ich mal eher so eine kurze, knackige Info-Folge für euch.
00:00:47: Ich versuch, mich kurz zu halten.
00:00:49: Es soll heute rumgehen, was sind die wichtigsten Grundlagen für den Babyschlaf?
00:00:54: Was zählt wirklich, worauf muss man achten, damit der Schlaf einigermaßen gut klappt?
00:00:58: Und ich versuche euch das als Numerierung sozusagen nacheinander vorzustellen.
00:01:06: Ihr könnt euch gerne noch was mitschreiben oder euch die Folge mehrfach anhören, je nachdem wie das für euch sich besser stimmig anfühlt.
00:01:11: Schnappt euch auf jeden Fall einen Kaffee, einen Tee und ja, das sollte es auch schon losgehen.
00:01:18: Also.
00:01:19: Die meisten kennen die Regel, die ich jetzt vorstellen möchte.
00:01:22: Trotzdem will ich sie nochmal betonen, und zwar die zwanzig zwanzig Regel.
00:01:26: Beziehungsweise wird auch schon immer zu dreißig dreißig Regel.
00:01:30: Worum geht es dabei?
00:01:31: Darum geht es dabei, dass wenn ein Kind nicht nach zwanzig Minuten Einigstoffbegleitung zur Ruhe kommt, dass man dann eine Pause für weitere zwanzig Minuten macht.
00:01:41: Die Pause muss in einem abgedunkelten Raum sein, also nicht einfach den Raum verlassen, wo geschlafen wird und dann auf einmal grelles Licht machen und irgendwie spielen und Musikern machen, sondern die Pause sollte ruhig sein, damit das Nervensystem immer noch runterfahren kann und Schlafdruck aufgebaut wird.
00:01:58: Aber es bringt halt auch nichts, wenn ein Kind gar nicht einschläft, daran festzuhalten, schlechter Laune zu bekommen, noch den Druck zu vergrößern, weil Kinder spüren, das ist sehr wohl.
00:02:08: Und ... Statt zwanzig zwanzig kann man auch dreißig dreißig draus machen und zwar dann finde ich, wenn das Kind ungefähr ein Jahr alt ist.
00:02:16: Davor ist es für mich die zwanzig zwanzig Räge.
00:02:20: Und das ist wichtig, dass ihr deswegen auch den Schlafzyklus einigermaßen kennt.
00:02:24: und vor allem solltet ihr wissen, dass also ich finde, dass natürlich manche Kinder brauchen einfach länger zum Einschlafen, aber Wenn dein Kind irgendwie zwischen fünf und zehn bis fünfzehn Minuten in den Schlaf kommt, bist du immer ganz gut mit dem Timing.
00:02:37: Und wenn es wirklich länger als diese zwanzig Minuten dauert, dann darfst du dich fragen, ob es vielleicht auch noch nicht gepasst hat.
00:02:44: Einschlafen ist ja immer so eine Art Loslassen für Kinder.
00:02:47: Und neurobiologisch brauchen Kinder dafür quasi das parasympathische Nervensystem.
00:02:54: Also das muss in der Dominanz sein, um einfach zur Ruhe zu kommen.
00:02:59: Und ... Wenn ihr ewig in der Einigstoffbegleitung drin steckt, ich weiß, man will das manchmal auch, weil man ärgerätzig ist.
00:03:05: Also zumindest ist es bei mir so.
00:03:07: Ich denke mir dann, ich habe so viel Zeit jetzt investiert.
00:03:10: Jetzt muss doch mein Kind endlich mal einschlafen, sonst ist alles umsonst gewesen.
00:03:13: Dieses alles oder nichts fühlen in einem selber.
00:03:17: Aber wenn es so lange dauert, dein Kind spürt die Anspunung auf jeden Fall, die sind nicht doof, die haben ganz feine Antennen.
00:03:25: Das Nervensystem kippt dann von der Entspannung, die das Kind haben soll auch in einem Stresszustand.
00:03:31: Cortisol steigt bei euch beiden, auch wenn du das nicht denkst, und Cortisol verhindert sowieso das Einschlafen.
00:03:37: Das heißt, das Einschlafen wird physiologisch komplett blockiert.
00:03:42: Und ja, wir Eltern müssen ja unsere Kinder regulieren, das ist unsere Aufgabe, auch wenn es nicht immer leicht ist.
00:03:49: Aber wir machen das manchmal auch unbewusst.
00:03:51: Und an der Stelle würden wir es unbewusst nicht regulieren, weil wir daran festhalten, das soll jetzt einschlafen.
00:03:56: Deswegen, die kleine Pause, die hilft allen Beteiligten runterzukommen.
00:04:01: Cortisol fällt wieder ab.
00:04:04: Und die Erregung wird auch gesenkt meiner Meinung nach.
00:04:07: Und das Nervensystem des Kindes ist auch wieder zugänglicher für Schlaf.
00:04:10: Deswegen merkt euch bitte, ihr könnt eine Schlafe nicht erzwingen.
00:04:14: Ihr könnt nur den passenden Zeitpunkt finden.
00:04:17: Und vor allem, Beheitet bitte immer die zwanzig-zwanzig-Regel im Hinterkopf, respektive die dreißig-dreißig-Regel.
00:04:24: Ich denke, die wird viele von euch retten.
00:04:26: Und auch wer sie schon kennt, vergisst sie manchmal trotzdem, am Alltag anzuwinnen.
00:04:31: Ja, jetzt, ähm, mein nächster Punkt.
00:04:34: Kommen wir jetzt mal zu der zweiten Regel.
00:04:37: Und zwar ist die für mich hier jünger das Baby erst, desto früher sollte es schlafen gelegt werden.
00:04:44: Ja, warum?
00:04:45: Also... wirklich.
00:04:46: Je kleiner die Kinder sind, desto wichtiger ist es, dass sie früh und vor allem rechtzeitig Tagschlafangeboten bekommen.
00:04:52: Also natürlich auch Abendschlaf, aber wir reden jetzt mal vorwiegend über den Tagschlaf.
