00:00:01: Herzlich Willkommen zu Schalz-Leb, dem Baby- und Kleinkind-Schlaf-Podcast.
00:00:05: Mein Name ist Katharina Schmidt, ich bin Schlafberaterin und Selbstmutter von drei Kindern.
00:00:10: und ja, ich war schon oft müde und verzweifelt.
00:00:14: Deshalb ist es meine Mission, euch das Thema Schlaf näher zu bringen, damit ihr so viel Grundwissen wie möglich erhalten könnt, denn wissen es macht.
00:00:21: Und je mehr ihr wisst, desto entspannter könnt ihr in eurer Elternschaft sein.
00:00:26: Also, macht es euch gemütlich.
00:00:28: Ich freu mich so sehr, dass ihr dabei seid.
00:00:31: Viel Spaß.
00:00:35: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge bei Scheißlieb.
00:00:37: Ich freu mich sehr, dass ihr heute wieder mit dabei seid.
00:00:39: Heute werden wir einige Länder beleuchten.
00:00:42: Und wie es ist, dort mit den Kindern zu leben.
00:00:44: Und meine heutige Guestin ist die wunderbare Sunny, die sich bereiterklärt hat, heute uns Rede und Antwort zu stehen.
00:00:52: Hallo, Sunny, schön, dass du da bist.
00:00:54: Hallo, liebe Katharina.
00:00:55: Hallo, liebe Zuschauerschaft, Zuhörerschaft.
00:00:58: Ja,
00:00:59: toll, wie es dir hier sein zu dürfen.
00:01:00: Danke für die Einladung.
00:01:02: Ich sehr, sehr gerne.
00:01:03: Ich fand das total inspirierend.
00:01:05: Ich hab mich so gefreut, dich hier zu haben, weil ich verfolge auch deine Vlogs und deinen Podcast und deine Stories auf Insta.
00:01:11: Und ich finde, du hast so eine unfassbare Energie.
00:01:14: Wirklich?
00:01:15: Ja, und ich frag mich, weil du bist ja... Du kannst ja gleich erstmal selber was zu dir sagen, was du alles machst, aber... Genau, danach frag ich dich was.
00:01:21: Aber stell dich doch erst mal vor, damit die Leute wissen, wer hier bei uns spricht.
00:01:26: Ja, ich bin Sanni, ich hab drei Kinder.
00:01:28: Ich blogge das so alles so ein bisschen schon ganz, ganz lange.
00:01:31: Ich war früher auch mal sehr in der Fitness-Szene unterwegs.
00:01:35: Ich bin absolut leidenschaftlich im Thema ganzheitliche Gesundheit unterwegs.
00:01:39: Ich denke, alles hängt miteinander zusammen.
00:01:42: Wir können nicht einfach nur den Körper sehen, sondern immer auch die Seele.
00:01:45: Jedes Symptom, was es da gibt, hat auch einen seelischen Ursprung.
00:01:48: Davon bin ich überzeugt, dass ich jeden Tag in meinem Coaching, ich bin also auch
00:01:51: Coach
00:01:52: für die Frauen da draußen, denn die Frauen liegen mir absolut am Herzen und auch die Kinder.
00:01:57: Und alles steht mit uns Frauen.
00:01:58: Je besser wir uns fühlen, je mehr wir in unserer Ruhe sind, in unserer inneren Balance und Regulation, desto besser geht es unserem Kindern.
00:02:07: Und so habe ich ein Coaching aufgebaut über die letzten Jahre, ganz erfolgreich, ganz wunderschön.
00:02:11: Also ich bin da wirklich zu mein Baby, wo ich all den Frauen und ganz, ganz vielen Mammys unter die Arme greife und sie an ihre Ziele führe, je nachdem, wo es gerade was zu überarbeiten gibt, wo sie nicht im Balance sind körperlich, seelisch und sie natürlich auch wieder in ihre beste Form bringe.
00:02:31: Und ja, das Essverhalten, wie der schön intuitiv kultiviere.
00:02:36: Ja, also ein sehr, sehr ganzheitliches, wunderbares Gesundheitscoaching.
00:02:42: Ja, durfte ich bisher schon ganz, ganz viele Frauen begleiten.
00:02:45: Das ist so kurz, um was ich mache.
00:02:46: Und wir sind in den letzten Jahren ... ausgewandert, aber dazu kommen wir bestimmt
00:02:53: nicht.
00:02:53: Ja, dazu ist mir meine Frage.
00:02:54: Ich habe ja auch drei Kinder und ich finde, das Leben mit drei Kindern ist sehr, sehr intensiv, aber auch schön.
00:03:00: Aber woher nimmst du die Energie, für deine Familie da zu sein, aber auch noch für so viele Frauen, denen du ja hilfst?
00:03:07: Da musst man ja, hast du einfach die Energie schon immer gehabt?
00:03:09: oder wie machst du das?
00:03:11: Das funktioniert, weil das meine Aufgabe hier ist.
00:03:14: Das ist absolut meine Bestimmung, meine Gabe, sonst wird das natürlich nicht funktionieren.
00:03:18: Ich weiß auch ganz genau, dass das niemand machen könnte, der das einfach gerne machen will, diesen Job.
00:03:23: Ach ja, den finde ich cool, den würde ich gerne machen, sondern wirklich das kann nur derjenige machen, den das ruft, der dafür gemacht ist.
00:03:29: Weil natürlich ist das in der Tat, so gesehen, für jemand anderen oder von außen betrachtet gewissen nicht einfach, so viele intensive Geschichten und Schicksale auch zu tragen, zu halten, sich selber dafür davon aber auch gesund distanzieren zu können, einen guten empathischen, aber auch Neutralen Blick darauf werfen zu können und so.
00:03:50: Das ist schon was dabei.
00:03:51: Ich kann ganz klar, dass das meine Gabe ist, dass ich genau dafür hier auf der Welt bin.
00:03:55: Nur deswegen geht das.
00:03:56: Und deswegen gibt mir dieser Job auch so viel Energie.
00:03:59: Der nähert mich, weißt du?
00:04:01: Und das ist, ja, ich denke, das ist auch das, was eine Bestimmung eines jeden, das ist so das Merkmal einer Bestimmung.
00:04:09: wenn es dir keine Energie raubt.
00:04:11: Weißt du, ich könnte das nachts um drei, könnte ich spontan geweckt werden.
00:04:16: Ich bin da, das nähert mich, das lauft mich nicht aus.
00:04:20: Deswegen, ich ziehe aus meiner Arbeit die Energie und die... Die Freude und die Erfüllung, und das überträgt sich dann natürlich auch in meiner Mamarolle, ganz positiv.
00:04:29: Also, das ist sehr schön.
00:04:31: Ich kann dazu auch tatsächlich ein bisschen relating, weil ich auch mit Schlafberatungen das auch so gefühlt hab, dass ich das machen muss und den Eltern, das genau, ja, eigentlich hast du mir meine eigene Bestimmung gerade mitgeteilt.
00:04:43: Ja, genau, das ist eigentlich das.
00:04:44: Trotzdem hab ich aber gedacht, dass es ja doch sehr intensiv ist, weil du gehst ja noch weiter über die Grenze, als ich natürlich, du begleitest ja viel länger und du erlebst diese ganzen Geschichten noch.
00:04:53: ein Hautnah als ich und das
00:04:55: Respekt.
00:04:56: Ja, und da sind auch teilweise unglaublich krasse Geschichten, ganz ehrlich.
00:04:59: Also, es ist unfassbar.
00:05:01: Wirklich schwere Geschichten, schwere Schicksale, kannst du dir gar nicht vorstellen.
00:05:05: Aber mit jeder heftigen Geschichte aus Neue merke ich, diese Frau ist gerade nicht ohne Grund bei mir gelandet.
00:05:11: Das ist kein Zufall, das ist Schicksal.
00:05:14: Ich kann das absolut händeln.
00:05:15: Ich bin genau dafür da.
00:05:17: Und es ist für mich wunderschön, das ausleben zu dürfen.
00:05:20: Ja, und wie gesagt, es gibt mir komplett Energie.
00:05:23: Es gibt mir Freude, es gibt mir Kraft, diese Arbeit.
00:05:26: Wahnsinn.
00:05:27: Richtig gut,
00:05:28: das finde ich toll.
00:05:30: Ja, ich auch.
00:05:30: Ich bin da ganz dankbar.
00:05:32: Ja, also... Ja,
00:05:35: das
00:05:37: ist... Wenn ich was anderes machen würde, auch in dem Rahmen, in dem Maße, müsste ich, das wird mich auslaufen irgendwann.
00:05:44: Mit anderen Dingen, ich mach ja auch nebenbei noch andere Sachen, auch das Blog zum Beispiel auf Instagram präsent sein, weißt du.
00:05:51: Oder ja, YouTube, man ist ja auch noch irgendwo so der Content Creator.
00:05:56: Also ich bin nebenbei auch noch ein Content Creator und hab so auch angefangen.
00:06:00: Auch in dieser klassischen Influencer ist irgendwo auch noch bei mir
00:06:03: drin, weißt
00:06:04: du.
00:06:05: Und das sind aber Dinge, die sind sehr in den Hintergrund gerückt bei mir.
00:06:07: Weil die, wenn ich davon zu viel mache, dann rauben die mir wirklich die Energie.
00:06:11: Weil das sind nicht die Dinge, für die ich hier auf der Welt bin.
00:06:14: Ich bin nicht hier auf der Welt, um Codes zu promoten.
00:06:16: Ich bin nicht hier auf der Welt, um irgendwie Bildchen zu posten.
00:06:19: Du
00:06:20: warst dieses ganze Social Media.
00:06:22: Ich finde, du hast nämlich ... zurzeit finde ich auch öfter, dass du sagst, seit nicht die ganze Zeit hier guckt auf euch und lasst euch da nicht so einlohlen.
00:06:29: Und ich mach's auch grad mehr, dass ich aufpasse.
00:06:32: Weil ...
00:06:33: Ich sage, diejenigen, die jetzt achtsam sind, die darauf in Auge legen, die werden überleben.
00:06:38: Aber die anderen werden es schwer haben.
00:06:40: Ich sage dir, es ist unglaublich, wie viele dieser
00:06:45: App
00:06:45: so verfallen.
00:06:46: Und ich weiß aber auch, wie schnell das geht.
00:06:49: Also ich mache das inzwischen wirklich sehr, sehr intuitiv.
00:06:51: Wenn ich was fühle, wenn ich was mitteilen will, dann mache ich das.
00:06:53: Und dann gehe ich aber auch wieder raus.
00:06:55: Aber selbst dabei, ich öffne die App und habe sofort diesen Feed.
00:07:01: die Vorschläge und die plakativen Überschriften und so.
00:07:03: Und dann sehe ich doch irgendwas, was mich interessiert, wo ich denk, Moment, klick das auf und dann...
00:07:08: Dann bist du drin.
00:07:09: Dann bist du schon drin und dann, oh, Moment!
00:07:13: Bin ich das sehr, sehr achtsam zum Glück, aber es hat mich auch schon direkt.
00:07:17: Und dann bin ich direkt wieder, dann klick ich direkt wieder mich raus und dann habe ich schon wieder vergessen, was ich ursprünglich wollte.
00:07:22: Auch.
00:07:23: Moment.
00:07:24: Man denkt,
00:07:24: da bin ich nicht mehr hier demenz oder es ist... Ja.
00:07:27: Ja, wirklich, das ist echt gefährlich und das möchte ich einfach nicht mitmachen, weißt du?
00:07:31: Deswegen bin ich da sehr, sehr achtsam geworden, alles nur in meiner Maße zu machen, so wie es für mich gut ist, so wie es mir gut tut, so wie mir das keine Energie raubt.
00:07:39: und deswegen, ich sage auch sehr oft in den seit den letzten zwei Jahren Kooperationstermine ab, dann einfach auf den letzten Drücken, weil es halt einfach jetzt nicht passt, weil ich es nicht fühle, weil ich meine Energie für meine Familie und für meinen Coaching brauche.
00:07:51: Ohne, darf, kann ich mich nicht was klaren, nee, nee.
00:07:54: Weil wie gesagt, das wofür du nicht wirklich mit einem Sinn, was du nicht mit einem Sinn und einem Wert hier in die Welt trägst, so von Herzen, diese, diese Gabe, diese Bestimmung, alles andere.