00:04:57: Und das beginnt tatsächlich schon beim ersten Tagschlaf.
00:05:00: Denn so ein kindliches Nervensystem ist sehr, sehr schnell überlastet, überreizt und es ist vor allem noch unreif.
00:05:08: Und ihr müsst euch das so vorstellen, dass alle Reizer und Eindrücke und Erfahrungen bei Babys nicht so gut gefiltert werden können.
00:05:16: Es ist sehr bewältigend das Leben irgendwie kennenzulernen.
00:05:20: Und da reicht manchmal schon eine Stunde bei einem ganz kleinen Baby an Erfahrungen, an Geräuschen, an Dingen, die es gesehen hat.
00:05:28: Vielleicht war es draußen im Kinderwagen mit euch und hat Blätter gesehen, die im Winde sich bewegen oder Sorden strahlen.
00:05:36: Und das muss man alles erstmal verarbeiten.
00:05:37: Das ist alles was ganz ganz neues und deswegen ist es wichtig Schlaf zu erhalten.
00:05:41: Denn im Schlaf wird das alles gefestigt und vor allem auch kompensiert.
00:05:47: Es ist übrigens, wie ich jetzt feststellen durfte, bei Hunden auch so.
00:05:50: Ich bin ja seit kurzem auch einer, sagt man, das Hundehalterin.
00:05:55: Wir hatten ja das Glück, dass wir ein Hund adoptieren durften aus dem Tierschutz und ja, der Hund braucht auch ganz viel Schlaf und auch immer auch wenn er älter wird.
00:06:03: und die Liebe Hundetrainerin, mit der ich Kontakt habe und die uns hilft, die hat auch gesagt, immer, wenn unser Hund was Neues lernt, was wir ihm beibringen, ist danach schlafwichtig.
00:06:12: Und da dachte ich, ja, das müsste ich doch eigentlich auch wissen.
00:06:15: Das ist doch bei Babys und Kleinkindern genau das gleiche.
00:06:18: Und deswegen vergesst das bitte nicht.
00:06:20: Immer, wenn ihr was erlebt habt, ist das wahrscheinlich sehr notwendig, bei zu schlafen.
00:06:24: Und jedes Erlebnis zählt.
00:06:27: Und das ist so, dass Schlafdrucks sich sehr schnell bei Babys aufbaut.
00:06:30: Vor allem, je kleiner sie sind, aber der baut sich instabil auf.
00:06:34: Und vor allem ist die Übermüdung, die da entsteht, nicht linear, sondern absolut sprunghaft.
00:06:41: Das heißt, ihr könnt wirklich davon ausgehen, je kleiner die Kinder sind, desto übermüder ist das Nervensystem von kleinen Situationen.
00:06:49: Und wenn ihr beim ersten Tag schlaft, solange wartet, dann kann es einfach sein, dass ihr dem Kind schon so viel zugemutet habt.
00:06:56: Ich mache mal ein Beispiel.
00:06:58: Kind von fünf Monaten wacht morgens um sechs Uhr auf und ihr legt erst um acht Uhr hin.
00:07:03: Oh, großer, großer Fehler.
00:07:05: Mit Sicherheit möchte dein Kind schon um sieben Uhr wieder schlafen.
00:07:09: Mit Sicherheit lege ich meine Hand für ins Feuer.
00:07:13: Und dieser erste frühangebotene Tagsschlaf ist so entscheidend eigentlich für den ganzen Tag.
00:07:19: Denn der wirkt quasi wie so ein Neustart fürs gesamte Nervensystem und das Stresssystem.
00:07:25: Falls ihr viel Cortisol hattet aus der Nacht, weil es da häufiges Wachsein gab oder Wachstumsschmerzen, würdet ihr damit den Cortisol-Spiegel auch wieder runterfahren.
00:07:35: für den restlichen Tag tatsächlich.
00:07:37: Und wenn du den Tagstoff nicht rechtzeitig anbieten würdest, an der Stelle würdest du quasi das Cortisol weiterhin erhöht halten.
00:07:44: Also das würde dazu führen, dass wahrscheinlich die Nacht wieder schlechter wird.
00:07:49: Und auch die Folge... Tagschäfchen würden wahrscheinlich kürzer sein, schwieriger sein, anstrengender sich für euch alle anfühlen.
00:07:58: Und ja, also ich kann es echt nur sagen, so wie der Tag, so die Nacht, je besser der Tag, desto besser die Nacht.
00:08:04: Schlafen deswegen Kinder durch?
00:08:05: Nein, aber man kann das gröbste abdecken.
00:08:09: Also ihr hättet dann zumindest nicht Kortisolbedingtes aufwachen, das noch hinzukäme zu assoziationsbedingten Aufwachen, wachstumsbedingten Aufwachen und so weiter.
00:08:19: Also... Ein Tag lässt sich einigermaßen gut händeln, wenn man wirklich auf die Wachzeiten guckt und auf die Tagsschlossumme achtet.
00:08:28: Und rechtzeitig angebotener Schlaf schützt einfach den ganzen Schlaf in sich als Konzept, aber auch dein Kind, die Entwicklung, das Nervensystem.
00:08:39: Also Kinder müssen wirklich sehr, sehr viel schlafen dürfen.
00:08:42: Es gibt Kinder, die wollen tagsüber nicht viel schlafen.
00:08:44: Jetzt kommt vielleicht der eine oder andere von euch und sagt, hey, ich biete das immer an, mein Kind will gar nicht schlafen.
00:08:49: Das kann sein, dass dein Kind nicht viel Tagschlaf braucht.
00:08:51: Dein Kind wird dann aber sehr, sehr anstrengend für dich sein.
00:08:54: Du hast dann richtig deinen Päckchen zu tragen.
00:08:57: Und diese Kinder schlafen meist nachts auch relativ gut.
00:08:59: Also ja, deswegen nur an der Stelle sei gesagt, wenn du das umgedrehte Paket hast, ist vermutlich die Nacht besser, als du denkst.
00:09:08: Also nur für den einen oder anderen, der sich jetzt fragt, wie kann das sein, dass es da Unterschiede gibt.
00:09:14: Kommen wir zur Regel Nummer drei.
00:09:16: Und zwar finde ich, es ist wichtig, dass man Schlafbereitschaft verstehen lernt.
00:09:21: Also, dass man Signale kennenlernen, den Schlafdruck als solches versteht und auch die Schlafzyklen.
00:09:29: Und da sage ich immer, bitte kenne den Schlafzyklus deines Kindes.
00:09:33: Bitte lerne den Kennen, die Dauer vor allem.
00:09:36: Leg dich mal neben dein Kind, wenn es eingeschlafen ist und mach dir mal ein Timer mit der Uhrstopp oder neben.
00:09:42: Bitte natürlich lautlos.
00:09:44: Und schau mal, wann der Sicherheit-Check stattfindet.
00:09:47: Also wirklich mal genau abmessen.
00:09:49: Sind das dreißig Minuten, sind das fünfundvierzig Minuten, sind das fünfundzwanzig.
00:09:53: Und auch wirklich mal über einen gewissen Zeitraum.
00:09:55: Also nicht nur an einem Tag, sondern mal jeden Tag gucken, wenn du da Zeit hast, was du wahrscheinlich sowieso hast, wenn du begleiten musst.
00:10:03: Und das dann wirklich mal kennenlernen.
00:10:04: Also es ist wirklich wichtig, dass man den Schlafzyklus kennt.
00:10:09: Denn es ist so... Es geht hier um Timing.
00:10:13: Wenn du nämlich zum Beispiel, also warum sollst du den kennen, das sag ich dir jetzt, denn du sollst auch mal herausfinden, wie lange schläft mein Kind regelmäßig und wann sind da Abweichungen da.
00:10:24: Wenn du nämlich dein Kind zum Beispiel zu früh hinlegst, kann es passieren, dass noch nicht genug Schlafdruck vorhanden war.
00:10:30: Dein Kind hat den Schlaf also wahrscheinlich angenommen, vielleicht war es auch gar nicht so unangenehm jetzt zu schlafen, aber es war einfach noch nicht so richtig.
00:10:38: der richtige Druck dahinter, auch mehr Schlaf zu benötigen.
00:10:41: Das heißt, dein Kind hätte an der Stelle einen oberflächlichen Schlaf und würde dann wahrscheinlich nach einem Zyklus auch wach werden.
00:10:49: Also Kinder, die nach einem Zyklus immer aufwachen, wurden wahrscheinlich zu früh hingelegt.
00:10:54: Das ist eine Möglichkeit.
00:10:56: Dann gibt es die andere Variante.
00:10:57: Kinder, die nicht mal einen Zyklus schlafen, da kann es sein, dass du dein Kind zu spät hingelegt hast für den Tagsschlaf.
00:11:04: Dann ist dein Kind wahrscheinlich übermüdet.
00:11:06: und Ja, übermüdet ist nie gut, weil übermüdet heißt zu wenig Schlaf in Summe, unruhige Nächte und auch Einschlafen kann auch eine problematische Situation sein.
00:11:18: Also wir wollen wieder eine Übermüdung, noch eine, kann man das sagen, eine Untermüdung, das gibt es nicht, aber ihr wisst, was ich meine.
00:11:24: Wir wollen so diesen genauen guten Zeitpunkt finden und deswegen ist es wichtig, dass du Müdigkeit erkennst und zwar mal dann, wenn genug Schlafdruck aufgebaut ist.
00:11:35: Und Schlafdruck entsteht durch die Wachzeit.
00:11:37: Deswegen arbeite ich gerne mit Wachzeitfenstern, dass man sagt, diese Wachzeit ist mindestens notwendig, je nach Alter.
00:11:44: Und ich finde, Schlafzügel geben uns dann eine relativ objektive Rückmeldung, ob wir mit dem Zeitmanagement passend dabei sind.
00:11:50: Natürlich gibt es auch Kinder, die ihre Schlafzügel nicht verbinden können, weil Assoziationen stören.
00:11:57: Das ist natürlich auch noch eine Möglichkeit, aber in der Regel Wenn dein Kind die Schlafzüge miteinander zusammenhängt, dann war das Schlafzeitpunkt richtig.
00:12:07: Da kannst du dir auch wirklich auf die Schulter klopfen und dir auch mal selbst den Wert entgegenbringen, den du an der Stelle auch verdienst, weil du wirklich Vollgas gibst.
00:12:15: Natürlich kann das auch jeder andere, der alles gibt und sein bestmögliches versucht.
00:12:20: Aber ich finde, es ist trotzdem so ein kleines Erfolgserlebnis, wenn Schlafzüge verbunden werden, wenn man dann einfach zum richtigen Zeitpunkt ... am richtigen Ort Schlaf angeboten hat.
00:12:29: Ich weiß, es klingt alles wie eine Wissenschaft, aber Schlafzügeln geben uns wirklich auch ganz viel Aufschluss darüber, wie passgenau wir den Schlaf angeboten haben.
00:12:39: Deswegen bitte lernen die Schlafbereitschaften des Kindes kennen, lernen den Schlafzügelus kennen, studiert es ein bisschen und dann wird der Schlaf auch entstehen, denn der kommt immer da zusammen, wo quasi Schlafdruck und Müdigkeit aufeinander treffen.
00:12:54: Und irgendwann ist es auch so weit.
00:12:55: Und am leichtesten ist es tatsächlich beim ersten Tagschlaf das zu machen, wirklich.
00:12:59: Also da ist der beste Zeitpunkt.
00:13:01: Versucht das nicht beim letzten Tagschlaf des Tages, da hast du nur Stress.
00:13:05: Das kann ich dir an der Stelle noch mitgeben.
00:13:07: Die nächste Regel, die ich euch gerne mitgeben möchte, ist sozusagen, hat auch was mit einem Sicherheitscheck zu tun.