00:08:06: Raub dir Energie, wenn du es zu viel machst.
00:08:08: Wenn du es nicht machst, weil du es nicht fühlst.
00:08:10: Ist
00:08:10: so gut, dass du das grad sagst.
00:08:12: Ich hab auch so viele Kooperationen abgelehnt, die Geld gebracht hätten von... Egal welche Produkte jetzt, aber ich hab's immer nicht gefühlt.
00:08:20: Aber ich hab gesehen, alle anderen machen's doch auch grad.
00:08:22: Aber ich hab da gedacht, nee, ich kann das ja gar nicht authentisch rüberbringen.
00:08:25: Ich sag's ab.
00:08:27: Meinst
00:08:27: du, weil das Produkt jetzt nicht cool war?
00:08:31: Ich hab da so nicht die Schnittmenge mit mir gesehen als Mensch.
00:08:34: Ich hab gedacht, wenn ich da jetzt auf einmal, ich sag jetzt mal irgendwas, obwohl es das nicht war, wenn ich jetzt irgendeine Antifalten-Creme promote, obwohl die gerade alle promoten.
00:08:41: Selbst wenn die hilft und selbst wenn es ein tolles Produkt ist, ich sehe es bei mir einfach nicht, wie ich so mit so einem Beauty Zeug kommen so.
00:08:48: Habe es nicht gefüllt und hab dann gedacht, tut mir eigentlich sogar leid, wahrscheinlich würde ich sogar Interesse haben, das zu testen.
00:08:53: Aber ich sehe das irgendwie nicht, dass ich das anderen, ja, ich kann es nicht erklären, warum.
00:08:57: Ich bin ja
00:08:58: dann eurer mit so Naturzeug, ich hol mir dann so eine Schierbutter.
00:09:02: Und ich mir mit dir aufs Gesicht und machst hier mein Gesicht und schröpfe bin da glücklich mit und so.
00:09:06: Wenn das einen interessiert, dann zeige ich es gerne.
00:09:09: Ja, klar.
00:09:10: Muss das machen, was dir entspricht?
00:09:11: Total,
00:09:12: ja.
00:09:12: Ich merke, du coach mich auch gut.
00:09:17: Komm, lass uns auch mal reinsteigen.
00:09:18: Ich habe so tausend Fragen an dich.
00:09:20: Also ich stelle mich grad vor, du machst deinen Coaching und du hast deine wundervolle Familie, die hat sich ja natürlich auf Reisen auch vergrößert.
00:09:26: Aber wann kam denn dieser innere Ruf, dass du gesagt hast, ich will jetzt aus Deutschland weg?
00:09:33: Ich glaube, wie bei vielen anderen auch, war Corona vielleicht unterschwellig schon auch so ein Initiator, wo man dachte, wo bewegt sich das alles hin?
00:09:42: Fühlt man ja gar nicht mehr.
00:09:44: Man hat mehr angefangen nachzudenken, man hat mehr angefangen sich mit gewissen Themen auch zu beschäftigen, wie läuft das überhaupt alles ab?
00:09:54: Ja, auch das dann begann ja auch, war ja auch eine Zeit Homeschooling dann durch Corona, was auch dann so plötzlich diese Homeschooling-Welt auch mal so aufgebracht hat, dass das ja auch funktioniert.
00:10:10: Ja, man hat angefangen, alles Mögliche zu hinterfragen.
00:10:13: Und da war vielleicht zu der erste Gedanke, ja, ich glaub, so für immer wollen wir hier nicht bleiben.
00:10:17: Aber wie bei jedem anderen auch, weil das hör ich bis heute auch, ja, das ist ja nicht so einfach umzusetzen, gerade als Mama nicht, gerade mit Kind und so.
00:10:25: Und ja, Sanni, du bist ja da privilegiert und und und.
00:10:28: Nee, auch ich hatte natürlich diese Gedanken, ja, wie soll ich das machen?
00:10:31: Geht das?
00:10:32: Kann ich das machen und so?
00:10:35: Das alles erst mal ... nach hinten geschoben, aber dann haben wir eben diesen einen Urlaub gemacht in Italien.
00:10:41: Und dann war einfach dieser Ruf da, so wie bei dir mit deinem jetzigen Hund und Katze, den du plötzlich angeschafft hast, weil es dich gerufen hat.
00:10:49: Ja, sozusagen.
00:10:51: Und wer denkt, du bist völlig irre?
00:10:52: Und du selber denkst, du bist völlig
00:10:53: irre?
00:10:54: Ja, ich denke das, ja.
00:10:55: Genau, das habe ich auch gedacht.
00:10:57: Als wir diesen Urlaub gemacht haben, ganz zufällig an der Amalfik-Küste, kleine Insel, weil wir einfach auch sehr, wir waren super viel am Arbeiten gewesen, viele Projekte zu der Zeit gehabt.
00:11:07: Wir brauchten Ruhe, wir wollten einfach Ruhe, schön Insel, zack, fertig, Thermalquellen, super.
00:11:14: Ganz viele Senioren da, geil, hat uns dahingerufen.
00:11:18: und dann Da werde ich nie vergessen, wie wir dann eines Tages mit einem kleinen Minimoak heißen, so ein offenes Auto, über die Insel gekrußt sind.
00:11:27: Und ich habe nur gedacht, wie unfassbar schön ist das.
00:11:30: Die Sonne scheint, das merkt glitzert.
00:11:33: Diese Blumen, diese Vegetation.
00:11:36: Und das haben die Menschen hier jeden Tag, die wohnen hier.
00:11:39: Warum ich nicht?
00:11:41: Warum habe ich mies gelaunte Menschen nur um mich herum?
00:11:45: Tristes Wetter, alles grau.
00:11:49: Warum?
00:11:50: Warum?
00:11:51: Ist doch meine Choice, ist doch meine Entscheidung.
00:11:53: Du bist
00:11:54: einmal da.
00:11:55: Ja.
00:11:56: Das hat mich da nicht mehr losgelassen.
00:11:58: Ich habe das mit meinem Mann besprochen.
00:11:59: Auch ihn hat es nicht mehr losgelassen.
00:12:00: Er war sofort dabei.
00:12:01: Ja, komm, let's go.
00:12:02: Wow.
00:12:03: Ja, und dann werden wir bis dahin ... Ja, da hatte ich ja ... Ah, mein Baby war frisch, war noch ganz klein.
00:12:12: Sie hat das sowieso nicht interessiert, mein zweites Kind.
00:12:15: Sie hat sowieso die ganze Zeit geschlafen.
00:12:17: Und mein Sohn ... Den haben wir gefragt und er hat sofort am Start gesagt, ja cool, lass da hingehen.
00:12:23: Und ja, und dann sind wir da.
00:12:24: einfach drei Monate später, waren wir da.
00:12:27: Einfach so, er hat gleich Unterkunft gefunden und Anschluss an Menschen und so weiter, das war
00:12:32: kein... Ja, aber wir können die Sprache bis heute immer noch nicht gut Italienisch, also wir kannten da auch nicht, wir kannten niemanden dort.
00:12:40: Es war einfach wirklich eine komplette innere Leitung.
00:12:43: Ich habe auch gedacht, wir sind total verrückt.
00:12:44: Was machen wir hier?
00:12:45: Weil, weil sie gerade frisch Haus gekauft in Deutschland, weiße Bilderbuch live, Haus gekauft, Schirmgarten, Pool, Gym, alles
00:12:52: wirklich.
00:12:54: Und was machen wir denn da?
00:12:55: Und jetzt gehen wir das alles auf und gehen einfach ins ungewisse, irgendwo hin, wo wir niemanden kennen, wo wir keinen Plan haben.
00:13:00: Aber ich kann ja nicht beschreiben, diese innere Leitung, wie deutlich die war.
00:13:03: Man konnte sich überhaupt nicht dagegen wehren.
00:13:05: Es war, du wusstest, du bist total irre und du hast hier sicher und hast alles, was man sich nur wünschen kann.
00:13:12: Warum?
00:13:13: Aber es
00:13:13: musste sein.
00:13:14: Ich kann es ja nicht beschreiben.
00:13:16: Das ist wirklich diese... Ich habe mich auch in den ganzen letzten Jahren sehr viel mit Intuition beschäftigt und meine Intuition wirklich sehr wieder ausgereift, die geht ja sehr schnell verloren, den Bezug zur Intuition in dieser Welt.
00:13:28: Und vielleicht konnte ich deswegen so deutlich diese Stimme und diese Leitung auch fühlen, die mir gleichzeitig trotz dieser ganzen Unsicherheit so viel Sicherheit gegeben hat, weil ich wusste, wenn ich darauf höre, es wird irgendwie so sein müssen, es wird was rauskommen, was für uns ganz, ganz wichtig gewesen war, also let's go.
00:13:48: Und genau so war es, war natürlich auch, es war eine unglaublich wertvolle Zeit für uns dort.
00:13:54: Wenn du von dieser inneren Leitung sprichst, wenn ich fragen darf, meinst du damit das Universum, also meinst du das spirituell oder meinst du es, ich sag mal evangelisch, kirchlich, katholisch, also redest du, reden wir davon.
00:14:11: Ich spreche davon von Gott.
00:14:15: Ich weiß, viele Menschen verwenden den Begriff immer ganz gerne, eigentlich meinen sie wahrscheinlich auch Gott beziehungsweise Sinn.
00:14:21: den Schöpfer, derjenige, der hier alles gemacht hat.
00:14:23: Und
00:14:24: es wird dabei immer gerne so der Begriff Universum verwendet.
00:14:27: Ich weiß nicht, weil man vielleicht dann auch so ein bisschen Distanz hat und ja, weil viele da noch nicht so genau das für sich so konkretisieren wollen oder können.
00:14:35: Das ist auch okay.
00:14:36: Aber ich glaube, man meint so ungefähr das Gleiche.
00:14:38: Aber ich spreche ganz deutlich von Gott.
00:14:40: Ich habe einen sehr starken Bezug zu Gott.
00:14:42: Okay.
00:14:43: Also bist du wirklich auch religiös geprägt und auch so aufgewachsen?
00:14:46: Oder ist es von allein gekommen durch deines...
00:14:49: Das war eine sehr interessante Journey bei mir.
00:14:51: Das war eine Zeit lang auch gar nicht.
00:14:54: Aber das seit vielen Jahren... habe ich da einen sehr schönen Weg wieder hinbekommen.
00:15:00: Okay, ich habe gar nichts mit Kirche zu tun.
00:15:02: Das darf man auch nicht verwechseln.
00:15:03: Viele denken immer, oh Gott, okay, Kirche.
00:15:05: Genau, das ist das, was bei mir aufpoppt.
00:15:07: Ja, da darf man sich mal wirklich ganz öffnen, mal wieder.
00:15:11: Es geht ja um den Glauben und auch egal, welche Religion wir glauben, wir alle an einen Schöpfer, an den Schöpfer.
00:15:18: Was ist jetzt, in welcher Religion du das jetzt auslebst?
00:15:21: Und was ist da?
00:15:22: eine ganz andere Sache, die ist ja von Menschen gemacht, ne?
00:15:24: So eine Religion
00:15:25: und das
00:15:26: Ganze.
00:15:27: Aber
00:15:28: das spielt ja erst mal gar keine Rolle.
00:15:30: Aber ich glaube, dass jeder Mensch da hinkommen kann, wenn er sich ein bisschen mal umschaut, dass das alles hier von irgendwo kommt, von einer sehr, sehr hohen.
00:15:38: hohen Intelligenz, denn du findest da in der Natur keine Fehler.
00:15:42: Schau dich selbst an, schau deine Kinder an, schau den Orangenbaum an.
00:15:46: What ever, ne?
00:15:47: Also ich hab da einen sehr starken Glauben und den auch in den letzten Jahren wieder sehr, sehr stark gefunden.
00:15:53: Und das hängt ja auch mit dem Weg zur Intuition, zu diesem fühlen der eigenen Intuition wieder sehr stark zusammen.
00:15:59: Denn was ist denn die Intuition?
00:16:00: Ist das einfach Zufall, dass dir da immer so ein Bauchgefühl gegeben wird, dass du spürst, wenn irgendwas nicht so gut ist oder sehr gut ist?
00:16:08: Ist das einfach Zufall so oder was?