00:13:14: Also den sollte auch sowieso jeder kennen.
00:13:16: Und zwar ist es so, dass Kinder dort am besten weiterschlafen, wo sie eingeschlafen sind.
00:13:21: Das heißt, dein Kind ... speichert die Einschlossituation als so eine Adreferenz ab im Gehirn und wacht dann auf, um zu prüfen, ob es noch sicher ist, ob sich nichts verändert hat und schläft nur dann weiter, wenn alles hagenau gleich war.
00:13:38: Das hat was mit dem Überlebensinstinkt zu tun.
00:13:40: Das ist evolutionsbiologisch total normal.
00:13:44: Wenn wir das nicht hätten, wäre jeder Mensch der geboren wäre ja Futter für die Fressfeinde.
00:13:51: Also Das muss so sein, das ist kein Fehler deines Kindes, dass es aufwacht.
00:13:57: Es ist wirklich notwendig, du kannst auch stolz sein, dass dein Kind so überlebensintelligent ist.
00:14:02: Trotzdem ist es natürlich anstrengend, wenn nach jedem Zyklus so ein Kind wach wird und das Gehirn prüft, ist alles noch genauso wie beim Einschlafen, bin ich sicher, haben sich Geräusche verändert, hat sich die Temperatur verändert, hat sich der Geruch in der Umgebung verändert, ist meine Kontaktperson noch bei mir.
00:14:17: Das ist natürlich total anstrengend, keine Frage.
00:14:20: Deswegen... ist es wichtig, dass du deinem Kind die Nähe gibst, die es braucht und an den Umweltfaktoren oder den Umgebungsfaktoren so wenig wie möglich änderst.
00:14:32: Ich mache mal ein Beispiel, wie es falsch wäre.
00:14:35: Also ein Beispiel, dein Kind schläft in der Trage ein und du läufst auf und ab, legst es dann ins Bett.
00:14:40: Da ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass es nach einem Zyklus hochschreckt.
00:14:44: die Bewegung vermisst, das eng eingepackte sein bei dir vermisst und nicht weiterschlafen wird.
00:14:50: Das heißt, wenn du trägst, trägst du immer.
00:14:51: Darüber musst du dir im Klaren sein.
00:14:54: Es gibt auch Kinder, die schlafen trotzdem weiter.
00:14:56: Gar keine Frage.
00:14:57: Das sind aber nur ganz, ganz wenige, die ich in den Beratungen habe, wo es einfach vom Kind her aus so einer inneren Sicherheit heraus klappt und es kann abgelegt werden.
00:15:06: Und dann ist natürlich auch, muss man auch ganz ehrlich sagen, ein Einschlafen, was nur bei die Bruststadt findet.
00:15:13: Nur über Schnuller natürlich stark reizgebunden.
00:15:18: Es kann sein, dass dein Kind das immer wieder einfordert.
00:15:20: Deswegen sage ich ja, wenn dein Kind alt genug ist, denkt mal bei das räumliche Abstillen nach, damit du da zumindest ein bisschen Flexibilität reinbekommst.
00:15:28: Das geht nur für die Situation, dass es dich belastet.
00:15:31: Nicht, dass es überhaupt nicht belastet.
00:15:32: Wenn du sagst, du bist tief und spannend, du bist immer gern für dein Kind da.
00:15:36: Du liebst, das total ins Schlaf zu stillen oder ... Ja, Flaschenabhängigkeit gibt es genau so.
00:15:42: keine Frage dieses Nuckeln.
00:15:44: Wenn du das liebst und du kannst es sofort bereithalten nach einem Aufwachen, dann macht das.
00:15:48: Also ich würde niemals jemandem das System reinreden, wenn alle glücklich sind.
00:15:53: Das geht ja einfach wirklich nur um die Eltern, die sagen, die sind am Limit.
00:15:57: Und deswegen, ich will das gar nicht bewerten, dass es jetzt gut oder schlecht ist.
00:16:01: Ich sag nur, wie es ist, wenn dein Kind an diesen Reiz so stark verbunden ist, dass es ohne den Reiz nicht weiter schlafen kann.
00:16:08: Dann hast du nur zwei Möglichkeiten.
00:16:09: Entweder wartest du ab, bis es sich verwächst.
00:16:12: Das werde ich ganz oft gefragt oder ganz oft nachrichten.
00:16:15: Katharina hört es irgendwann auf und alleine.
00:16:18: Da sage ich dir klar, irgendwann hört es auf.
00:16:21: Aber höchstwahrscheinlich nicht so schnell, wie du dir das wünscht.
00:16:24: Und dann ist es auch eine Charakterfrage.
00:16:26: Mein jüngstes Kind könnte locker immer noch ewig an der Brustnucke mir nicht gelassen hätte.
00:16:31: Das weiß ich.
00:16:31: Ich weiß es einfach, weil mein jüngstes Kind so viele andere Sachen noch so gerne immer.
00:16:36: noch vehement verfolgt, wo man wirklich auch inspirierend unterwegs sein muss und was anderes anbietet.
00:16:41: Und dann gibt es Kinder, die lassen von ganz alleine locker.
00:16:45: Zum Beispiel mein zweitgeborenes Kind.
00:16:47: Das war irgendwie... Ja, es ist so un... so frei von mir.
00:16:51: Es ist auch heute so ganz frei.
00:16:52: Es braucht mich irgendwie gar nicht so doll.
00:16:54: Es zeigt sich nur einen ganz kleinen, sanften Moment, dass es mich sucht, aber es ist überwiegend sehr... ungebunden tagsüber unterwegs wahrscheinlich weil es so viel bindungen bekommen hat.
00:17:04: aber das ging auch mit dem stillen super easy das dann von jetzt auf.
00:17:07: gleich war alles vorbei und es gab kein tren und kein kampf.
00:17:10: also es hätte ich selbst nie erwartet.
00:17:11: jedes kind ist anders wenn du ein kind hast das sehr stark klammert und das ist sehr stark einfordert.