00:16:10: Nee, das ist natürlich eingepflanzt von jemandem, der dich führt, der dich durchs Leben leiten will, zu deinem Besten.
00:16:15: Und wenn du damit arbeitest, hast du quasi gewonnen.
00:16:18: Und deswegen, da habe ich mich sehr schön einfach drauf eingelassen.
00:16:22: Und das hat meinen Glauben auch noch mal sehr bestärkt, weil das, was da die letzten Jahre dann, was wir erlebt haben und dass wir dorthin gegangen sind, trotz dieser ja crazy Idee und das finde ich jetzt dort kannten.
00:16:34: Ja, es hat sich dann ... Jetzt im Nachhinein auch rückblickend so viel gezeigt, wie sehr das sein musste, dass wir dorthin gehen.
00:16:41: Wichtig und wertvoll diese Zeit für uns alle war.
00:16:44: Wahnsinn.
00:16:45: Und da bin ich sehr dankbar für diese deutliche innere Leitung.
00:16:48: Wir werden natürlich in Zukunft noch viel freier und mutiger der inneren Leitung folgen, weißt
00:16:52: du.
00:16:53: Wie wurdet ihr denn da aufgenommen?
00:16:54: Weil Italiener sind ja eigentlich sehr herzlich.
00:16:58: Die Italiener sind so grandios.
00:16:59: Also so erfrischend, sage ich dir, dass... Gerade auch nach dieser ganzen Corona-Geschichte, wo jeder auch irgendwie sich so isoliert hat und so misstrauisch geworden ist, nach dem nächsten Gegenüber, was so schade ist, kommst du nach Italien und da war das alles überhaupt gar kein Thema.
00:17:16: Also eine Familie.
00:17:18: Alles eine Familie.
00:17:20: Ja.
00:17:21: Mia Casa, Herr Thua Casa, mein Haus ist dein Haus.
00:17:25: Komm her, wo kann ich dir helfen?
00:17:26: Ich helfe dir.
00:17:27: Sag mir Bescheid, die Jurgenrufe.
00:17:28: Ja, also sofort.
00:17:30: Wir kannten ja niemanden dort.
00:17:32: Aber egal, da bist du in der bar trinksten Café.
00:17:34: Zack, hast du deine neue Familie.
00:17:37: Ganz ehrlich.
00:17:38: Und zwar, bis heute haben wir die.
00:17:39: Wir vermissen die.
00:17:39: Wir telefonieren regelmäßig, machen Videos.
00:17:43: Es ist Wahnsinn.
00:17:45: Wir haben gesagt, hey, wir sind jetzt frisch hier.
00:17:48: Wir waren einmal noch mal kurz vorher da, um eine Unterkunft halt zu finden.
00:17:51: Wir sind dahin, sind in jedes Geschäft gegangen.
00:17:53: Hi, wir wollen hier hinziehen.
00:17:54: Habt ihr irgendwie ein Haus oder eine Wohnung?
00:17:58: Ja, wir fragen, wir fragen.
00:18:01: Händen und Füßen haben wir da.
00:18:02: Wir konnten kein Wort Italienisch aus der Mozzarella.
00:18:08: Aber es ging irgendwie.
00:18:09: Und so haben wir über wirklich Über diesen Weg, wir gehen in Cafés, wir gehen in Geschäfte, wir sagen überall, hallo, wir brauchen eine Unterkunft, wir wollen hierhin, haben wir dann wirklich, ja, dann auch was gefunden hast.
00:18:21: Und zwar dann auch wieder total krass,
00:18:24: weil
00:18:25: auf so einer Insel dann was zu finden, ja, auch in der Saison, wo alles vermietet wird, wo nichts dauerhaft vermietet werden will, sondern nur für Touristen, für eine Zeit, weil damit machen die viel mehr Geld.
00:18:37: wo dann auch wirklich vieles ganz Oldschool ist, der heruntergekommen ist, darf man auch nicht vergessen.
00:18:43: Da was Gutes zu finden, also das war, wir haben dann sehr schnell gemerkt,
00:18:47: wie
00:18:48: so unrealistisch was wir hier machen.
00:18:50: Wir werden wahrscheinlich nichts finden.
00:18:51: Ich habe das auch auf YouTube alles gehört.
00:18:53: Oh ja, und dann haben wir doch was gefunden und das war in der perfektesten, wunderschönsten Gegend ein wunderschönen, grusse Villa mit Poolgarten, mit Orangenbaum im Garten.
00:19:03: Herrlich,
00:19:04: also.
00:19:05: Klingt richtig, richtig gut.
00:19:06: Und wir haben sich die Kinder gefühlt, wahrscheinlich auch total angenommen.
00:19:09: Die
00:19:10: sind auch super, super happy.
00:19:12: Das war für die richtig, richtig schön.
00:19:14: Natürlich, als Mama habe ich mir Gedanken gemacht.
00:19:17: Also,
00:19:19: ist das wirklich so gut für mein Kind, für mein Sohn?
00:19:24: Weil der natürlich auch, der hatte gerade mit der Schule gestartet gehabt in Deutschland, mit der Waldorfschule.
00:19:30: Aber es hat ihm auch jetzt nie so mega gut gefallen.
00:19:33: Er war jetzt nicht so, ich gehe gerne in die Schule, auch wenn die ziemlich cool war, ganz locker.
00:19:37: Ich bin ja da so ein bisschen selbstbestimmter und freier unterwegs in der Wahl für meine Kinder, was so schulische Dinge angeht.
00:19:45: Ja, aber das war so super.
00:19:47: Der hat wirklich so schnell dort auch Anschluss gefunden.
00:19:50: Das kannst du dir nicht vorstellen, trotz dass er die Sprache nicht kennt.
00:19:53: Aber im Nullkommuniks hat er die Sprache gelernt.
00:19:55: Also das habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt, sowas.
00:19:57: Perfekt.
00:20:00: Nach kürzester Zeit hat der Perfekt Italienisch gesprochen, ohne dass wir Unterricht genommen haben oder irgendwas.
00:20:06: Der ist so über sich hinausgewachsen.
00:20:08: Der ist so von einem kleinen, eher auch ein bisschen schüchternären Jungen.
00:20:14: Ist er so aufgeblüht und voll in sein wahres Selbst gekommen dort.
00:20:19: Selbstbewusstes, offen.
00:20:21: Und hat dieses positive Feedback bekommen.
00:20:23: Also die italienischen Kinder sind auch wirklich sehr offen.
00:20:27: Sie sind sehr temperamentvoll, muss man sagen.
00:20:28: Das ist für uns Deutsche, die wir das gar nicht kennen, schon auch neu.
00:20:34: Aber alle sind warm und die ... und offen und nehmen einen sehr, sehr schön an.
00:20:39: Das war toll,
00:20:40: ja.
00:20:40: Habt ihr auch Kindergarten dort getestet?
00:20:42: Weil Schule, meinst du, hast du dann Homeschooling gemacht, oder?
00:20:46: Ja.
00:20:47: Mit Schule hatten wir gar keinen Plan.
00:20:50: Wir wussten gar nicht, was kommt auf uns zu.
00:20:52: Wir finden bestimmt, wie wird Montessori oder so in Italien viel.
00:20:56: Aber auf so einer kleinen Insel gibt es gar nichts, sag ich dir.
00:20:58: Da hast du nicht diese Auswahl.
00:20:59: Das haben wir dann sehr schnell festgestellt.
00:21:01: Die Schwulen, die es da gab, boah, nee, kamen für mich wirklich überhaupt nicht in Frage.
00:21:06: Absolut nicht.
00:21:07: Und dann habe ich gecheckt, ich bin ja in Italien.
00:21:09: Man kann ja Homeschoolen.
00:21:10: Super.
00:21:11: Dann so kam das Homeschooling zu uns.
00:21:13: Und es war so schön auch.
00:21:15: So eine herrliche Zeit.
00:21:16: So frei.
00:21:17: Selbstbestimmt.
00:21:17: Kein Stress, weißt du?
00:21:19: Kein morgiger Stress ab in die Schule.
00:21:20: Kein Elternabend jeden Tag.
00:21:22: Kein Hausaufgaben- Stress.
00:21:24: Notenblah.
00:21:25: Der ganze Kram.
00:21:26: Einfach nur schönes, harmonisches, spielerisches bisschen was lernen.
00:21:30: Weil sie gerade die Grundschuljahre, ich würde es immer wieder so wählen, ist wirklich...
00:21:36: Du coachst andere Leute, du hast Kinder, die Nächte sind nicht immer gut.
00:21:41: Bist du pädagogisch da irgendwie ausgebildet?
00:21:43: Nee, nee, ich
00:21:47: habe mein Lehramt Studium angefangen, ich habe es nie zu Ende gemacht, aber ich würde mich schon einige pädagogische Skills zuschreiben auf jeden Fall.
00:21:54: durch meine Mutter mitbekommen habe.
00:21:56: Sie ist Pädagogin.
00:21:57: Aber auch einfach, weil das so mein Ding ist auch.
00:21:59: Ich liebe Kinder.
00:21:59: Ich liebe Kinder so sehr.
00:22:02: Schön.
00:22:02: Meine Mission.
00:22:03: Ich will einfach nur, dass es allen Kindern gut geht.
00:22:05: Weißt du?
00:22:07: Wenn ich mir was wünscht, könnte dann das.
00:22:09: Da kriege ich wirklich eine Comedy drehen, weil das mir so am Herzen liegt.
00:22:13: Ich würde am liebsten allen Kindern, denen es nicht gut geht.
00:22:15: Ich würde in einen Raum, bin ein Zuhause, biegen in den Arm nehmen.
00:22:18: Die Mammis, denen es nicht gut geht, nicht schaffen, ihre Kinder liebevoll zu betreuen.
00:22:21: Ich möchte sie aufpeppeln.
00:22:22: Weißt du, das ist was?
00:22:24: Das
00:22:26: muss
00:22:27: raus.
00:22:28: Das muss sein.
00:22:30: Deswegen, super schöne Homeschoolingzeit.
00:22:34: Man stellt sich das dann immer so vor, wie dann musst du den ganzen Vormittag Unterricht machen wie in der Schule.
00:22:38: Aber nein, das sind ein anderthalb Stündchen, vielleicht zwei Stündchen, wo du ein bisschen das ABC und drei plus drei, das kriegt jeder hin.
00:22:46: Grundschuldinger.
00:22:47: Orientierst du dich da ein bisschen am Lehrplan?
00:22:49: Das ist ja easy.
00:22:50: So viel, das haben wir einfach draußen gemacht, wenn wir am Meer waren, am Strand waren, Biologie gemacht.
00:22:54: Hier, guck mal, die Fische so und so.
00:22:55: Hier das Meer, die Sonne.
00:22:58: Da, guck mal, der Orangenbaum im Garten, so, der trägt die Früchte durch die Sonne.
00:23:02: Weißt du das?
00:23:03: Ich hab vorher da eingelesen, da hast du abends mal kurz irgendwo reingeholt, oder machst du das alles aus dem FF?
00:23:07: Ach nee, ganz ehrlich, da aus dem FF, das haben wir so frei gemacht.
00:23:11: Ganz, ganz easy geht es.
00:23:13: Man stellt sich das so kompliziert
00:23:14: vor.
00:23:14: Ja, ich stell es mir kompliziert vor, ja.
00:23:17: Also die Grundschuljahre definitiv nicht.
00:23:19: Vor allen Dingen, du musst bedenken, du... Du machst es mit einem Kind und nicht mit zwanzig Kindern in einer Klasse.
00:23:24: Der stört, der nächste noch eine Frage hat, dass organisatorisch noch besprochen werden muss, dass nochmal durchgekaut werden muss.
00:23:29: Man ist nur so schnell wie es schwächtet, liegt da.
00:23:31: Aber du hast die Konzentration mit einem Kind, kannst ein Thema besprechen, kannst eine Geschichte lesen, ein kleines Diktatchen mal schreiben.
00:23:38: Dort gehst du raus, schau mal hier.
00:23:40: Ich habe ja mit meinem Sohn, der macht ja sehr gerne Musik.
00:23:43: Da hab ich gedacht, komm, weißt du was?
00:23:45: Wir verbinden jetzt den Musikunterricht mit dem Deutschunterricht, schreibst jetzt einfach Texte und machst auf deinem Keyboard da ein bisschen so ein Beat dazu an und dann kannst du das doch mal einrappen und so.