00:17:17: auch wenn du es mal abgewöhnen möchtest kann es einfach sein dass es eine ganze weile noch so weiter geht und dann musst du einfach schauen was für eine kapazität hast du das weiterhin zu bieten ohne dass du sag ich mal Ja, vor die Hundeges klingt auch so übertrieben.
00:17:31: Aber es geht schon an den Nervensubstanz, wenn man nachts irgendwie zwölfmal stillt und das Nacht für Nacht, und dann ist man einfach durch.
00:17:38: Und da, ja, also irgendwann geht das alles weg.
00:17:42: Irgendwann sind unsere Kinder erwachsen.
00:17:44: Aber es kann auch noch eine Weile so weitergehen.
00:17:46: Und ich bin schon noch ein Freund davon, die Veränderungen zu kommen, weil im Prinzip als Ganzes zählt ihr alle.
00:17:52: Und irgendwann können Kinder das auch gut verkraften, was zu verändern.
00:17:56: Deswegen, also ... Nicht das Aufwachen an für sich nach einem Schlafzyklus ist das Problem, sondern die Art und Weise, wie es vielleicht in den Schlaf begleitet wurde.
00:18:05: Und deswegen achtet er bitte noch mal drauf, ob ihr da starke Assoziationen schon habt oder nicht, weil die sind tatsächlich ursächlich dafür, wie das Aufwachen dann stattfindet.
00:18:16: So, dann hab ich noch eine fünfte Regel gemacht.
00:18:19: Und zwar, ähm, ja, also nichts Neues versuchen im Stress.
00:18:26: Wenn du sagst, du bist hochmotiviert und möchtest was verändern am Schlaf, und dein Kind ist aber gerade in so einer Lernphase oder probiert gerade neue Sachen aus oder ist vielleicht sogar krank, dann bitte mach jetzt gar nichts.
00:18:41: Ein gestresstes Baby kann keine neuen Schlafmuster lernen, kann keine neuen Verhaltensweisen adaptieren und kann sich auch nicht auf deine Wünsche konzentrieren, denn es geht gerade ums Überleben.
00:18:51: Mal so hart gesagt.
00:18:55: Wenn man etwas lernen soll, wenn man sich an etwas Neues anpassen soll, dann braucht man dafür ein reguliertes Nervensystem.
00:19:02: Und es ist so, dass wenn ein Kind sich gerade im Stress befindet, dann ist der Körper ja voller Stresshormone und die blockieren dann die neuronein Verknüpfungen, die sich erbilden sollen, damit ihr was Neues machen könnt.
00:19:13: Das heißt, das Gehirn ist quasi im Überlebensmodus.
00:19:17: Und du wünschst dir aber jetzt einen Lernmodus, weil du willst was Neues haben, du willst eine Veränderung haben.
00:19:22: Aber dein Kind kann das grad nicht leisten.
00:19:24: Also dieses Thema, das System deines Kindes mit dem Wunsch denken, was das System sein soll, passt grad nicht aufeinander.
00:19:33: Und... Selbst wenn du es jetzt durchdrücken würdest, das macht bitte niemand, der hier zuhört und auch sonst niemand, aber es gibt ja Eltern, die machen trotzdem mit ihren Kindern richtig krasses Training, auch wenn die Kinder gerade nicht jetzt in der Lage sind und sagen dann, es hat auch geklappt.
00:19:46: Ja, also es ist irgendwann eingeschlafen, dein Kind, aber es hat aber eigentlich nichts gelernt.
00:19:50: Es hat einfach nur gelernt aufzugeben und war zu erschöpft.
00:19:54: Und so richtig wahrhaftige Veränderungen funktioniert immer nur, wenn ganz viel Sicherheit vorhanden ist, wenn die Korregulation passt.
00:20:03: und wenn ihr miteinander auch in so einer emotionalen Verbindung seid.
00:20:08: Also es gibt eigentlich nichts Schöneres für ein Kind, als was lernen zu können.
00:20:12: Und so wissen ich, ich bin aufgefangen und das ist hier ein sicherer Raum und da gebe ich mich auch hin und da kann ich auch locker lassen.
00:20:20: Natürlich gibt es Kinder, die sind, auch wenn sie gerade nicht im Stress sind, sehr anfällig und lassen Veränderungen nicht gerne zu.
00:20:27: Das ist nochmal ein ganz anderes Thema.
00:20:29: Aber die Regulation ist halt für mich eine Grundvoraussetzung, damit man überhaupt was verändern kann.
00:20:33: Deswegen bitte, wenn du gerade ein krankes Kind hast, ein zahnendes Kind, ein Kind in einer Schlafregression, Progression, wie ich es ja oft nenne, dann ist es wahrscheinlich gerade nicht der richtige Zeitpunkt.
00:20:45: Wobei ich muss sagen, die Schlafprogression an sich wäre noch ein Zeitpunkt, der ich sagen würde, da ist es für mich... technisch in Ordnung, wenn man da an manchen Tagen mal was versucht.
00:20:56: Ich sag dir auch gerne noch warum.
00:20:58: Ich glaube darüber habe ich tatsächlich noch nie gesprochen.
00:21:00: Aber so eine Schlafprogression ist ja nicht komplett linear, sondern es gibt in so einer Woche von sieben Tagen drei Horrortage und vier ganz gute Tage.
00:21:11: und an den ganz guten Tagen würde ich es ehrlicherweise mal versuchen, was zu verändern.
00:21:15: Weil ich finde, eine Schlafprogression darf keine Einbahnstraße sein.
00:21:19: Oft Schreiben mir Eltern, wir haben seit drei Monaten Schlafprogression und ich als Schlafprofi, ich schmunze da, weil ich weiß, es sind keine drei Monate, niemals, da haben sich Phasen einfach abgelöst.
00:21:31: Ihr seid von der Schlafprogression, vielleicht an den Zahn gerutscht und vom Zahn wieder an die nächste Progression oder ihr seid von der Progression einfach reingerutscht und eine starke Assoziation.