00:23:57: Hat der gemacht, knaller Song draus geworden war der Startschuss dafür, der hat jetzt inzwischen, weiß ich, nicht dreißig, vierzig Songs hat er gemacht.
00:24:02: Die werden immer besser.
00:24:04: Also so auch seine Fähigkeit, seine Interessen zu fördern, so spielerisch.
00:24:09: Gleichzeitig dann durch das Schreiben hast du deinen Deutschunterricht.
00:24:12: Der Tasche, er hat Musik gemacht, den Rhythmus und seine Fähigkeiten einfach gefördert und geachtet.
00:24:19: auch, weißt du?
00:24:20: Sogar da bist du ganzheitlich unterwegs, mega.
00:24:22: Ah, muss man doch.
00:24:24: Also, wenn ich die Grundschulzeit von meinem ersten Kind vor Augen rufe, also, das war wirklich der Horror.
00:24:29: Also, auf Corona-Pandemie natürlich.
00:24:31: Aber
00:24:32: auch diese Hausaufgaben am Nachmittag, die so viel Zeit gefressen haben, so viel Kapazität, so dass ich dachte, krass, du hast da irgendwie vier, fünf Stunden am Tag.
00:24:40: Und deswegen stelle ich mir das total schwer vor, weil ich hab ja natürlich diese komplett verschulte Erfahrung, die da mit rein spielt.
00:24:46: Ja.
00:24:48: Ach ja, das glaub ich dir, das ist so oft so.
00:24:49: Das ist so hart für die Mäuse.
00:24:52: Ja, ja, die sind ja nur noch, nur noch am Pauken in diesen jungen Jahren, wo die eigentlich noch Kind sein sollen.
00:24:58: Die sollen rausgehen, die Welt erkunden, die sollen in die Natur.
00:25:02: Also deswegen, wir haben auch da morgens erst mal, mein Sohn sollte da erst mit der Ette ist, erst mal raus in den Garten.
00:25:07: Der hat da geschnitzt und gemacht, der Dinge gebaut, der ist auf einen Orangenbaum geklettert, hat die Orangen geholt für den Fischfrühstück und so.
00:25:15: So soll das eigentlich sein, ja.
00:25:18: Also die sind ja auch von Natur aus so neugierig und wissbegierig, die lernen von alleine.
00:25:23: Die lernen komplett von alleine.
00:25:25: und weißt du, ich hab halt auch diese... Da darf man sich als Mama wirklich auch mal so wieder voll frei machen von diesen Ganzen, was uns da... Ja, was uns rein indoctriniert wurde durch dieses ganze Schulsystem, wie es zu sein hat und wie viel die Lernung zu machen hat, müssen wir uns echt mal von lösen und mal wieder ganz zurückgehen und mal wieder schauen, was passiert eigentlich, wenn man mal gar nichts macht, wenn man mal die Kinder einfach sein lässt.
00:25:49: Ich sage, die lernen spielerisch alles, was die können, sollten in die Wollte.
00:25:55: Ja, ja, von ganz kleinem.
00:25:56: Also deswegen, ich hatte auch nicht den Druck in diesem Homeschooling-Ramen.
00:26:00: Ich musste jetzt unbedingt, und das müssen wir mal gemacht.
00:26:03: Überhaupt nicht, sondern ich wusste, selbst wenn wir gar nichts machen, dieser Junge wird genug lernen.
00:26:08: Und genau so war es.
00:26:10: Also, der hat mehr gelernt.
00:26:11: Das war ja das Interessante.
00:26:12: Dann wieder in Deutschland angekommen, sich mit seinen alten Freunden getroffen, hat er mit ihnen dann nachmittags mal Hausaufgaben gemacht.
00:26:20: Und er musste denen beim Hausaufgaben machen helfen.
00:26:22: Die waren... Er war weiter als die unglaublich.
00:26:26: Das ist ja richtig krank.
00:26:28: Jetzt, wo du es sagst, eines meiner Kinder hat eine Vorliebe für Karten, Weltkarten.
00:26:32: Und ich hab ganz schönes Buch gekauft.
00:26:34: Wir gehen dann mal die Karten durch.
00:26:36: Und mein Kind hat alles schon gelernt, was es, glaub ich, im nächsten Jahr im Erdkundunterricht lernen würde.
00:26:41: Einfach alleine aus purem Interesse, aus purem Glück, aus purem Überschwänglichen.
00:26:47: Das interessiert mich.
00:26:48: Ja, ja.
00:26:50: Weißt du, wir müssen aufhören, von jedem Kind das Gleiche zu erwarten.
00:26:54: Wir sind alle super unterschiedlich.
00:26:55: Wir haben alle unterschiedliche Bestimmungen und Gaben.
00:26:58: Und jetzt sind wir auch Interessen.
00:27:00: Wir können doch nicht von einem künstlerisch-musikalisch interessierten Kind verlangen, dass es jetzt aber auch bitte perfekt rechnen kann.
00:27:06: und Informatik.
00:27:07: Und weil es muss doch gar nicht sein, warum denn?
00:27:10: Es werden alle gleichgeschaltet und ins System.
00:27:13: Wie hast du denn, das wollte ich dir auch fragen, den Kindergarten in Italien.
00:27:16: Hattest du da auch Erfahrungen?
00:27:18: Das ist ja auch noch mal interessant, kulturell.
00:27:23: Ja, also wie gesagt, es war nicht viel Auswahl dort.
00:27:25: Wir haben da unglaubliche Kindergarten-Erfahrungen gemacht, ganz ehrlich.
00:27:30: Also ich bin ja da auch eher dafür, später anzufangen mit dem Kindergarten.
00:27:35: Aber es ist auch von Kind zu Kind unterschiedlich.
00:27:38: Irgendwann ... Wer diese von selbst auch so zeigen, spürst ja als Mama, wenn die so auch mal, wenn das was für die ist, wenn die auch mal so ein bisschen mehr Kontakt zu anderen Kids haben wollen und so.
00:27:49: Und
00:27:49: ich muss sagen, was so die Kleine, meine Kleine, die war da
00:27:53: dann, anderthalb,
00:27:55: wurde dann zwei, genau.
00:27:56: Und da hab ich gedacht, okay, das ist so langsam.
00:28:00: spricht sie selber auch so von Kindergarten.
00:28:02: Und so mit zweieinhalb war sie dann so, wollte sie unbedingt endgültig in den Kindergarten.
00:28:06: Aber ich glaube, sie hat selber auch gar nicht so richtig die Vorstellung, was es genau ist.
00:28:10: Sie kannte das natürlich so von von von Erzählungen oder von aus dem Conny-Buch, Conny geht in den Kindergarten und so.
00:28:16: Das hat einen Cool, ne?
00:28:18: Wenn man mal so ein bisschen was drüber erzählt hat.
00:28:20: Aber ja, wir haben uns einige dort angeguckt.
00:28:22: Ich habe auch am Anfang gedacht, vielleicht hilft es so mit dem Lernen der Sprache, ne?
00:28:26: Weil es sind wirklich leider So kleine Kinder, nicht so viel da auf der Straße.
00:28:32: Also, dass Kinder mit Kindern zusammenbringen, war da nicht so einfach.
00:28:37: Also, kleine Kids mit kleinen Kids zusammenbringen war da nicht so einfach, weil die einfach alle super spät draußen auf der Straße sind.
00:28:44: Super spät, dann werden wir ins Bett gehen, weißt du?
00:28:48: Das war so ein bisschen tricky, aber da kann ich gleich noch zu erzählen.
00:28:50: Wir haben aber uns da ein paar Kindergärten angeguckt
00:28:52: und es war
00:28:53: ... Also, ich musste selber wirklich nach fünf Minuten, völlig durch, weil es so unglaublich laut und hektisch dort zu ging.
00:29:01: Es sind die Italiener, muss man wirklich sagen, die sind temperamentvoll.
00:29:04: Ich möchte das überhaupt nicht verurteilen oder so gar nicht.
00:29:06: Aber für uns als auch wirklich sehr geehrte Familie, die sind nicht komplett ruhig im Flüster-Ton den ganzen Tag.
00:29:14: Aber so ein Umgangs-Ton irgendwie und die ganze ... Und hier nebenher, also wirklich viel Chaos herrscht da.
00:29:22: Auch wenn es von mir aus ein liebevolles, positives, einfach nur freudiges Chaos war.
00:29:25: Es war super, krasse Überreizung einfach für mich und für meine Tochter auch.
00:29:30: Wir waren fix und fertig danach nach der Besichtigung.
00:29:34: Und dann haben wir uns den nächsten angeschaut.
00:29:35: Der war noch krasser.
00:29:36: Das war dann wirklich eine... Da waren wir beim Vortrag zum Kennenlernen des Kindergartens.
00:29:42: Und die damals natürlich klar als Italienerin.
00:29:45: Sie war schon älter, Sonnenbrille an, Blazer.
00:29:48: Und also, es war drinnen, Italiener tragen wirklich einfach immer Sonnenbrillen.
00:29:53: Egal, ob drinnen oder im Winter oder draußen, egal.
00:29:59: Ich konnte noch nicht viel Italienisch, aber dadurch, dass ich Französisch kann, verstehe ich dann auch einiges im Italienisch relativ ähnlich.
00:30:07: Und es ging einfach nur darum, dass die Kinder von klein auf zu lernen haben.
00:30:12: Die Kinder sollen lernen.
00:30:14: Sie müssen Noten bekommen, schon ganz früh.
00:30:17: Die Kinder müssen Unterricht machen, schon ab einem Jahr.
00:30:21: So war das.
00:30:22: Da hat sie für wirklich einen Vortrag halt dazu motiviert und animiert, dass das richtig so muss das sein.
00:30:27: Und deswegen läuft es in diesem Kindergarten auch schon ab wie in der Schule.
00:30:31: Das war dann auch nichts.
00:30:32: Da haben wir gemerkt, wo es so hingeht.
00:30:34: Und dann haben wir gedacht, okay, wie sieht es aus?
00:30:38: Weil Waldorf oder Montessori gab es da alles nicht.
00:30:41: Aber bei einen Privaten, da habe ich noch draufgesetzt.
00:30:43: Und das war aber der Enttäuschendste von allen.
00:30:47: Ich habe sehr darauf gesetzt, weil privat, weißt du, du zahlst da relativ viel Geld für.
00:30:51: Und das ist dann eine ganz kleine Gruppe.
00:30:57: Und da hab ich sehr drauf gesetzt, aber ich durfte mir nicht vorher die Räumlichkeiten anschauen.
00:31:01: Also, ich durfte da eigentlich gar nicht rein.
00:31:03: Und ja, die haben mir das irgendwie so verkauft, von wegen ... Nee, die Kinder da nicht stören und ablenken, wenn er in der Erwachsenen reinkommt, dann ist das irritiert das und so.
00:31:15: Ich hab gedacht, komm, lass dich mal drauf ein, okay?
00:31:18: Die werden ja schon wissen irgendwie, was ... okay?
00:31:22: Und dann haben wir gedacht, wir machen mal eine Probestunde so.
00:31:26: Und dann bin ich herein mit meiner Tochter auf dem Arm.
00:31:29: Und ... hab direkt gemerkt, irgendwie ist mir nicht wohl dabei, irgendwie weiß ich nicht.
00:31:35: Weil ich durfte sie dann auch noch nicht mehr in die Klasse, in diesen Gruppenraum bringen.
00:31:40: Und parallel, als ich reinkam, kam schon der Mami mit Kinderwagen, hat einfach den Kinderwagen da stehen lassen und ist gegangen.
00:31:46: Und das Kind wurde dann von der Erzieherin genommen.
00:31:48: Also kein Tschüss, kein Nix so.
00:31:50: Oh, das war so gar nicht nach meiner, nach meinem guten Gefühl.
00:31:54: Und ...
00:31:55: Die
00:31:55: Kamner schon hat meine Tochter genommen, also quasi mir wirklich aus dem Arm genommen.
00:32:01: Und meine Tochter fing total an zu weinen.
00:32:04: Und sie mit meinem weinenden Kind
00:32:07: auf zur Gruppe,
00:32:08: in die Gruppe rein.
00:32:09: Ich steh da, weißt du, so schnell konnte ich gar nicht reagieren.
00:32:13: Ich denke mir, was passiert hier gerade?
00:32:14: Das ist nicht gut.
00:32:16: Und das alles mit so einer Selbstverständlichkeit, als wäre ich irgendwie bescheuert, wenn ich sage, irgendwas läuft hier nicht richtig.
00:32:25: Und ich bin so entschuldigt, ne?
00:32:28: She's crying, ne?
00:32:29: Noch mal, noch mal, noch mal.
00:32:35: Die hat die Tür zugemacht und die andere Kollegin hat gesagt, hat mir verständlich gemacht, ich soll da jetzt nicht reingehen und es wird sich beruhigen, das ist normal.
00:32:43: Und denk mir, Moment, was passiert hier gerade?
00:32:46: Das geht jetzt in die Richtung traumatisierend.
00:32:48: Ich muss da jetzt rein.
00:32:49: Da bin ich da rein, habe meine Tochter geholt und bin gegangen.
00:32:51: Hab ihr danach nochmal eine Nachricht geschrieben, dass ich das so auf diese Art und Weise absolut nicht gut finde?
00:32:57: Und dann sind wir nie wieder hin und dann haben wir das Thema erst mal ruhen lassen.
00:33:01: Auf der kleinen Insel auf jeden Fall.
00:33:04: Ich weiß nicht, wie es sonst so ist.
00:33:05: Es gibt bestimmt auch irgendwo gute Kindergärten in Italien, aber wir konnten da jetzt nichts finden.
00:33:12: Wann?
00:33:12: Also, deswegen hat man in Deutschland glücklich eine Eingewöhnung, wenn die Einrichtung das versteht.
00:33:17: Aber ich hab tatsächlich auch eine italienische Freundin, die ist jetzt von Deutschland nach Italien zurückgezogen.
00:33:23: Und die hat aber auch gesagt, die kennt die deutsche Eingewöhnung.
00:33:26: Und die war jetzt in Italien in der italienischen Eingewöhnung.
00:33:28: Und sie hat auch gesagt, jo, gehst halt hin, gib's das ab.
00:33:31: Boah, die Kinder müssen halt einfach ... Und dann meinte so gut, dass die Kinder das ausgehalten haben, weil die Trainer müssen halt arbeiten gehen.
00:33:39: Und da gibt es halt nicht viel Elternzeit und viel Unterstützung vom Staat.
00:33:44: Und es ist halt einfach schwieriger, ja.
00:33:46: Also hätte ich ... Ich hab deine gleiche Situation auch durchlebt, sogar in Deutschland.
00:33:50: Kind aus dem Arm reisen, Händchen packen nach dir, Mama schreien.
00:33:55: Ich hab's auch zurückgeholt und gesagt, wir machen jetzt hier nicht weiter, weil es ist nicht stimmig.
00:33:59: Und das Kind sagt ja, möchte nicht.
00:34:01: Ja.
00:34:02: Find ich gut, dass du da eingestanden bist für dein Kind.
00:34:04: Ja,
00:34:04: muss man.
00:34:05: Muss man wirklich.
00:34:06: Viele trauen sich das dann nicht.
00:34:07: Ja.
00:34:08: Denkt in der Situation, die sind doch die Pädagogen.
00:34:11: Genau.
00:34:12: Aber nein, du spürst ganz genau, was nicht richtig ist.
00:34:15: Ja.
00:34:15: Also nee, so kannst du nicht.
00:34:16: Das ist auch ein großer Vertrauensbruch zwischen Mama und Kind, wenn du das jetzt lässt.
00:34:21: Und das Ding ist, die hören ja nur irgendwann aufzuweinen, weil sie keine andere Wahl haben, weil sie resignieren.
00:34:27: Das Soziation, die lösen sich von einem ab und der Körper sagt, geht halt nicht.
00:34:31: Wenn ich es jetzt immer mal zusammenfasse, in Italien war es wunderschön.
00:34:35: Wahrscheinlich das Wetter, die Umgebung, die Natur, die herzlichen Menschen.
00:34:39: Inspiriert zu werden, einfach mal runterkommen, System runterfahren.
00:34:44: Gibt es auch Sachen, wo du sofort sagen kannst, wenn du es an der Hand abzählst, das war es am Ende nicht.
00:34:48: Also das sind Punkte, die...
00:34:50: Genau, weil irgendwann war ja der Punkt, wo wir gemerkt haben, okay, wir sind jetzt fertig hier.
00:34:54: Das darf jetzt weitergehen für uns.
00:34:56: Zum einen, weil wir einfach unsere Missionen, die wir in unseren Learnings, unser Wachstum, was wir dort haben sollten, was Gott für uns dort vorgesehen hatte.
00:35:04: Wir haben gemerkt, wir haben das abgeschlossen hier.
00:35:06: Wunderbar, wir sind mit einem unglaublichen Upgrade alle jetzt hier bestückt worden.
00:35:13: merken wir aber es darf weitergehen weil es gibt verschiedene dinge auf einer insel darfst du nicht vergessen du bist auf der insel du kommst nicht einfach mal so weg man fühlt sich schon.
00:35:21: also ich wir haben uns irgendwann schon so ein bisschen.
00:35:25: Ja, so feststeckend gefühlt so,
00:35:27: ne?
00:35:28: Du hast auch irgendwann immer so ... immer jeden Tag das Gleiche.
00:35:32: Es gibt relativ wenig für Kinder.
00:35:34: Und vor allen Dingen die Wintermode sind ... Wintermonate sind Wintermode.
00:35:37: Wintermode, super in Italien.
00:35:40: Nee, die Wintermonate, die sind schon auch dann sehr, sehr ruhig dort.
00:35:44: Und ja, ist auch niemand draußen so, keine Kinder.
00:35:49: Ja, alles gut, kriegt man alles hin.
00:35:52: Aber ... Es herrscht insgesamt auch schon so diese Energie, da von wegen bis hierhin und nicht weiter.
00:35:59: Und da verändert sich auch nichts.
00:36:01: In vielen Dingen haben wir auch einfach gemerkt, die sind so oldschool noch so zurückgeblieben vom Denken und vom Handeln her.
00:36:06: In einigen Dingen sehr, sehr schön.
00:36:08: In manchen, zum Beispiel Ernährungen auch nicht so.
00:36:11: Echt?
00:36:11: Aber ist italienische Ernährung nicht nonplus?
00:36:14: Ah, du lächelst.
00:36:14: Da
00:36:15: ran im Mittelmeer.
00:36:16: Genau.
00:36:20: Und
00:36:21: Nuttella.
00:36:23: Überall
00:36:23: ist Nutella drin und drauf.
00:36:25: Die haben die Nutella-Büchsen dort überall rumstellen.
00:36:30: Das ist ja für unser eins in Deutschland eher so, kaufen sich manche, die es wirklich brauchen, aber man kann ja dann auch so eine bio-alternativere, gesündere Variante.
00:36:38: Nee, okay, das ist da.
00:36:40: Auch eine Ernährung kann ich hier gleich noch ein bisschen was erzählen.
00:36:42: Ja,
00:36:43: okay.
00:36:43: Auf jeden Fall, diese Energie herstellt auch unter den Menschen.
00:36:46: Ja, hier gibt es nicht so viel, auch die Jugendlichen.
00:36:48: Also so ein bisschen Perspektivlosigkeit, weil du bist da und da gibt es jetzt auch nicht viel, wie du dich weiterentwickeln kannst.
00:36:54: Und da hat dich auch dann irgendwann als Mama den Impuls.
00:36:57: Ich möchte meine Kinder auch so ein bisschen mehr.
00:36:59: mehr Perspektiven noch irgendwie, mehr Möglichkeiten so, auch allein energetisch spürbar haben.
00:37:05: Das zum Beispiel.
00:37:06: Und ja, es ist schön, für eine Weile wirklich das Deutsche Vita Life bis spät abends in die Nacht unterwegs zu sein, bis es dunkel ist.
00:37:14: Und deinen Schländern durch die Stadt und Spätessen und alles.
00:37:20: Das hat absolut flair und so ist schön.
00:37:22: Du kennst das bestimmt aus dem Urlaub.
00:37:24: Aber so nach zweieinhalb Jahren Also bin ich auf jeden Fall als Mama und als Mensch an meine Grenzen gekommen, auch körperlich, weil das ist nicht mein Rhythmus.
00:37:33: Ich würde auch sagen, dass das eigentlich von niemandem der Rhythmus, weil die Kinder gehen da alle wirklich erst um Mitternacht ins Bett.
00:37:41: Also ich habe da wirklich auch gefragt, ich habe das ja gesehen und ich habe dann wirklich gefragt, wann gehen denn eure Kinder so ins Bett, wann stehen die auf?
00:37:47: Und wirklich das war vollkommen normal, die gehen um Mitternacht ins Bett, frühestens, teilweise wirklich auch wesentlich später am Wochenende sowieso, die sind da ganz lange draußen.
00:37:55: Und dann gehen die aber am nächsten Tag auch, nach einem Biskotti, nach einem Keks oder einem Croissant, gehen die dann in die Schule.
00:38:03: Und
00:38:04: das heißt Schlafmangel und dann Zucker?
00:38:07: Ja, und du, ich muss wirklich sagen, das merkst du natürlich auch so eine Ernährung.
00:38:13: Also klar, zum einen ist das eine schöne, auch wirklich tolle Temperament des Italieners, aber ich hab auch wirklich so viele übergewichtige Kids gesehen dort.
00:38:24: Und ganz viele, die wirklich auch so unglaublich überdreht und auch schon fast aggressiv waren auf den Spielplätzen dann.
00:38:32: Aber das ist alles nicht mein, da möchte ich gar nicht judgeen, da strecke ich nicht drin.
00:38:36: Ich meine es auch, man sieht es halt und man denkt, das könnte man auch anders machen oder Optionen aufzeigen.
00:38:43: Ja, das ist, glaube ich, sehr schwierig.
00:38:47: Und
00:38:47: ja, du hast halt wirklich, wenn du dann die Kinder mit den Kindern verknüpfen willst, also auch meine Kleine dann mal auf Spielplätzen mit anderen Kindern sehen möchtest, sodass sie da auch meinen Kontakt kommt, da musst du wirklich ganz spät auf Spielplätzen sein.
00:38:59: Am Anfang fanden wir das super cool und aufregend und lustig auch, da im dunkeln Deutsche Wieter hier noch an die Bar, da noch Musik und dann hier der Spielplatz und der ist dann voll mit Kids, ja.
00:39:11: Aber es ist einfach schon, es ist einfach schon zehn, halb elf, ne?
00:39:15: Und das geht bis in die Puppen.
00:39:18: Ja, und ich hab da immer so mit mir gehadert, wie sollen das weitergehen?
00:39:22: Weil wenn du hier deinen eigenen deutschen Rhythmus machst, dann weiß ich nicht, dann funktioniert es auch nicht mehr.
00:39:27: Dann kannst du gar nicht mehr richtig Teil haben am Leben, dann hast du nicht mehr so die Kontakte.
00:39:31: Und auch ist es generell schwierig, weil mittags sind die Geschäfte auch komplett zu.
00:39:36: Also wenn du mal eine lange
00:39:37: Pause hast.
00:39:38: Machen
00:39:39: dann erst abends wieder auf.
00:39:40: Man sich im Urlaub
00:39:41: auch immer nervig.
00:39:41: Ich habe gesagt, ich werde etwas erleben.
00:39:43: Ich werde etwas sehen.
00:39:44: Und mein Mann, ja, da ist halt alles CESTA.
00:39:47: Das ist ja, sagt man, in Spanien.
00:39:48: Aber da, was machst du denn?
00:39:50: Dann bei der Hitze, klar.
00:39:51: Rumlaufen bringt auch nichts.
00:39:52: Das heißt, alle verbrennen sich.
00:39:54: Da machst
00:39:54: du halt und gedrungen auch so eine Pause.
00:39:56: Die Kinder wollen auch was erleben.
00:39:57: Ganz genau, ne?
00:39:59: Ja.
00:40:00: Ja, viele Dinge.
00:40:00: Und auch manchmal so ein bisschen was mir zu übergriffig, ne?
00:40:05: Ja,
00:40:05: also in meinen Augen, der Italiener denkt sich nicht dabei, ne?
00:40:09: Das ist von dem aus nur wirklich herzlich und so.