00:21:41: Ihr dachtet, das ist die Progression und dann ging's da wieder rüber in die nächste Phase.
00:21:46: Progression dauern einfach nicht länger als acht Wochen und acht Wochen ist schon sehr, sehr viel.
00:21:50: Solange dauert es nicht.
00:21:51: Also Progression sind punktuell, dauern meist so sechs Wochen und in denen sechs Wochen gibt es punktuell Tage, wo es richtig, richtig heftig ist, aber auch Tage, wo es eigentlich ganz gut ist.
00:22:03: Aber in diesen Progressionen festigt ihr krasse Assoziation.
00:22:09: Und die bleiben hängen und die fühlen sich dann danach an.
00:22:11: Jetzt hättet ihr jeden Tag eine Progression.
00:22:14: Und deswegen sage ich, nein, man kann in so einer Schlafprogression schon auch was machen.
00:22:18: Und je nach Fall, wenn mir das geschildert wird, entscheide ich dann auch, ob ich denke, es könnte klappen.
00:22:23: Aber es ist wirklich ein fein Tuning und ein feines Timing.
00:22:26: Und deswegen seid da bitte achtsam.
00:22:30: Ihr könnt euch generell in die Regel halten.
00:22:32: Keine Veränderung, wenn es stressige Zeiten sind.
00:22:34: Aber in der Schlafprogression könntet ihr Ausnahmen machen.
00:22:37: So.
00:22:38: Kommen wir zu meiner letzten Regel, die ich mir noch überlegt habe.
00:22:42: Und zwar, das habe ich ja auch schon gesagt, der Tagsschlaf entscheidet tatsächlich über die Nacht.
00:22:47: Und ja, es ist einfach so, dass das Nervensystem sich am Tag so ein bisschen ausprägt und den Zustand, den ihr da hattet, der beeinflusst dann einfach auch die Qualität, die ihr dann in der Nacht erhaltet am Schlaf.
00:23:02: Denn tagsüber baut sich ja nicht nur der Schlafdruck auf bei uns allen, auch bei uns Erwachsenen.
00:23:07: Sondern sagen wir es mal, wie es ist auch der Stress.
00:23:09: Also tagsüber baut sich auch der ganze Stress des Tages auf, das habe ich genauso.
00:23:14: Ich würde nicht behaupten, dass ich morgens immer total ungestresst aufwache, weil ich schon weiß, was ich alles vor mir habe, aber so ein Baby wacht ja morgens nicht auf und weiß schon, was alles kommt, sondern die sind ja wie ein unbeschriebenes Blatt.
00:23:24: Und wenn die dann aber noch zu wenig schlafen, zu spät Schlafangeboten bekommen, unregelmäßige Schlafzykler haben.
00:23:32: oder dauerhaft über so eine Belastungsgrenze gehen, entklammern, damit meine ich jetzt wirklich irgendwelche Babykurse besuchen, obwohl sie schlafen müssen, weil ich weiß, ihr wollt gerne diese Kurse gehen, ich weiß, aber ich bin da kein Freund, von der Schlaf geht vor und ihr habt dann eure Quittung.
00:23:48: Ich weiß, dass es wichtig ist für uns Mamas, auch Papas.
00:23:50: in Kontakt zu bleiben mit anderen Eltern.
00:23:52: Ich bin nur der Meinung, also jetzt auch mal alle Kursanbieter hier bitte, macht doch die Kose einfach mal zu einem anderen Zeitpunkt.
00:23:58: Und nicht morgens, wenn die Kose irgendwie stattfindet, wenn die Babys da eigentlich schlafen müssten.
00:24:02: Wir wären total isoliert, weil wir denken, wir wollen eigentlich was Tolles uns bieten.
00:24:06: Aber wenn wir mal ehrlich sind, meist sind die Coos eher für uns Eltern.
00:24:09: Die Kinder wären auch zufrieden, wenn sie einfach nur in unserem Arm liegen würden.
00:24:12: Aber ich verstehe das total, ich will das nicht verurteilen.
00:24:14: Ich verstehe das total, wenn man in so einen Coos gehen will und mit anderen sich austauschen will.
00:24:18: Ich habe mich auch bei meinem ersten Kind immer zu diesem Rückbildungscoos motiviert, weil ich war eigentlich glücklich über die Kontakte.
00:24:26: habe aber diesen immensen Stress gespürt, den ich hatte, die Sachen packen, die Übermüdungen kaufnehmen.
00:24:33: Dann ist es mit dem Auto eingeschlafen, mein Kind, für einen zehn Minuten Weg.
00:24:37: Dann ist es aufgewacht, als wir ankamen, dann war es natürlich gar nicht ausgeruht, dann wollte es dauerhaft an die Brust, dann konnte ich mich im Kurs sowieso nicht auf die Rückbildung konzentrieren.
00:24:46: Also, das war so eine Nonsensveranstaltung am Ende, dafür, dass mein Kind dann übermüdet war.
00:24:51: Und die anderen Tagstier, finde ich, mehr richtig angenommen hat.
00:24:54: Deswegen... Ja, ich bin einfach der Meinung, man sollte nicht über die Belastungsgrenze hinausgehen bei Kindern und oft wird es gemacht, wenn man sich denkt, das ist nicht so.
00:25:02: Das geht übrigens auch, das habe ich auch erst spät für mich entdeckt, angenommen, du hast ein Kind, was mit vierzehn Monaten in den Kindergarten kommt und es macht noch einen Tagschlaf oder vielleicht sogar zwei.
00:25:16: Und du wirst dich am Nachmittag noch mit einer Freundin auf dem Spielplatz treffen.
00:25:20: Ich bin jahrelang auch so gewesen.
00:25:22: Ich wollte noch was erleben.
00:25:23: Ich war arbeiten.
00:25:24: Ich wollte noch was sehen.
00:25:25: Ich wollte noch mit Menschen quatschen.
00:25:26: Nicht nur mit Kollegen, mit einer Freundin.
00:25:28: Und ich hab auch gedacht, ich tue meinem Kind damit einen Gefallen.