00:40:11: Und ich bevorzuge auch eher wirklich die sehr, sehr herzliche Art gegenüber der Kinder als so schon fast Anti-Haltung des Deutschen, wie ich sie oft empfinde, Kinder gegenüber, wo du dich schon irgendwie schiss hast, mit denen Restaurant zu gehen, weil du blöd angeguckt wirst.
00:40:29: Aber nee, super.
00:40:32: Ja, die sind ja so super Kinder verrückt.
00:40:35: Und ich finde das auch gut.
00:40:36: Ich kann damit gut umgehen.
00:40:39: Aber wenn es dann so weit geht, dass irgendein wirklich wildfremder Italiener meine Tochter hochhebt und deren Kuss gibt, dann ... Ah, nee.
00:40:47: Weißt du, dann ist
00:40:48: das für ... Ja, wer auch nicht meins.
00:40:50: Ja, und für meine Tochter war das auch gar nichts.
00:40:52: Sie ist wirklich da auch ... ging für sie nicht.
00:40:56: Und sie hat dann auch so echt für eine Weile so eine große Anti-Haltung entwickelt, weil das sehr oft vorkam.
00:41:02: Oder auch, ne, gib mir Küsschen, gib mir Küsschen und so, ich mag das nicht so.
00:41:06: Ja, das übergreift einfach.
00:41:08: Ja, und sie war dann irgendwann auch echt so, sie wollte sich von gar keine mehr anfassen oder angucken lassen, wenn nur jemand Hallo See gesagt hat, dann hat sie schon, ne, war sie schon auf Abwehr.
00:41:19: Ja, ich konnte es total nachvollziehen und ...
00:41:22: Ja, das prägt irgendwie alles, so man sammelt seine Indizien und denkt, das ist es noch nicht.
00:41:26: Und wenn ich es richtig verstanden habe, Mittelmeerannierung ist gar nicht, oder?
00:41:30: Oder kann man?
00:41:31: Also, es ist das, was du draus machst.
00:41:33: Du kannst natürlich davon frischem Fisch und dem Gemüse und Obst, was dort wächst, natürlich, wenn du das so machst, dich super ernähren.
00:41:40: Klar, Olivenöl und Co.
00:41:42: Man hat schon da gute Möglichkeiten.
00:41:44: Aber das, was ich so beobachtet habe, was der Italiener tatsächlich so macht, so ernährt sich der Italiener jetzt nicht.
00:41:51: Jeden Mittag ist dir seine Pasta.
00:41:53: Und da sind dann vielleicht ein paar Muschelchen drin.
00:41:56: Aber großartige Omega-Drei oder Proteine sind da sonst jetzt auch nicht.
00:42:00: Und zu allem auch wirklich Brot.
00:42:01: Und sobald der Brotkorb leer ist, bevor der leer ist, kommt der Nächste und noch eine frische Focaccia dazu.
00:42:06: Also Brot, Brot, Brot, Mehl, Teig, ohne Ende.
00:42:09: Ich habe in meinem Leben auch noch nicht so viel Weißmehl gegessen über so lange Zeit.
00:42:14: Aber auch da, ich habe einfach mal, komm, ich bin jetzt hier, ich lasse mich mal drauf ein und der gute Weibwitz ausbügeln.
00:42:21: Aber ja, Pasta, Pizza, jeden Tag.
00:42:25: Der Körper
00:42:25: will irgendwas anderes, ne?
00:42:27: Man sieht dann was anderes dabei.
00:42:29: Ja.
00:42:29: Gerade wenn man so halt, wenn man nicht da so rein auf, damit aufgewachsen ist.
00:42:33: Ja.
00:42:34: Ein bisschen schwierig und wenn man dann noch so aus der Gesundheitsbranche kommt.
00:42:38: Also ich habe wirklich manchmal so ein schönes Frühstück einfach vermisst, weißt du, mit allem so mit Avocado und richtigem urigen Körnerbrot und einem schönen Rühreimer.
00:42:51: Ja,
00:42:51: ich weiß, was du meinst.
00:42:52: Und da, ich wollte sogar, ich gehe sogar an den Frühstücken, weißt du, nirgends, nirgends dort im Sport gefunden, wo du Frühstücken kannst.
00:42:58: Es gibt immer wirklich nur zum Frühstück in Croissant.
00:43:01: oder so ein Brioche oder Kekse und ein Käffchen dazu.
00:43:07: Okay.
00:43:08: Du hast dann auf jeden Fall irgendwann oder ihr habt alle gespürt, es geht weiter.
00:43:12: Ja.
00:43:13: Hattet ihr es alle gleichzeitig gefühlt, weil es wäre auch spannend zu wissen, oder war das einer, der gesagt hat, ich glaube, ich will weg und dann haben die anderen nachgezogen.
00:43:22: Naja, also, das hat sich so eingeschlichen, auch mit dieser Abwehrhaltung plötzlich allen Menschen gegenüber von meiner Tochter, wo wir auch nicht mehr wussten, okay, wir kommen da jetzt wieder raus, weil so die Italiener haben jetzt so ein bisschen verkackt bei ihr, weil die sich alle immer auf sie gestürzt haben, muss man schon sagen.
00:43:37: Wie gesagt, war alles lieb und ich weiß das auch zu schätzen, dass man meine Kinder so lieb hat und toll findet.
00:43:45: Aber sie konnte das gar nicht mehr.
00:43:48: Und ... dann eben aber auch der Wunsch für sie nach wie vor, meinen Kindergarten zu gehen.
00:43:53: Und ich wusste, das kann ich hier nicht ermöglichen.
00:43:56: Hier finde ich keinen.
00:43:57: Und dann aber auch, als er noch mein
00:44:00: drittes
00:44:01: Kind zur Welt kam dort, haben wir auch gemerkt, als Eltern, okay, jetzt wird es langsam schwierig, auch mit dem Einstieg dann in die fünfte Klasse, wo andere Themen dann kommen, in der Schule, was man dann auch mal durchnehmen muss.
00:44:15: Also bin ich bei Mathe zum Beispiel, bin ich raus, da kann sie mich vergessen.
00:44:19: Und dann haben wir gemerkt, okay, das geht alles noch zu vereinen.
00:44:22: Job und dieses Riesenhaus, auch in Schuss zu halten, Garten, bla, bla.
00:44:27: Und Homeschooling, diese höhere Klasse jetzt.
00:44:31: Und kleines Baby und kleine Tochter, die auch gerade nicht sehr ausgeglichen und ausgelastet ist aufgrund der Situation.
00:44:38: Alles gerade schwierig.
00:44:40: Und wir haben hier so viel mitgenommen.
00:44:43: Es war super, aber irgendwie brauchen wir jetzt Veränderungen.
00:44:45: Es war wirklich für alle einstimmig.
00:44:48: dann die Zeit.
00:44:49: Ja.
00:44:50: Und wie findet man da seinen Ort?
00:44:52: Ich mein, du sagst, du hast dieses Gespür, diese Leitung und dieses innere Wissen, wo es dich hinleitet.
00:44:57: Aber wie hast du denn diese Informationen erst mal bekommen?
00:45:05: Das war dieses Mal nicht so gar nicht so deutlich.
00:45:08: Es war nur der innere Impuls bei uns, okay, es reicht bis hierhin.
00:45:11: Wir dürfen weitergehen.
00:45:13: Aber wohin war uns da nicht ganz klar.
00:45:15: Wir haben aber auch da, und das ist jetzt rückblickend, wahrscheinlich auch der große Punkt gewesen, warum das nicht so deutlich für uns war, wie wir jetzt weiter vorgehen.
00:45:23: Wir haben sehr auf verstandes Ebene versucht einen die beste Lösung zu finden.
00:45:29: Wo können wir unseren Kindern ganz viel bieten?
00:45:31: All das, was wir dort auf der Insel so vermisst haben, wo ist ganz viel Opportunity?
00:45:36: Wo
00:45:36: kannst du viel machen den ganzen Tag über?
00:45:39: Wo gibt es ganz viel Auswahl an Schulen und Kindergärten, dass du wirklich da was findest?
00:45:44: Wo finden wir das als?
00:45:45: Wo könnte man aber trotzdem noch Homeschoolen?
00:45:47: Wo können wir uns irgendwie auch noch da weiter in unseren Projekten und so entwickeln?
00:45:52: Blah, blah, dieses Ganze.
00:45:54: Und dann haben wir zuerst gedacht, okay, dann sind auf Dubai gekommen.
00:46:00: Weil diese Dinge würden passen dort.
00:46:03: Aber natürlich hat ganz vieles für uns nicht.
00:46:06: Das haben wir aber in dem Moment so ein bisschen ausgeblendet, weil wir auch nicht wussten, okay, wo hin sonst?
00:46:10: Wir waren jetzt auch noch nicht überall auf der Welt, haben dann aber auch viel mit diesem Thema Dubai beschäftigt.
00:46:15: Und wenn du da Videos schaust auf YouTube von Familien, die dort hingewandert sind oder so, oder halt auch Agenturen, die einen dort hinbringen, Wenn du das guckst, dann denkst du dir, wow, das ist, da muss ich hin.
00:46:30: Ja,
00:46:30: klar.
00:46:32: Und da waren wir auch so ein bisschen gecatcht worden.
00:46:35: Und weil wir eben auch keine Alternative hatten für den Moment, haben wir gedacht, okay, vielleicht sollten wir das einfach ausprobieren mal.
00:46:40: Wenn es das nicht ist, dann sehen wir weiter.
00:46:41: Aber wir haben da die und die Freiheit noch, wir haben da Möglichkeiten.
00:46:45: Richtig wohl war uns dabei nicht bei dem Gedanken.
00:46:47: Richtig stimmig hat sich das nicht angefühlt.
00:46:49: Und wie gesagt, es war auch mehr auf verstandes Ebene.
00:46:51: Aber auch hier hat uns wieder so viel gezeigt, weil letzten Endes kamen die Dinge, wie sie kamen müssen.
00:46:57: Das hat uns doch nochmal dran vorbeigeleitet.
00:46:59: Wir sind nicht hin, weil die Lage dort um Dubai herum sehr kritisch war, politisch.
00:47:07: Und wir haben es dann nicht mehr wohl gefühlt.
00:47:10: Wir haben mir das alles gekänzt, obwohl wir das auch alles schon bezahlt hatten und so.
00:47:13: Und irgendwie viel uns mit dem Kanzen auch ein großer Stein vom Herzen.
00:47:17: Ja, machen wir uns nix vor, klar, wir sind auch super Naturverbunden.
00:47:23: Wir waren ja noch nie da.
00:47:25: Also, keine Ahnung, wir wollten auch so sein.
00:47:27: Weißt du, die ganzen Vorurteile wollen wir uns gar nicht hingeben.
00:47:30: Wir machen unser eigenes Bild uns von allem.
00:47:32: Lass uns einfach mal darauf einlassen und gucken.
00:47:35: Einfach mal schauen.
00:47:37: Genau.
00:47:39: Aber
00:47:40: eigentlich so wenig Natur und das Ganze.
00:47:44: war eigentlich schon ziemlich klar, das ist wahrscheinlich nichts für uns, aber bis heute weiß ich es nicht.
00:47:47: Ich war ja nie da.
00:47:48: Ich finde, man kann das immer erst sagen, wenn man das dann mal aufprobiert hat.
00:47:51: Aber die Chancen, dass es nichts für uns ist, sind schon groß.
00:47:55: Wir sind dann auf jeden Fall, ja, wir haben dann, ja, das ist auch wieder sehr, sehr eine schöne göttliche Leitung eigentlich, weil ich eine
00:48:04: Insta-Freundin
00:48:06: über die letzten Jahre entwickelt habe, die wohnt in der Schweiz.
00:48:09: Und bei ihr waren wir immer, wenn wir nach Deutschland sind, auf halber Strecke waren wir dort bei ihr und haben dort übernachtet.
00:48:14: und haben die Schweiz kennengelernt, wie schön die ist,
00:48:16: haben aber
00:48:17: auch mit dem Gedanken gespielt, in die Schweiz zu ziehen, weil wir irgendwie dachten, das ist so, wenn du älter bist und zetteln willst, dann gehst du die Schweiz.
00:48:25: Aber so haben wir uns noch nicht gefühlt, wir wollten noch ein bisschen was erleben.