00:25:31: Aber eigentlich hätte mein Kind eine Pause gebraucht.
00:25:32: Das war ja schon im Kindergarten.
00:25:34: Und es hätte wahrscheinlich meinem Kind gut getan, allein mit mir zu Hause eine ruhige Pause zu haben.
00:25:41: Ich hab das aber irgendwie nicht gecheckt damals.
00:25:43: Ich war noch viel jünger.
00:25:44: Ja, ich war mal in den zwanzigern meine Güte.
00:25:47: Ja, ich hab vieles nicht gewusst, aber ich wollte einfach auch noch was erleben.
00:25:50: Ich möchte immer was erleben.
00:25:51: Ich bin so ein Mensch, ich langweil mich schnell und ich muss immer was erleben.
00:25:56: Und ich hab mir einfach gedacht, es tut meinem Kind und mir gut, wenn wir nach dem Kindergarten direkt vom Kindergarten auf den Spielplatz gehen, weil es war dann noch hell genug.
00:26:04: Aber heute würde ich das nicht mehr machen.
00:26:05: Heute würde ich erst mal nach Hause gehen, ein Buch lesen, was ruhiges zu essen anbieten, gemütlich machen und dann vielleicht noch fragen, ob Bedarf besteht.
00:26:14: Also, was wollte ich jetzt damit eigentlich sagen?
00:26:16: Ja, genau.
00:26:17: Also, ich hab die Belastungsgrenze sogar beim Kleinkind-Alter oft nicht wahrgenommen.
00:26:20: Und natürlich sind Kinder dann irgendwann überdreht.
00:26:22: Deswegen bitte geht nicht über die Grenzen eurer Kinder, denn Sorn steigt der Cortisol-Spiegel.
00:26:28: Und der ist ja sowieso bei Kindern höher, wenn die im Kindergarten sind.
00:26:31: Darüber müssen wir nicht reden.
00:26:32: Das heißt nicht, dass ich Kindergarten verteufel überhaupt nicht.
00:26:35: Ich bin voll die Kindergarten-Mama.
00:26:37: Meine Kinder waren allen Kindergarten und nicht erst auch mit drei.
00:26:40: Also, ich verurteile das überhaupt nicht.
00:26:42: Aber ich hab auch genug dazu gelesen, wo es steht, dass es für Kinder stressig ist, wenn sie schon früh in die Außerfamilie Betreuung kommen.
00:26:49: Das muss man einfach so hinnehmen, das ist einfach so.
00:26:52: Und man kann es eben zu Hause alles wieder gut abfedern mit ganz viel Zeit, Nähe und Ruhe, bin ich der Meinung.
00:26:58: Und der Cortisolspiegel hat aber einfach einen Einfluss auf unsere Kinder.
00:27:04: Sie schlafen dann oft viel leichter, also weniger Tiefschlafphasen, aber auch Tiefschlafphasen sind sehr wichtig.
00:27:10: Sie wachen häufiger auf in der Nacht und das führt dazu, dass wir gestresst sind.
00:27:14: Dann steckt mich auch der Cortisol-Spiegel bei uns Erwachsenen.
00:27:17: Und was auch passieren kann, das habe ich noch gar nicht angesprochen.
00:27:20: Ein Kind kann morgens früher wach werden, als es eigentlich wach werden würde, nur wegen dem hohen Cortisol-Spiegel.
00:27:26: Also bitte, obacht.
00:27:28: Es kann einfach sein, dass dein Kind jeden Tag zu früh wach wird, weil du dauerhaft den Cortisol-Spiegel, der in des Kindes hoch hältst, durch gewisse Tagesaktivitäten oder unregelmäßigen Schlaf.
00:27:39: Also achte bitte darauf, der Tag, der Tag ist Verlauf und der Tagschlaf entscheiden eure Nacht.
00:27:46: Denn Schlaf ist nichts, was ein Kind nachholen kann, wenn es jetzt hätte stattfinden müssen.
00:27:51: Ein übermüteter Körper, der schläft nicht tiefer.
00:27:55: Im Gegenteil, der schläft unruhiger.
00:27:57: Und für mich ist der allererste Tagschlaf, und damit kommen wir wieder zur Anfangsregel, so krass zentral.
00:28:03: Der kann so viel abfedern und so viel Druck rausnehmen.
00:28:07: Der regulierte Stresssystem, auch nach der Nacht, der senkt das Cortisol, habe ich vorhin schon gesagt, frühzeitig und der schafft einfach die Basis für alle weiteren Tagstäbchen, alle weiteren Schlafphasen, die ein Kind durchlaufen wird.
00:28:19: Ja, jetzt habe ich meinen Kreis, glaube ich, ganz gut geschlossen.
00:28:23: Ja, Nachtprobleme, wie gesagt, sind oft Probleme, die am Tag schon gemacht wurden und je besser euer Tag, desto besser die Nacht, außer natürlich in Klammern, ihr habt Assoziation.
00:28:35: Ja.
00:28:36: Das war jetzt, glaube ich, eine relativ knackige Folge.
00:28:39: Hoffentlich ganz, ganz viel Wissenswertes für euch.
00:28:42: Ich freue mich sehr bei Rückmeldungen.
00:28:45: Ihr könnt auch bei Spotify kommentieren.
00:28:47: Ich werde aber übrigens alle bösen Kommentare bei Spotify einfach blockieren und löschen, weil ich mir das nicht geben möchte und muss.
00:28:53: Also ja, man trainiert sich an hartes Fell in diesen ganzen social media Bereichen, aber manchmal habe ich da einfach keinen Bock drauf, mich da überhaupt damit auseinanderzusetzen.
00:29:01: Also seht mir das bitte nach.
00:29:02: Wenn es konstruktiv ist, freue ich mich auch.
00:29:05: Da antworte ich euch auch gerne drauf, wenn es aber bösartig ist, beleidigend unter der Gürteline, dann wird die Person blockiert.
00:29:11: Und ja, wer immer da draußen böse Sachen schreiben will, der ist einfach unglücklich.