00:48:27: Wir dachten irgendwie, sind wir da nicht richtig nach Schweiz, aber dann war das doch eigentlich irgendwie die einzige Alternative.
00:48:35: Und je mehr wir uns mit dem Gedanken befasst haben, desto stimmiger wurde es, desto cooler wurde es, wir haben es noch mehr mit der Schweiz befasst.
00:48:42: Dann sind wir einfach hierhin und haben gemerkt, wow, hier haben wir wirklich all das, was wir für den Moment brauchten und wollten.
00:48:49: Hattet ihr auch einen gewissen Kanton?
00:48:55: Das auf jeden Fall, wo du gesagt hast, wenn dann der italienische Teil, der muss es sein, oder?
00:48:59: Weil,
00:48:59: weißt du, diese deutsche Vita und italienische Flair ist einfach schon schön.
00:49:03: Und wenn du da einmal so gelebt hast mit diesem Urlaubs-Vibe, Auch das wieder herzugeben ist schon schwer.
00:49:10: Du hast die Palmen, du hast das Wasser.
00:49:12: Ich schaue hier auf den See, ich habe aber gleichzeitig die Berge.
00:49:15: Das Wetter ist sehr schön.
00:49:17: Das stimmt.
00:49:18: Am
00:49:19: Herbst in Lugano, es war zwanzig, hat das im November, dachte ich auch, okay, das ist ja nett.
00:49:27: Und immer noch auf diese italienische, warmherzige Mentalität.
00:49:31: Absolut, ich spreche ja auch italienisch hier.
00:49:35: Und das hast du immer noch, aber so ein bisschen more balanced.
00:49:37: Nicht zu krass.
00:49:38: Also du hast nicht dieses Übergriffige hier, aber trotzdem noch den warmen, herzlichen Kinderlieben Italiener.
00:49:44: Du hast natürlich super Nahrungsqualität, super Luftqualität, super Wasserqualität.
00:49:48: Die war in Italien richtig mies.
00:49:51: Und
00:49:52: Struktur hat man wahrscheinlich.
00:49:54: Faktur wieder, also hier ist wirklich der Schweizer, der macht um um sieben Uhr macht er dicht.
00:49:59: Also da ist dann auch kein Läden mehr offen.
00:50:01: Das heißt, du kannst gar nicht anders als einen gesunden Rhythmus zu haben und früh ins Bett zu gehen, wie der war.
00:50:10: Und ja, und natürlich ist es super, super, neiste Schule und Kindergärten.
00:50:15: Wirklich, ja.
00:50:16: Und da kommt man auch ohne weiteres dann rein.
00:50:18: oder ist es privat bei euch?
00:50:19: Oder wenn ich frag,
00:50:20: dann ist natürlich privat.
00:50:22: Die besten Erfahrungen.
00:50:23: Ja, es gibt bestimmt auch tolle öffentliche, habe ich auch gute Dinge gehört schon von anderen.
00:50:27: Das muss man sagen, die auch ganz anders sind als gerade Schule, auch ganz anders als in Deutschland, finde ich sehr interessant.
00:50:33: Aber ich bin ja ein Fan von Waldorf und von so privaten Elterninitiativen, habe ich so schöne Erfahrungen gemacht und das habe ich hier wieder als Option.
00:50:43: Und das ist toll, das ist toll, freu ich mich.
00:50:46: Also jetzt gerade hast du nur positiv Punkte an eurem Jahr.
00:50:49: Es gibt noch nichts Negatives, wo du sagst, das könnte mich nerven oder?
00:50:54: Nicht schlimmer als in Deutschland oder so?
00:50:56: Nee, gar
00:50:57: nicht.
00:50:58: Nichts Negatives.
00:50:58: Viele fragen mich das auch so, der Schweizer und so.
00:51:01: Nee, also ich frag ganz unverengenommen so, ne?
00:51:04: Ja, ja, klar.
00:51:04: Nee, aber ich merke, dass das viele von dem Schweizer so auch so ein gewisses Bild haben oder die Schweizer auch nicht gerne so neue Menschen hier aufnehmen.
00:51:14: Aber wir haben da bis jetzt wirklich eine tolle Erfahrung gemacht.
00:51:16: Er ist ein Korrektor der Schweizer.
00:51:18: Er ist absolut ein Korrektor, das merkste.
00:51:19: Das ist jetzt nicht so Larry Fari wie der Italiener, ne?
00:51:23: Kommst du heute nicht, kommst du
00:51:24: morgen?".
00:51:24: Und so, der ist verlass, der ist korrekt, der ist höflich.
00:51:27: Das ist nicht toll.
00:51:29: Das ist auch toll, ja?
00:51:30: Ja.
00:51:30: Und dann hast du aber zum Aufgleich auch noch den Italiener.
00:51:32: Hey, ciao, hey, komm jetzt da.
00:51:35: Das ist pünktlich gut gerade sehr.
00:51:37: Ja, ich hatte auch noch mit der Schweiz geliebäugelt, aber wir haben so viele Freunde.
00:51:40: Ich wohne ja in Süddeutschland, auch grenznah eigentlich zu Schweiz.
00:51:43: Und da haben viele gesagt, lass es besser, die wollen uns da nicht.
00:51:47: Und die zeigen das auch.
00:51:49: Aber vielleicht ist das dann auch in dem Teil der Schweiz in der Grenzregel.
00:51:52: Ja, also die Nordschweiz soll ganz anders
00:51:55: sein.
00:51:55: Ja, okay, okay.
00:51:57: Jeden Land sind die Menschen ja auch unterschiedlich gepolt.
00:52:00: Ja.
00:52:01: Okay, so.
00:52:02: Wie findest du die Bezahlbarkeit des Lebens für eine Familie?
00:52:05: Sagst du schon, wow, ist das schon teurer?
00:52:08: Ja, es ist
00:52:08: absolut teuer.
00:52:09: Ganz klar.
00:52:10: Also, absolut das greifache, locker.
00:52:15: Das ist abnormal.
00:52:16: Aber ... Meine Freundin hat immer gesagt, du du gewöhntest dich dran.
00:52:21: Und so bescheuert das doch ist.
00:52:23: Aber irgendwann schocken dich diese Preise nicht mehr.
00:52:24: Am Anfang denkst du, wie Pizzer.
00:52:26: Also eine Pizzer, dreißig Euro.
00:52:31: Auch dein, einfach nur einen Kaffee trinken.
00:52:33: Da bist du auch schon einen Kaffee, sechs Euro oder so.
00:52:36: Weißte in Italien, haben wir einen Euro für ein Käffchen?
00:52:38: Ja.
00:52:40: Also das ist alles sehr teuer.
00:52:43: Man muss natürlich auch schon sagen, man kriegt auch was für sein Geld.
00:52:46: Die Qualität, wirklich der Nahrung ist super.
00:52:51: Du hast natürlich ein schönes Land hier.
00:52:53: Ja und insgesamt, die Menschen hier verdienen aber auch mehr in so ganz normalen Jobs, muss man auch sagen.
00:53:01: Aber auch das Riesen ist alles absolut teuer.
00:53:03: Man muss man schon immer Auge haben dann.
00:53:05: Okay.
00:53:06: Und wie findest du den Umgang mit den Kindern?
00:53:08: Also kommt da diese italienische Herzlichkeit auch zum Tragen?
00:53:11: Ja, ja, doch.
00:53:12: Die Kinder sind absolut hier super gerne gesehen und ganz toll mit den umgegangen.
00:53:19: Finde ich sehr schön.
00:53:20: Wie gesagt, weitaus weniger als jetzt wirklich in Italien, so weniger auf die Kinder gestürze.
00:53:26: Aber immer, ich finde das so schön, weil ich so in Deutschland fällt mir das oft auf, wenn du Jemanden trifft oder auch an der Kasse oder so.
00:53:34: Niemand begrüßt die Kinder so.
00:53:36: Man beachtet die Kinder einfach gar nicht.
00:53:37: Man sagt den Erwachsenen Hallo oder guten Tag.
00:53:40: Und in Italien werden als erstes die Kinder begrüßt als allererstes.
00:53:43: Das finde ich sehr schön, dass die auch so als vollwertiger Mensch so.
00:53:48: Du bist auch dabei, du bist da.
00:53:50: Das ist auch noch hier so.
00:53:51: Ach, schön.
00:53:52: Das heißt, da gehst du auch mit einem guten Gefühl überhin und es gibt keine Übergriffigkeiten.
00:53:57: Niemand nimmt einfach den... Das ist hier gar nicht der Fall.
00:54:00: Hey, hab ich bis jetzt noch überhaupt nichts kennengelernt.
00:54:02: Okay, und ich mein, ihr könnt ja trotzdem mal schnell rüber nach Italien, wenn ihr wollt, ne?
00:54:06: Da kann man wahrscheinlich dann mal ein preiswerter Essen nennen.
00:54:08: Ja, da.
00:54:09: Absolut.
00:54:10: Absolut, das ist es ja auch.
00:54:12: Du bist in einer super Lage, hier kannst du die ganze Italien mit dem Auto jetzt erkunden von hier aus oder eben auch noch die Schweiz.
00:54:17: Das ist ja wirklich wunderschön.
00:54:20: Ist das wirklich?
00:54:22: Und findest du es sicher auch zum Leben?
00:54:24: Also oder wenn du mal vergleichst in Italien, wo ihr wart, fandest du es da auch sicher?
00:54:27: Hast du dich nachts sicher gefühlt?
00:54:30: Ja, ich habe mich unfassbar sicher gefühlt, weil dort auf dieser kleinen Insel null Kriminalität herrscht.
00:54:35: Die Menschen haben überhaupt nicht ihr Auto oder ihr Haus abgeschlossen.
00:54:39: Also auch jeder hat auf jeden geachtet.
00:54:43: Jeder kannte auch jeden dort.
00:54:44: Das heißt, ich wusste auch meinen Sohn, wenn der irgendwie da sein Ding macht mit seinen Kompels, dem wird nichts passieren.
00:54:53: Ich kann da ganz gechillt sein, weil jeder hat immer ein Auge drauf.
00:54:57: Er kommt nicht weg, so nach dem Motto.
00:54:58: Natürlich hat man trotzdem immer einen Auge drauf.
00:55:01: Aber ich hab mich sehr sicher gefühlt.
00:55:02: Und hier haben wir auch jetzt in der Schweiz super wenig Kriminalität.
00:55:06: Das ist natürlich der Schweizer.
00:55:07: Der ist da sehr aufgeräumt.
00:55:09: Also der hat da ein großes Auge drauf.
00:55:11: Ja.
00:55:12: Hier siehst du nirgends auch irgendwie mal so, ja, weiß ich nicht, so heruntergekommene Ecken oder so.
00:55:22: Das gibt's gar nicht hier, ne?
00:55:23: Wahnsinn.
00:55:24: Guck
00:55:24: mal, auch im Bahnhof oder so, dass man irgendwie, ne?
00:55:27: Das ist gar nichts.
00:55:28: Also, es ist wirklich...
00:55:29: Es läuft einfach, ne?
00:55:31: Es läuft.
00:55:31: Hier ist ein guter Spot zum Leben, sag ich dir.
00:55:34: Ja.
00:55:34: Also, auch hier.
00:55:35: Keine Ahnung, wie lange wir hier bleiben werden.
00:55:37: Das ist alles offen, wenn mal wieder eine Innere Impulse kommt.
00:55:39: Es ist offen, ja.
00:55:40: Und legst du dich auch gar kein Bild.
00:55:41: Ja.
00:55:42: Nee,
00:55:42: um Gottes Willen, das kannst du doch nicht.
00:55:44: Das Leben ist Bewegung, weißt du?
00:55:46: Und wenn es wieder irgendwo hin gehen soll, damit wir wieder irgendwas Neues lernen und wachsen, dann gerne, ja?
00:55:51: Aber... Für den Moment kann ich schon sagen, ich glaube, das wird eine Weile schon für uns hier gehen.
00:55:58: Aber... Wer weiß?
00:56:00: Ich weiß es nicht.
00:56:01: Ja.
00:56:01: Und könntest du dir auch wieder Deutschland irgendwann vorstellen?
00:56:04: Deine Antwort ist ja generell offen, dass du sagst, wer weiß wohin es kommt.
00:56:08: Deutschland ist ja auch nicht in hohe Scheiße,
00:56:10: ja?