00:29:16: Das wisst ihr auch, was ich andern antur.
00:29:19: Das ist immer aus einer Mangel von mir selbst heraus.
00:29:21: Das habe ich ja auch gelernt.
00:29:22: Also, das kann ich wirklich auch gar nicht ernst nehmen.
00:29:24: Aber ja, das werde ich nicht weiter beachten.
00:29:27: Ihr könnt mir ansonsten auch gerne jederzeit Nachrichten schreiben über Instagram, wenn ihr möchtet, oder per E-Mail, Natürlich diesen Podcast abonnieren, damit ihr keine Folge mehr verpasst.
00:29:38: Da würde ich mich von Herzen freuen, wenn ihr eine Schlafberatung benötigt, auch einfach über meine Website, über das Kontaktformular melden.
00:29:44: Ich melde mich innerhalb von achtundvierzig Stunden zurück und schätze euren Fall ein.
00:29:48: Ach, eine kleine Ankündigung habe ich noch.
00:29:50: Aktuell ist es so, dass ich viele, also ich bin gerade in der Fortbildung und das führt dazu, dass ich gerade nicht so viel beraten kann, wie ich gerne würde.
00:29:58: Aber ich habe ein paar Slots frei für die nächsten Wochen.
00:30:02: Wenn jemand von euch sagt, er möchte zu mir in die Schlafberatung kommen, ich habe da ein neues Paket mir überlegt, das heißt Schlafberatung Premium.
00:30:09: Da habt ihr dann quasi eine ganz normale Schlafberatung mit einem anschließenden Follow-up-Gespräch, was wir zeitlich festlegen, wann es passt.
00:30:17: Aber ihr habt nach der Schlafberatung auch noch ungefähr sieben bis zehn Tage eine Begleitung über WhatsApp mit mir.
00:30:23: Also ihr könnt mir über WhatsApp schreiben.
00:30:26: Und ich meld mich innerhalb von vierzehn Stunden bei euch mit einer Nachricht zurück, falls da noch Unklarheiten auftauchen, Fragen, Unsicherheiten, also all das.
00:30:34: Ihr habt also so ein kleines Mini-Coaching quasi mit mir als Begleiterin.
00:30:39: Das Paket wird bald auf der Website erscheinen, aber wer jetzt schon will, ich hab keine Wartelist oder sowas, aber wenn einer mag oder jemand möchte, schreibt mir doch bitte einfach eine E-Mail als Info an infoadschalzlieb.de.
00:30:53: Wer jemand Lust hat auf dieses persönliche Paket mit mir, einfach in den Betreff Schlafberatung Premium.
00:30:59: Und dann, ja, den Fall bitte schildern, worum geht's bei euch, was treibt euch rum?
00:31:03: Und dann melde ich mich mit Infos.
00:31:05: Also, ich ist jetzt nur für die Podcast-Hörer schon mal hier offiziell eine Ankündigung von diesem Paket.
00:31:10: Ansonsten werde ich's beide natürlich auf der Website haben.
00:31:13: Meine allerletzte Bitte, hört euch vielleicht die Podcast-Folge auch öfter an, macht euch Notizen.
00:31:19: damit ihr da wirklich die ganzen Punkte berücksichtigen könnt.
00:31:22: Die werden wirklich einen gravierenden Unterschied in eurem Schlafverhalten, also in dem Schlafverhalten eures Kindes machen.
00:31:27: Das kann ich euch versprechen.
00:31:29: Und wenn ihr noch Zeit habt, geht man die Shownotes, scrollt mal ganz nach unten.
00:31:33: Da würde ich mich total freuen, wenn ihr mir auf Google fünf Sterne schenken könnt.
00:31:37: Da werde ich einfach leichter gefunden.
00:31:40: Ihr ermöglicht das dann mit anderen Hilfesuchenden.
00:31:42: an mich weitergeleitet zu werden.
00:31:44: Ich sage es ja in jeder Folge, ich sage es glaube ich auch noch weiterhin, weil jede Woche kommen ganz tolle Rückmeldungen und ich freue mich so unfassbar.
00:31:53: Vielen, vielen Dank für die ganzen tollen Bewertungen.
00:31:56: Also mein Herz hüpft jedes Mal und deswegen frage ich auch immer wieder, weil da auch immer wieder so tolle Rückmeldungen kommen.
00:32:02: Ja, vielen lieben Dank an der Stelle.
00:32:04: Ich wünsche euch jetzt ein schönes Wochenende.
00:32:06: Kommt gut rein.
00:32:08: Ich habe hier wieder ein kleines Krankenlager, aber das war mir ja klar.
00:32:10: Ich habe es übrigens abwenden können durch... Ich bin ja keine Ärztin, will ich jetzt vorweg schicken.
00:32:17: Aber ich nehme immer Zink und Vitamin C hoch dosiert.
00:32:19: Mir hilft das wunderbar.
00:32:21: Ich kann damit die kleinen Sachen, die sich anbahnen, total irgendwie runterdrücken und dann erwischt es mich am Ende nicht.
00:32:28: Wir Eltern, Mamas und Papas brauchen einfach unsere kleinen Gesundheitshecks, damit wir für die Kinder funktionieren können, dass gebürg ich nichts Schlimmeres als Schlafmangelkrank sein.
00:32:38: Also krank sein, Eltern krank, Kind krank.
00:32:40: Das ist ... die absolute ... ja, der absolute Superstress.
00:32:45: Das wünsche ich auch keinem.
00:32:46: Jeder, der gerade krank ist, ist ganz gute Besserung von mir.
00:32:49: Und haltet durch, auch wenn ihr gerade gesund seid, im Schlafmangel seid, bitte durchhalten, alles wird gut, wir schaffen das.
00:32:56: Und wir hören uns nächste Woche wieder.
00:32:57: Da habe ich auch eine ganz tolle Folge schon für euch vorbereitet.
00:33:00: und bleibt gesund und fit und vor allem schlaf gut.
00:33:04: Tschüss!