00:56:11: Nein, ob Gottes Willen.
00:56:15: Du, keine Ahnung, kann auch sein.
00:56:17: Irgendwann mal wieder.
00:56:18: Ja, für den Moment kann ich es mir nicht vorstellen.
00:56:21: Das ist schon, wir besuchen ja dann auch die Family dort immer.
00:56:24: Und man merkt das schon auch, das ist eine andere Energie dort.
00:56:28: Auf Dauer ist irgendwie so ein schweres, schleppendes Leben in dieser Atmosphäre.
00:56:33: Also wenn du da so rausgesteppt bist, wird dir das immer noch mal stärker klar, weißt du?
00:56:37: Und dann ist man schon froh, dass man da nicht auf Dauer lebt.
00:56:40: Aber
00:56:40: ja, gibt auch ein paar schöne Sachen auch dort.
00:56:45: Aber wer weiß, wo sich das hin entwickelt, was kommt.
00:56:48: Und merkst du auch einen Unterschied zwischen der Schweiz und Deutschland von dieser Leicht?
00:56:52: Also seitdem man Deutschland wäre gewesen, seit jetzt in der Schweiz, merkst du da auch einen Unterschied von der Leichtigkeit tatsächlich?
00:56:58: Ja, absolut.
00:57:01: Also gerade dieser mediterrane Tessin, glaube ich, ist es halt auch.
00:57:06: Der ist natürlich nicht so repräsentativ für die ganze Schweiz.
00:57:10: Ich kann nicht großartig was sagen über die gesamte Schweiz, ne?
00:57:14: Ich kann nur jetzt hier von unserem schönen Tessiner Leben sprechen und das ist definitiv leichter, lockerer, warmherziger, fröhlicher, positiver, sonniger als Deutschland.
00:57:26: Das klingt ganz, ganz toll.
00:57:28: Wenn andere Eltern jetzt auch das Gefühl haben, Menschen müssen mal raus in die Welt oder die trauen sich nicht, was würdest du denen denn mitgeben?
00:57:35: so als Gedanken gegangen.
00:57:38: Wir machen uns als Mamas immer so viel mehr Gedanken als nötig.
00:57:42: Wir zedenken da sehr viel.
00:57:44: Aber es steckt alles so voller Bereicherungsmöglichkeiten auch für die Kinder.
00:57:51: Also ich meine, wenn jetzt ein Kind, weil das ist oft so der Einwand dann, ich hab doch Kinder und überhaupt, wenn die so ... gar nicht damit klarkommen.
00:58:01: Okay, aber man kann ja auch einfach wirklich mal so für ein paar Monate oder mal ein Jahr woanders verbringen.
00:58:06: Man kann ja auch die Kinder von der Schule freistellen lassen noch für ein Jahr, so geht in der Regel.
00:58:11: Das habe ich die Erfahrung gemacht.
00:58:12: Einfach mal machen, das ist so viel Chance, so viel Weltoffenheit, was die Kinder dadurch mitbekommen.
00:58:20: Also eine Bereicherung wirklich und ich habe auch die Erfahrung gemacht.
00:58:23: Die Freunde, die sie auch hatten in deutschland die verlieren die nicht.
00:58:28: also mein son hat bis heute kontakt zu den allen und das war alles nie irgendwie ein großes thema.
00:58:34: in meinem kopf war das ein riesen thema.
00:58:38: aber weißt du im leben geht es geht es nicht um stillstand.
00:58:42: der mensch fühlt sich immer sicher wenn sich nichts verändert.
00:58:44: aber das ist überhaupt nicht sicher Wenn du deinem Herzen folgst und wenn du auch mal diesen inneren Impulsen folgst, dich mutig da reinwachst, auch wenn die Angst da ist, mit der Angst gehen, weil die wird nicht vorher weggehen, die geht währenddessen.
00:58:59: Mhm.
00:59:00: So viel Wachstum, so viel Bereicherung für deinen Spirit, für deinen Mindset, was du damit bekommst.
00:59:07: Und die Kinder auch.
00:59:08: deswegen rein da, wenn du es fühlst, wenn es dich richtig anfühlt, dann rein da.
00:59:12: Ich würde aber niemals halt wirklich ... Ja, Verstandes geleitet.
00:59:19: Weißt du rein?
00:59:19: Okay, weil da sind die Steuern super vorteilhaft.
00:59:22: Oder da hab ich ... Ich würd wirklich gucken, was fühlt sich wirklich gut an.
00:59:28: Und nicht einfach, weil da hab ich ... Weiß ich meine?
00:59:31: Ja, ich weiß total, was du meinst.
00:59:32: Ich würd nämlich so eine Entscheidung auch auf einer Verstandesebene sortieren, glaub ich.
00:59:37: Weil man das ja so gewohnt, ist vielleicht doch als Deutscher, wenn ich das sagen darf, dass man dann so ... Pro- und Kontroll-Liste macht.
00:59:44: Deswegen ist es ja am Ende auch so schwer, es durchzuziehen, weil es ist ein Verstandesentscheidung.
00:59:49: Und du führst es noch nicht.
00:59:51: Aber weißt du jeder, weil viele einfach denken, wenn ich jetzt diese Entscheidung treffe, dann ist das auch für immer.
00:59:57: Wenn ich jetzt dahin ausrunde, dann ist das auch für die nächsten zehn Jahre, muss das so sein.
01:00:01: Und das macht ihnen dann Angst.
01:00:02: Diese Entscheidung muss jetzt die richtige sein.
01:00:04: Das muss gut durchdacht sein.
01:00:05: Da müssen wir abwägen.
01:00:07: Aber weißt du, wer sagt denn, dass das Firma sein muss?
01:00:09: Selbst wenn du nach ein paar Monaten merkst, das war nicht die richtige Entscheidung, dann kommst du wieder zurück.
01:00:14: Aber wenn du das fühlst, wenn du den Impuls fühlst, der fühlt sich verhaftig in deinem Herzen an, dann wird da irgendwas sein, was du da mitnehmen sollst und dort hin sollst.
01:00:24: und dann einfach mal Mutig sein und
01:00:26: machen.
01:00:27: Machen, einfach machen und nicht so viel zu denken, ja.
01:00:30: So eine schöne Message wirklich.
01:00:32: Also ich glaube jeder, der bei dir im Coaching ist, der wird einfach rundum gepflegt und aufgebaut, wirklich.
01:00:38: Ja, das ist meine Leidenschaft.
01:00:41: Das ist echt Wahnsinn.
01:00:42: Ich bin so froh, dass du dir Zeit genommen hast.
01:00:43: Ich fand es ganz toll, mit dir zu reden, wirklich.
01:00:46: Vielleicht
01:00:47: auch super angenehm bei dir.
01:00:48: Vielen, vielen Dank.
01:00:49: Ja,
01:00:49: gerne.
01:00:50: Um sein durfte.
01:00:52: Ja, und ich glaube, du hast bestimmt auch ganz viel inspiriert, die dazugehört haben.
01:00:55: Weil vielleicht kommt der eine oder andere jetzt auch ins Handeln, egal, wo was.
01:00:58: Und sagt sich, komm weniger Verstand, mehr Gefühl, mehr Bauch.
01:01:01: Einfach machen.
01:01:03: Du hast da eigentlich nichts zu verlieren, außer Zeit.
01:01:05: Ja, ja, genau.
01:01:06: Weißt du?
01:01:07: Weil, wie gesagt, diese Angst ... Die ist normal.
01:01:11: Der Mensch ist immer, hat so ein Gefühl der Angst, wenn er nicht weiß, was kommt da jetzt raus.
01:01:15: Aber wir wissen noch nicht, was kommt dabei raus.
01:01:16: Das ist nur so eine Aufregung, weil man noch nicht weiß, was dabei rauskommt.
01:01:20: Und das ist nichts Schlimmes.
01:01:21: Angst ist nichts Schlimmes, die darf auch dabei sein.
01:01:24: Aber sich daran aufzuhalten und zu denken, ich kann das erst machen, wenn ich keinen Schiss davor habe.
01:01:28: Das wird nicht eintreten.
01:01:29: Ich hab das auch alles mit Schiss gemacht.
01:01:31: Auf meinem YouTube-Kanal ist diese ganze Reise mitdokumentiert.
01:01:34: Und ich sag, glaub ich, wirklich in jedem Video, was mach ich eigentlich hier?
01:01:38: Ich bin total bescheuert.
01:01:39: Was soll das überhaupt?
01:01:40: Was was machen?
01:01:41: Aber trotzdem.
01:01:43: Und es war so wichtig, man.
01:01:44: Ich möchte, es wäre ein Jammer gewesen, wenn wir es nicht gemacht hätten.
01:01:47: Dann wär ich jetzt immer
01:01:47: noch ...
01:01:49: Die von vor drei Jahren, die würd ich gar nicht mehr sagen.
01:01:51: Oh mein Gott,
01:01:51: nein.
01:01:52: Weißt du?
01:01:53: Wir wollen ja uns ja weiterentwickeln.
01:01:55: Absolut.
01:01:56: Ja, vielen Dank, dass du heute dabei bist.
01:01:58: Danke, Katharina.
01:02:00: Ich wünsch euch wirklich das allerbeste für der Welt.
01:02:02: Euch
01:02:02: auch.
01:02:03: Ja,
01:02:03: und wer weiß, vielleicht wandest du irgendwann noch mal weiter und dann erzählst du uns, wie es da ist.
01:02:09: Gerne, gerne.
01:02:10: Ich frag dich gleich noch nach der Aufnahme was, aber jetzt für heute erst mal an dieser Stelle.
01:02:14: alles, alles Liebe für euch.
01:02:16: Danke auch für euch.
01:02:17: Tschüss.
01:02:19: So, meine Lieben, es hat mich sehr gefreut, dass ihr bis hierher zugehört habt.
01:02:23: Ich hoffe, ihr hattet eine coole ... entspannte Zeit und habt auch das eine oder andere mal gelacht oder euch vielleicht inspiriert
01:02:29: gefühlt.
01:02:30: Ich habe euch alle Shownotes von der lieben Sunny unten rein gemacht unten.
01:02:35: Also könnt ihr gerne mal rauf klicken und euch umschauen.
01:02:37: Ich mag ihren Content sehr, sehr gerne und hinterlasst gerne Kommentare.
01:02:42: Wenn ihr möchtet bei Spotify, geht das ja unbedingt im Podcast von mir abonnieren und eine gute Zeit haben, würde ich sagen.
01:02:51: Ja, wir hören uns dann nächste Woche auf jeden Fall wieder.
01:02:54: Ich habe auch schon die nächste Folge für euch geplant.
01:02:57: Ich kann euch ja ein bisschen was verraten.
01:02:59: Es geht so ein bisschen um die vierte Monatsprogression.
01:03:03: Also seid auf jeden Fall gespannt.
01:03:05: Und wenn ihr den Show notes rumscrollt, dann wäre ich euch extrem dankbar, wenn ihr bitte auch nochmal... den Google-Link von mir anklicken könntet und mir fünf Sterne auf Google schenkt, damit ich schneller gefunden werde von Eltern und Hilfesuchenden zum Thema Schlaf.
01:03:20: Es ist wirklich eine riesengroße Unterstützung, auch tausendfachen Dank wieder an alle Bewertungen, die schon wieder eingegangen sind in der Woche.
01:03:27: Ich habe mich total gefreut.
01:03:29: Ich freue mich jedes Mal total.
01:03:30: Es ist immer so ein bisschen wie so ein... Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, wenn ihr einen positiven Brief kriegt oder so, dann hüpft das Herz ja kurz so hoch und bei mir ist es dann mal so, wenn wir so eine tolle Bewertung reinkamen, denke ich, oh cool, dann zeige ich es gleich mal Jochen und sag guck mal da und dann sagt er ja super und ich so, ja freulich doch mal mit mir.
01:03:47: Ich bin wirklich total aus dem Häuschen, wenn ihr mir da mal eine Bewertung hinterlasst, also wirklich super.
01:03:50: gerne fünf Sterne vergeben.
01:03:52: Vielen Dank schon mal voraus und jetzt wünsche ich euch aber ein fabelhaftes Wochenende, bleibt gesund und fit und schlaft
01:03:59: gut.
01:03:59: und
01:04:00: dann bis nächste Woche, tschüss.